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Zweikreiser-Espressomaschinen im Vergleich – der g...

Zweikreiser-Espressomaschinen im Vergleich – der große Espressomaschinen-Test

12 Zweikreiser-Espressomaschinen haben wir in den vergangenen Wochen und Monaten nebeneinander getestet. Diese Testserie war die umfangreichste die wir bisher gemacht haben. Jede Maschine wurde in einem eigenen Video besprochen. Wir sind auf die wichtigsten Eigenheiten eingegangen, haben Unterschiede, Stärken und Schwächen herausgearbeitet.

Der vorliegende Text ist eine Gegenüberstellung aller Maschine. Er ist parallel zu unserem ausführlichen Test- und Vergleichsvideo aller Zweikreiser-Espressomaschinen erschienen.

Folgende Maschinen haben wir getestet: Rocket Appartamento*, Lelit Mara X, ECM Manufacture Mechanika V Slim, Profitec Pro 500, Bezzera BZ10, Rocket Mozzafiato Cronometro R*, Quick Mill Rubino*, ACM Homey, Quick Mill Andreja Premium PID*, Elba 1 969.coffee*, Bezzera Magica, Xenia Espresso

Das verlinkte Video ist als Ergänzung zum Artikel gedacht. Es liefert insbesondere auch Anschauungsmaterial zu einzelnen Themen. Wir haben Kapitelmarken gesetzt, um das Auffinden bestimmter Informationen zu erleichtern.

Disclaimer: In der Schweiz kann man die mit *Sternchen markierten Maschinen derzeit bei uns kaufen. Wir würden sie euch aber nur eingeschränkt empfehlen. Den Test haben wir nach bestem Wissen und Gewissen objektiv über alle Maschinen hinweg erstellt. Wir sprechen ohne Hand vor dem Mund darüber, was wir – Michel und ich – an den Maschinen gut finden und arbeiten die Stärken und Schwächen heraus.

Wir haben die Testreihe auch durchgeführt, um heraus zu finden, welche Maschinen unser Sortiment erweitern können und welche es verlassen sollen. Diese Gegenüberstellung war auch für uns sehr spannend und lehrreich. Wir haben in der direkten Gegenüberstellung auch noch einmal klarere Leistungssteigerungen und -abfälle gegenüber den Einzeltests festgestellt.

Als Kaffeemacher verstehen wir uns als Kaffeeschule die Wissenstransfer und Austausch auf dem Kaffeemarkt unterstützt. Wir führen eine Kaffeefarm in Nicaragua, eine Rösterei in Basel und zwei Cafés und teilen das angewendete Wissen in unseren Kursen, in Artikel und Videos.

13 Maschinen: Michel Aeschbacher mit Rocket Appartamento, Lelit Mara X, ECM Manufacture Mechanika V Slim, Profitec Pro 500, Bezzera BZ10, Rocket Mozzafiato Cronometro R, Quick Mill Rubino, ACM Homey, Quick Mill Andreja Premium PID, Elba 1 969.coffee, Bezzera Magica, Xenia Espresso

Was haben wir bei den Espressomaschinen getestet?

Wir gehen mit diesem Testbericht noch einmal weiter. Neben der äußeren Verarbeitung und Beschaffenheit, haben wir die Milchschäumfähigkeit jeder Maschine getestet. Der Espressomaschinen-Test gibt Auskunft über den Stromverbrauch der Zweikreiser und zeigt die Temperatur-Konstanz beim Espresso-Bezug. Wir zeigen bei jeder Maschine die Temperatur vom Starten des Espresso-Bezugs bis zum Endpunkt. Die Temperatur und Konstanz während der Brühung ist entscheidend für die Qualität des Kaffees. Je nach Einsatzzweck soll eine Espressomaschine über mehrere Bezüge hinweg konstant sein, also beim ersten, zweiten und dritten Espresso. Wichtig ist das vor allem, wenn die Maschine in einem größeren Haushalt, einer WG oder bei einem Fest eingesetzt werden soll. Wir nennen dieses Attribut „Catering“- oder „WG“-Fähigkeit.

Nicht nur für Frühaufsteher spielt die Aufheizzeit der Zweikreiser eine wichtige Rolle. Hier haben wir eine schlechte Nachricht vorneweg. Die Aufheizzeit aller Maschinen unterscheidet sich nicht so wesentlich, dass wir einen klaren Testsieger haben. Wir empfehlen bei allem 12 Espressomaschinen 25 Minuten vor dem ersten Bezug das Gerät zu starten. Nur dann sind die Maschinen wirklich gut durchgeheizt und einige Maschinen brauchen sogar noch etwas länger.

Mit diesem Temperaturfühle haben wir die Brühtemperatur im Siebträger gemessen. Über ein kleines Ventil wird an der Unterseite Wasser ausgelassen, so dass der Widerstand dem Bezug eines Espresso entspricht.

Wieso gibt es keinen eindeutigen Zweikreiser-Testsieger?

Beim Testen, Experimentieren und vertiefenden Kennenlernen der zwölf Espressomaschinen ist uns klar geworden, dass es nicht richtig wäre, ein Ranking bzw. einen Testsieger auszurufen. Die Qualitäten der Maschinen sind zu unterschiedlich, die Stärken zu verschieden und die möglichen Einsatzzwecke unterscheiden sich ebenfalls. Die Tests wurden hauptsächlich von Michel Aeschbacher und mir, Benjamin Hohlmann, durchgeführt. Und schon wir konnten uns nicht final einigen, welche Maschine für uns der jeweilige Testsieger ist.

Michel ist viel Kraft beim Milch Schäumen wichtig und die äußere Beschaffenheit der Maschine sowie hochwertige Materialien spielen eine große Rolle. Für Benjamin ist die Temperaturkonstanz über 5 Bezüge zentral, damit die Espressomaschine auch bei Meetings gut eingesetzt werden kann. Und bis hierhin haben wir noch nicht über Preis-Leistung gesprochen.

Kurzum, wir haben uns gegen ein absolutes Ranking sowie ein Addieren eine Benotung oder Punktzahl pro Kategorie entschlossen. Stattdessen arbeiten wir heraus, welche Espressomaschinen in welcher Kategorie am besten performen. Aufgrund eurer eigenen Bedürfnisse könnt ihr dann entscheiden, welche Maschine am besten zu euch passt. Sorry, dass wir euch die Entscheidung nicht abnehmen können.

Wenn es eine Espressomaschine gäbe, die wirklich in allen Kategorien rockt, dann würden wir uns auch nicht scheuen, diese auszurufen. Leider gibt es diese aber nicht. Stattdessen gibt es nur Teilbereichs-Testsieger (und Verlierer), Michels Favoriten, Benjamins Favoriten und den Preis-Leistungssieger. Viel Spaß bei der Lektüre.

Verarbeitung und äußere Beschaffenheit

Über Ästhetik und äußere Beschaffenheit lässt sich streiten. Vier Maschinen stechen hier jedoch in unserem Test heraus. Ein Lichtblick – auch aufgrund des schönen Ausbaus mit Holzgriffen und in Schwarz, ist die Xenia. Die Xenia Espressomaschine kann modular zusammengestellt werden und nimmt dadurch nicht nur die gewünschte Optik ein, sondern auch die Ausbaufassung. Nach Wahl kommt die Xenia mit einem oder zwei Siebträgern, in holz oder klassisch oder gar bodenlos. Jede Modularität kostet separat – gleichzeitig wird man aber auch nicht mit unnützen Tools und Gadgets überfrachtet. Wer bei der Xenia scharfe Kanten sucht, sucht vergebens.

Xenia Espresso in der Seitenansicht

Die Rocket Mozzafiato Cronometro R sprengt in Sachen Kostenstruktur mit +2000 Euro/2400 CHF unser Ranking. Entsprechend protzt sie mit Material. Die Seitenpanele aus massivem Aluminium sind 8 mm dick und tragen zum wertigen Äußeren der Mozzafiato bei. Die Verarbeitung ist insgesamt gut und es sind nur wenige scharfe Kanten vorhanden. Die stabilen Füße sorgen für halt und die Cold Touch Milchlanze rundet die Maschine ab. Eine eingebaute Uhr ist eine nette zusätzliche Ergänzung. Die Quick Mill Andreja Premium PID gehört ebenfalls zu den Maschinen, die besser verarbeitete sind. Man merkt bei ihr, wie bei den vorher genannten, dass ein Teil des höheren Kaufpreises in saubere Kanten und durchdachtes Finish fließen.

Die Lelit Mara X gehört zu den günstigsten Maschinen im gesamten Test. Umso erfreulicher, dass sie bei der äußeren Beschaffenheit nicht spart. Die Maschine ist gerade einmal 22 cm breit, bei einer Tiefe von 41 cm.  Wer eine kraftvoll wirkende Espressomaschine sucht, wird z.B. die Bezzere Magica oder Rocket Mozzafiato favorisieren. Die Lelit Mara X ist anders. Sie hat runde Ecken, wo andere Maschinen kantig sind. Sie ist leise wie ein schnurrendes Kätzchen, während die Rocket Appartamento daneben wir ein Traktor beim Starten anmutet. Aber in Sachen äußerer Verarbeitung spielt die Mara ganz vorne mit. Die Seitenwände der Mara sind deutlich dünner als z.B. die Wände einer Quickmill Rubino – sie fühlen sich beim klopfen etwas blechig an. Das tut dem positiven äußeren Erscheinungsbild aber keinen Abbruch.

Die Lelit Mara X in der Seitenansicht.

Solides Äußeres erhalten wir von der Profitec Pro 500, der Quick Mill Rubino, Bezzera Magica, Rocket Appartamento (peinliche Plastikreling – das ist eine Frechheit!), Elba sowie ECM Mechanika Slim.

Den beiden günstigeren Maschinen, der ACM Homey und BZ10, sieht und fühlt man das Preisgefüge an. Hier wurde bei vielen Kanten einfach gespart und nicht jedes Metall sauber gebrochen. Kann man sich drüber ärgern, oder man kann es lassen. Denn festzuhalten bleibt: zwar gibt es scharfe stellen, dafür eignen sich beide Maschinen aber, um guten Espresso zu brühen. Wir finden: lieber so, als andersrum.

Wassertank – einsamer Spitzenreiter

Vermutlich hätten wir uns dieses Kapitel gespart, wenn es nicht einen so klaren Spitzenreiter geben würde. Die Xenia Espressomaschine lässt in Sachen Wassertank-Flexibilität alle anderen Zweikreiser weit zurück. Man könnte auch sagen, dass hier die Entwickler der Maschine, Holger Dreißig, der Einzige ist, der den Wassertank ernst genommen und smarte Lösungen gesucht hat.

Freistehende Espressomaschinen haben kein Problem mit der Befüllbarkeit. Aber es gibt Settings, dass kann ein Wassertank nicht nach oben entnommen und auch nur schwer mit einer Kanne befüllt werden. Und eine Kannenbefüllung ist ohnehin eher problematisch, weil sie immer die Gefahr mitbringt, dass die Espressomaschine unter Wasser gesetzt wird.

Der Wassertank lässt sich bei der Xenia seitlich entnehmen. Sehr praktisch.

Die Xenia bietet – als optionale Ausbauvariante – einen seitlichen Einschub. Der Wassertank kann nach links oder rechts aus der Maschine genommen und so befüllt werden. Das ist sehr praktisch in einer engen Küche oder einer schmalen Nutzungssituation wie einem Wohnwagen.

Übrigens ist die Einschub-Variante auch praktisch, weil so die auf der Maschinen stehenden Tassen nicht behindern. Gute Lösungen um eine Befüllung oder Entnahmen von oben zu ermöglichen, liefern die Bezzera Magica, Profitec Pro 500 sowie die ECM Mechanika Slim. An der Reling lässt sich der Deckel mit Tassen abnehmen. Viele andere Maschinen bieten verringerten Abstellplatz für Tassen und haben einen Deckel angebracht.

Die unangenehmste Wassertank-Entnahme bietet die ACM Homey (Video 11:25). Da kein Griff angebracht ist und der Schlitz neben dem Wassertank zu klein zum eingreifen ist, ist die Entnahme des Tanks ein Krampf. Auch die Wassertankentnahme der Elba 969 gehört zu den wenig durchdachten Varienten. Erst müssen alle Tassen abgedeckt, dann ein Plastik-Gitter und schlussendlich ein Deckel abgenommen werden. Die Griffe des Wassertanks sind dürftig und so folgt auch hier der Finger-Wasserkanister-Krampf.

Mitgelieferte Tamper

Ein Siebträger ist gut, wenn er mit dem Rand des Siebes bündig abschließt und die Metallbase so tief einsinkt, dass mit den Fingern der Rand des Siebes mit der bündigen Base erfühlt werden kann. Am besten leistet dass der Tamper der Lelit Mara X. Der Tamper ähnelt einigen Profi-Tampern und ist mit einem Umfang von 58,5 mm in der idealen Größe. Clever dabei ist, dass nur der unterste Ring genau diesen Durchmesser hat. Dadurch schließt der Tamper an der Druckfläche sauber mit der Wand des Siebes. Gleichzeitig sitzt der Tamper aber nicht so eng an, dass ein Vakuum beim heraus ziehen entsteht. Viele bündige Tamper saugen dabei das perfekt getampte Mahlgut wieder nach oben und schaffen so potenzielle Channeling-Stellen.

Auch bei den beiden Quick Mill Modellen ist ein Holztamper dabei. Die Standartgröße 58mm lässt hier jedoch zu viel Platz zum Rand. Schade, die Base selbst hat eine gute Stärke und hilft beim ebenen Tampen.

Der Tamper der ECM Mechanika Slim sowie Profitec Pro 500 gefälltvon der Verarbeitung und sitzt auch nahezu perfekt im Siebträger. Er passt bündiger als die Rocket- und Quick Mill Tamper. Die Stärke der Base des Tampers ist dagegen etwas geringer, weshalb der Tamper beim Tampen im Siebträger versinkt. Dadurch ist es schwieriger den Tamper gerade zu führen.

Die beiden Modelle von Rocket kommen jeweils mit einem Aluminium-Tamper im Gepäck. Der Abstand zum Siebrand ist zu groß. Handling und Ästhetik sind sicher Geschmackssache. Für größere Hände ist der Tamper zu klein. Der obere Druckpunkt hat eine gerade Kante im Gegensatz zu den anderen Tampern. Weniger angenehm – aber sicher kein Beinbruch. Gefühlt ist der Tamper neben der Rocket Appartamento passend. Bei der Rocket Mozzafiato im obersten Preissegment der Siebträger hätte ein hochwertigerer Tamper eine gute Figur gemacht.

Die anderen Espressomaschinen werden ohne Tamper geliefert oder ohne etwas, was einen solchen Namen verdient. Viele Maschinen haben einen Plastik-Alibi-Tamper im Lieferumfang. Das ist allerdings neben einer hochwertigen Zweikreisermaschine ein schlechter Witz. Bei der Xenia ist der Zukauf eines Tampers optional möglich. Aus unserer Sicht sinnvoll.

Ein Siebträgerhersteller muss kein Tamper-Hersteller sein. Wenn er aber einen Tamper mitliefert, dann bitte einen vernünftigen. Tamper sind oft Liebhaberstücke und werden ohnehin separat gekauft. Es gibt viele tolle Tamper von kleinen Manufakturen, z.B. von Tidaka, Hauck, Prorista.

Siebträger der Espressomaschinen

Siebträger und Siebe sind für den Brühprozess wichtige Werkzeuge. Sie unterscheiden sich im Handling, der Tampfähigkeit und auch in der Qualität der Siebe. In vielen Videos haben wir besprochen, dass ein guter Siebträger die Ausläufe von der Espressomaschine wegpositioniert. Der Hauptgrund ist, dass nur so an der Tischkante getampt werden kann, was im Alltag die beste Variante ist. Geht schnell, ist sauber und der Siebträger muss nicht umständlich in eine Tamperstation eingefädelt werden und lockert dabei womöglich wieder das Mahlgut.

Bei der Variante links rutscht man beim Tampen schnell ab und zerstört sich den Kuchen.

Unser Blick ist dabei „Gastronomie“-geprägt. Wir haben schon Tamperstationen in Kaffeebars eingebaut, aber schlussendlich hat der Barista doch immer an der Kante der Bar auf einer Tampingmatte getampt. Das ist mit Gastronomiemaschinen immer möglich, da die Ausläufe entsprechend positioniert sind.

Die Ausläufe der Siebtäger folgender Maschinen erleichtern das Tampen.

  • ECM Mechanika Slim. Etas unschön ist allerdings, dass der Auslauf sehr breit ist und dadurch der Espresso beim auslaufen flackert und von links nach rechts fließt. Das hat geschmacklich keine Auswirkung, sieht aber manchmal nach Channeling aus und liefert nicht so schöne Fotos. 😊
  • Der Xenia Espresso Tamper ist schick – da haben wir einen großartigen Ausbau in Holz erwischt. Dafür zahlt man extra, macht aber einiges her. Die Ausläufe sind in unserer Wunschrichtung positioniert, leider aber ebenso breit wie bei der ECM Mechanika Slim, was zu beschriebenen Flackereffekt führen kann.
  • Einer der schönsten Tamper im Feld kommt mit der Profitec Pro 500. „Richtig rum verbaut“, spitze Ausläufe und er liegt gut in der Hand.
  • Ähnlich gefällt der Siebträger der Elba.969 sowie der ACM Homey. Beide haben matte Siebträger, die gut in der Hand liegen.
„Zu futuristisch“ sagt Michel. „Clever“ sagt Benjamin. Der Siebträger der Lelit Mara X

Der Siebträger der Lelit Mara X bricht aus dem Gefüge der klassischen Siebträger aus. Der Espresso wird nachen hinten ausgelassen und läuft dann nach vorne und ist dabei sichtbar. Michels und meine Meinungen gehen dabei auseinander. Michel ist der Siebträger „zu futuristisch“. Mir gefällt, dass Lelit einmal mehr kreativ war und neue Lösungen bietet. Es sieht gut aus, wie der Espresso nach vorne fließt und sichtbar wird. Zwar kann man auch den Lelit Siebträger nicht an der Tischkante tampen. Da die Ausläufe aber nicht auf dem Boden lasten, werden diese auch nicht dreckig und tragen Kaffeepartikel mit, die später im Espresso sind. Das ist eines der Hauptargumente von uns, gegen das Tampen mit stehenden Tamper. Hinzu kommt, dass klassische Siebträger dabei schräg stehen und es so schwierig ist, gerade zu tampen. Der Lelit Siebträger steht jedoch gerade – dieses Problem besteht also nicht.

Die Siebtägerausläufe der anderen Maschinen sind verdreht und machen das Tampen schwieriger. Sie sind ansonsten „klassisch“, wobei der Siebträger der Bezzera Magica mit seiner Form noch abweicht.

Die verdrehten Siebträger hängen unmittelbar mit der Größe der Tropfschalen zusammen. Je weiter eine Tropfschale von der Espressomaschine wegreicht, bzw. je näher die Brühgruppe am Körper der Maschine sitzt, desto weniger besteht die Gefahr, dass beim Spülen und beim Bezug Wasser vor die Maschine tropft. Neben der BZ10 tropfen die Rocket Appartamento und die Bezzera Magica beim Spülen auf die Tischfläche.

Lautstärke der Espressomaschinen

Spielt die Lautstärke einer Espressomaschine eine große Rolle? Nicht für die Qualität des Espressos. Wer aber morgens schon auf den Espresso verzichtet hat, weil der Rest des Hauses noch schläft, weiß wie interessant eine leise Espressomaschine sein kann. Einschränkend dazu ist aber zu sagen: fast jede Espressomühle ist lauter. Deshalb ist die Lautstärke der Espressomaschine vielleicht weniger relevant. Für manche mag die Rocket Appartamento, welche das Lautstärkenfeld mit 83 Dezibel anführt, vielleicht sogar gut klingen. Frei nach dem Motto: auch wenn ich mit dem Motorrad los düse, will ich das der Rest des Dorfes Bescheid weiß.

Die weiteren Werte:

  • Quick Mill Andreja: 75 – 78
  • Quick Mill Rubino: 79 – 80
  • ECM Manufacture Mechanika V Slim: 79 – 81
  • Rocket Mozzafiatto Cronometro R: 68 – 70
  • Profitec Pro 500: 78 – 80
  • Xenia Espresso: 75 – 77
  • Bezzera Magica: 78 – 80
  • Elba 1, 969.coffee: 78
  • Bezzera BZ 10: 75 – 77
  • ACM Homey: 79 – 80
  • Lelit Mara X: 71

Für das Protokoll: wir haben die Lautstärke ziemlich amateurhaft mit dem Handy gemessen, dabei den gleichen Abstand eingehalten. Nagelt uns nicht auf das Dezibel fest. Die Werte geben euch dennoch eine Orientierung. Für alle Soundsensiblen: hier gibt’s das File dazu zum selber reinhören.

Stromverbrauch und Energieeffizienz          

Wie bei allen elektrischen Gerätschaften, ist auch bei Espressomaschinen der tatsächliche Stromverbrauch aus der Angabe der Leistungsaufnahme kaum ablesbar. Bei der Lelit Mara X sind es beispielsweite 1400 W und bei der Rocket Appartamento 1200 W. Diese Werte geben jedoch den Verbauch bei voller Leistung an. Uns hat interessiert, wie sich das über einige Betriebsstunden darstellt und welche Ausschläge es bei welcher Maschine gibt.

Für die Messung haben wir Stromzähler von mystrom eingesetzt. Mit der passenden App sind wir auf folgende Werte gekommen.

Modell25 Min + 5 EspressiEspresso nach 2 hEspresso + Reinigung nach 4 h
Lelit Mara X0,3100,5000,68
Bezzera BZ100,2500,4800,72
Xenia0,2400,4700,72
Quickmill Rubino0,3000,5700,83
ACM Homey0,2600,5700,83
Profitec Pro5000,3000,5800,86
Quickmill Andreja0,3200,6000,88
Elba 1 696 Coffee0,2600,5800,90
ECM Mechanika V Slim0,3400,6400,92
Rocket Mozzafiato0,3200,6400,97
Rocket Appartamento0,3300,6601,00
Bezzera Magica S0,3600,7201,06

Wie ist die Tabelle des Stromverbrauchs von Espressomaschinen zu lesen? Die Maschine wird 25 Minuten aufgeheizt. Anschließend wird, gemäß der Testanleitung zur Temperaturmessung (siehe unten), der Bezug von 5 doppelten Espressi im Abstand von ca. 1 Minute simuliert. Nach Abschluss dieser Simulation wird der Stromverbrauch festgehalten. Anschließend wird 2 Stunden später ein doppelter Espresso simuliert ( 5 s spülen / 30 Sekunden Wasser entnehmen) und der Stromverbrauch festgehalten. Nach weiteren 2 Stunden wird ebenfalls ein doppelter Espresso simuliert und die Maschine gereinigt. Dafür wird 5 mal 4 Sekunden lang rückgespült. Danach wird die Maschine ausgeschaltet und der Stromverbrauch festgehalten.

Die Lelit Mara X ist die einzige Maschine im Test mit ECO-Modus. Immer mehr Maschinen werden mit Eco-Modus gebaut. Der ECO Modus der Lelit Mara X springt nach 30 Minuten an und beendet die aktive Beheizung des Boilers. Das ist im Alltag übrigens zum Teil nervig, wenn man das 30-Minuten-Fenster gerade einmal wieder kurz verpasst. Ein Grund, warum wir uns die Lelit Mara X als Schulungsmaschine in unseren Home Barista Kursen nicht vorstellen können.

Interessant ist, dass die Maschine trotz des mehrfachen Hochheizens nicht mehr Strom verbraucht als andere Maschinen. Der isolierte Boiler trägt stark dazu bei, dass es zu keinem großen Temperaturabfall kommt und so nach zwei Stunden immer noch reichlich Tempertatur im Kessel ist. Tatsächlich war die Maschine auch bereits nach 5 Minuten wieder einsetzbar (normalerweise heizt sie 25 Minuten auf). Über die Länge des Testes wird die Stromeffizien der Lelit Mara X immer besser.

Außerdem schneiden mit der der Xenia Espresso und der BZ10 die beiden Maschinen gut ab, die KEINE klassische Faema E61 Brührgruppe mit zirkulierendem Thermosiphon-Prinzip haben. Bei beiden Maschinen wird der Brühkopf elektrisch beheizt. Aus energietechnischer Sicht zeigt sich hier das Potenzial dieses Prinzips. Die Xenia Espresso macht außerdem vor, dass ein entsprechender Brühkopf der Temperaturkonstanz keinesfalls schadet. Besonders schlecht performen Maschinen mit großem Boiler und solche, die keine Isolierung haben.

Milchschaum und Schäumfähigkeit und Cappuccino-Power

Zweikreiser-Espressomaschinen zeichnen sich gegenüber Einkreisern dadurch aus, dass parallel Espresso bezogen und Milchschaum geschäumt werden kann. Wie schnell die Milch dabei heiß wird, wieviel Kraft die jeweilige Maschine beim Schäumen in die 0,6er Kanne bringt und wie sich das Schäumen insgesamt anfühlt, haben wir verglichen.

Michel Aeschbacher hat jeweils den Espresso eingespannt und den Bezug gestartet. Nach 10 Sekunden Laufzeit hat er kurz das Kondenswasser aus der Milchlanze ausgelasen. Nach rund 17 Sekunden haben wir das Schäumen gestartet.

In dem direkten Vergleich der Maschinen haben wir auch für uns neue Erkenntnise gesammelt. Der angezeigte Boilerdruck ist nicht 1:1 als Kraft auf die Milchlanze zu verstehen. Einige Maschinen haben trotz einer Anzeige von +1 Bar eher kraftlos beim Schäumen gewirkt, andere Espressoamschinen haben mit 0,8 Bar immer noch ordentlich Druck geliefert.

Unabhängig vom Druck haben einige Maschinen die Milch schneller erwärmt als andere. Grundsätzlich ermöglich das längeres Schäumen, bevor die Milch zu heiß ist. Dadurch kann die Zieh- und Rollphase verlängert werden und das führt tendenziell – vor allem für Latte Art Anfänger – zu einem Vorteil, nämlich mehr Zeit. Die ideal Perfomance ist: kraftvoller Druck bei gleichzeitiger langsamer Erhitzung.

Die Schäumfähigkeit im direkten Vergleich

Die Rocket Appartamento schäumt mit viel Kraft. Sie macht Freude beim Schäumen, bringt ohne weiteres Drall in die ganze Kanne und dennoch erhitzt die Milch nicht zu schnell. Gut für Anfänger:innen und Profis.

Die Lelit Mara X hat weniger Kraft als die Appartamento. Der aufgebaute Druck ist aber absolut zum Schäumen geeignet. Gleichzeitig erhitzt die Milch relativ langsam. Ziemlich gut für Anfänger:innen.

Bei der ACM Homey geht so richtig Kraft von der Milchlanze aus. Sie schäumt schnell heiß. Braucht etwas Übung.

Auch die Bezzera BZ10 hat richtig viel Kraft und bringt ohne Weiteres die Milch zum drehen, auch wenn nicht der perfekte Punkt in der Kanne gefunden wird. Sehr gut geeignet zum Schäumen für ambitionierte Anfänger:innen und Profis.

Die Elba 1 von 969.coffee liefert ebenfalls eine solide Perfomance. Michels Statement dazu: «Sie wird vielleicht etwas schneller heiß und hat gleichzeitig weniger Druck. Aber das ist jetzt mehr eine gefühlte Aussage.» Insgesamt gut und wir haben nichts zu meckern.

Auch die Bezzera Magica legt eine gute Perfomance hin. Viel Power und eine schöne Rollphase sind garantiert. Wird durchaus auch recht schnell warm.

Paralleles Milch schäumen zum Bezug geht mit der Xenia nicht ganz einfach von der Hand.

Die Xenia Espresso haben wir in Sachen Milchschaum am meisten studiert. Sie hatte bereits bei unserem ersten Test Schwierigkeiten, gleichzeitiges Brühen und Schäumen zu ermöglichen. Die Xenia hat zwei Modi: einmal den klassischen Espresso-Modus, der sehr konstante Temperatur und entsprechend gute Espressi liefert und einen Nachheizmodus. Drückt man den Startschalter beim Bezug nach rechts, läuft der Espresso-Modus. Mit einem Knopfdruck nach links, heizt die Xenia während dem Espresso-Bezug nach und stabilisiert so den Druck im Kessel.

Im Espressomodus brach der Druck im Kessel auf unter 0,5 Bar ein. Schwierig bis nahezu unmöglich so Milch zu schäumen. Die Milch kann nicht richtig in Bewegung gebracht werden und so bleiben viele große Bläschen auf der Milch.

Im Nachheiz-Modus ist der Druck stabiler und fällt auch nicht mehr unter 0,5 Bar. Es ist dann einfacher zu Schäumen. Im Vergleich zu den anderen getesteten Maschinen ist die Schäumperfomance dennoch am hinteren Ende der Tabelle. Der Hersteller arbeitet jedoch ständig an Workarounds und ist sehr nah an der User:innen-Community dran. Wem Milch Schäumen wichtiger als Espressoperformance ist, kann mit einem Firmware-Wechsel die Einstellung verbessern. Sinnvoller erscheint uns aber, nach dem Espressobezug länger zu warten, so dass sich der Druck im Kessel stabilisiert. Die Milchschaum-Perfomance wird dadurch deutlich besser, wenn auch nicht gut.

Die Profitec Pro 500 hat markant weniger Leistung als die anderen Faema E61 Brühgruppen. Michel vergleicht das Schäumverhalten mit der Tastenkombination Xenia links (Nachheizmodus). Interessant für uns: der angezeigte Druck im Kessel bleibt weit oben. In der Kanne spüren wir davon aber wenig.

Schäumspaß hat Michel bei der Quick Mill Rubino. Schöne Rollphase, viel Zirkulation. So kann man guten Milchschaum machen.

Am oberen Ende der Fahnenstange gibt die Rocket Mozzafiato Cronometro R Gas. Das Schäumen ist kraftvoll, geht aber auch recht schnell. Für ambitionierte User:innen auf jeden Fall interessant.

Die ECM Manufacture Mechaninka V Slim liefert solide Schaumperfomance. «Nicht viel und nicht wenig», fasst Michel das Schäumen zusammen.

Die Quick Mil Andreja Premium PID reiht sich ans Tabellenende zu Xenia und Profitec Pro. Der Druck ist zu gering, um die Milch komplett in Rotation zu bringen. Da wir mit der Brühtemperatur schon am oberen Limit sind, können wir den Druck im Kessel auch nicht weiter erhöhen.

Wie wird Milch geschäumt?

In der ersten Phase des Schäumens bringen wir Temperatur und Volumen in die Milch. Es wird Luft eingebunden und es bilden sich Bläschen. Dieser Teil des Schäumens wird Ziehphase genannt.

In der zweiten und folgenden Rollphase werden die entstandenen Bläschen zerkleinert und der Milchschaum wird cremig-seidig und glänzend. Diese Konsistenz ist sehr gut geeignet, um Latte Art auf einem Cappuccino zu gießen.

Temperaturkonstanz im Bezug und von Brühung zu Brühung

Um sehr guten Espresso zu brühen, ist Temperaturkonstanz während der Brühphase das E und O. In einem Artikel und Video haben das Phillipp Schallberger und Michel Aeschbacher herausgearbeitet. In ihrem Vergleichstest empfehlen sie eine durchschnittliche Brühtemperatur von 93 Grad. Bei Temperaturen von 88 Grad schmeckten die verkosteten Kaffees unangenehm sauer, herb und hatten einen adstringierenden Nachgeschmack. Es trat außerdem vermehrt Kanalbildung (Channeling) auf. Bei Temperaturen von 96 Grad war die Bitterkeit überbordend und gleichzeitig die Säure nicht mehr eingebunden. Die Textur nahm ab, obwohl die Konzentration der gelösten Kaffeeteilchen (TDS, Stärke) zunahm.

Im Rahmen unserer Testreihe haben wir zwei Dinge untersucht.

  1. Konstanz im Bezug. Wir haben notiert, wieviel die Temperatur während einem Bezug von der 1. bis zur letzten Sekunden konstant abweicht. Als Musterbezug haben wir den zweiten Bezug von fünf Bezügen untersucht.
  2. Familen-, WG- und Catering-Tauglichkeit. Wer nur einen Espresso trinken möchte, ist weniger darauf angewiesen, dass auch der dritte und vierte Espresso noch in der Zieltemperatur liegt. Wenn aber durch einen größeren Haushalt morgens einige Espressi hintereinander gezogen werden, spielt die Temperaturkonstanz über mehrere Bezüge eine Rolle. Sie ist auch wichtig, der Nutzer:in Sicherheit zu geben. Schwankt die Temperatur ständig, verunsichert das beim Brühen.

Wie konstant bleibt die Temperatur über 25 Sekunden?

Um eine Konstanz entlang der Brühzeit zu messen, haben wir die Temperatur an drei Temperatur-Punkten verglichen und die Differenz nach 5 Sekunden, nach 13 Sekunden und nach 22 Sekunden betrachtet.

In den ersten Sekunden findet eine Durchnässung des Kaffeepulvers statt und die eigentliche Brühtemperatur am Sensor muss zunächst erreicht werden.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass fast alle Maschinen eine erstaunlich gute Temperatur-Konstanz während der Brühzeit abliefern. Positiv hervorzuheben sind die Rocket Appartamento mit einer Schwankung von nur 0,17 Grad zwischen Sekunde 5 und 22. Die Bezzera Magica reiht sich mit einer Differenz von -0,18 Grad ein. Außerdem liefern die Xenia (Schalter rechts), die Rocket Mozzafiato, die Elba 1, die Quick Mill Rubino und auch die ACM Homey gute Ergebnisse, mit weniger als 0,5 Grad Schwankungen im Bezug. Das ist sensationell und alles viel besser, als wir noch vor Monaten erwartet hätten.

Die Quick Mill Andreja (0,53), die ECM Manufacture Mechanika V Slim (0,87) und die Lelit Mara X (0,89) liefern auch noch gute Ergebnisse. Die Bezzera BZ10 kommt auf einen Wert von 1,02 und die Profitec Pro 500 auf -1,44 – das ist alles völlig in Ordnung. Bei der Profitec Pro 500 ist anzufügen, dass dieser Abfall erst ganz am Schluss der Extraktion stattfindet, wo ohnehin nicht mehr viel Wesentliches aus dem Kaffeepulver gelöst wird. Es mag sein, dass bei dem ein oder anderen Kaffee dieser Temperaturabfall zum Ende sogar positive Auswirkungen haben kann.

Wichtige Anmerkungen: für die Messung haben wir jeweils den zweiten Espresso zu Grunde gelegt. Den ersten Bezug empfehlen wir zur Durchheizung des Siebträgers und zum Spülen der Dusche zu nutzen, um allfällige Rückstände vom Reinigungspulver zu entfernen.

Die Messungen wurden nach der Temperatur-Umstellung der Maschinen vorgenommen. Ein echter Kritikpunkt ist, dass einige Espressomaschinen nicht mit ausreichender Brühtemperatur geliefert wurden. Während man eine PID Steuerung relativ einfach selbst nachstellen kann, wobei man auch Zuhause nicht genau weiß, bei welcher Temperatur man dann landet, mussten wir bei der Bezzera BZ 10, Bezzera Magica und der ACM Homey über das Pressostat den Druck und somit die Temperatur verstellen. Wir würden euch raten, diese Maschinen ausschließlich beim lokalen Händler zu kaufen und euch garantieren zu lassen, dass die Temperatur vor Ort überprüft wurde!

Konstanz über 5 Bezüge

„Wer braucht schon 5 Bezüge“, mag der eine oder andere von euch zu Recht sagen. Das sind immerhin 10 Espressi. Ja schon, aber…

Wisst ihr denn bei welcher Temperatur ihr gerade seid, wenn diese ständig steigt und sinkt?! Die Rocket Appartamento ist ein gutes Beispiel. Der zweite Bezug war nahezu perfekt in Sachen Konstanz und Temperatur. Während der erste Bezug eine durchschnittliche Temperatur von 93,98 Grad aufwies, war Bezug 5 nur noch bei durchschnittlichen 90,32 Grad. Damit performte die Rocket im Mittelfeld der Zweikreiser. Deutlich eher eine Maschine für zwei bis drei Bezüge und eine, die kennen gelernt und verstanden werden will.

Im Vergleich damit gleicht die Xenia bei Betätigung des Bezugs nach rechts einer geraden Linie, die über 5 Bezüge um gerade einmal 0,88 Grad Temperatur zunimmt.

Noch konstanter liefert die Rocket Mozzafiato ab, mit einem Temperaturverlust von 0,47 Grad. Allerdings haben wir bei der Rocket Mozzafiato einen anderen, deutlichen Kritikpunkt. Bei höchster Kesseltemperatur, nämlich 124 Grad auf der PID-Steuerng, lieferte uns die Maschine nur 90,48 Grad im 1. Bezug. Das ist auf jeden Fall zu kalt. Da kein Thermostat – sondern eine PID-Steuerung mit Sensor verbaut ist – konnten wir die Temperatur selbst auch nicht höher stellen, was der Qualität des Espresso geschadet hat. Viel Säure – nicht lecker!

In Sachen Konstanz über mehrere Bezüge sind diese drei Maschinen einsame Spitze. Mit knapp mehr als zwei Grad Schwankung folgend ei BZ10, die Bezzera Magica -2,12, und die ECM Mechanika V Slim mit -2,21 Grad.

Die ACM Homey (3,28), die Andreja (-2,33), die Appartamento (-3,65) spielen im Mittelfeld. Bei beiden Schalterstellungen (Dampf- und Brühmodus) am schlechtesten performt die Lelit Mara X.

Ebenfalls nicht gut schneiden die Profitec Pro 500, die Quick Mill Rubino und die Elba 1 ab.

Insbesondere die Performance der Lelit Mara X ist natürlich problematisch, vor allem da sie in vielen anderen Kategorien so gute Leistungen zeigt. Es lohnt sich bei dieser Maschine, und bei den anderen Maschinen, die Temperatur verlieren, sie sehr gut kennen zu lernen, um alles aus ihnen heraus zu holen.

Wer eine der konstanten Maschinen wie die Xenia, die Mozzafiato oder auch Bezzera Magica kauft, weiß woran er ist und mit weniger die passende Temperatur suchen.

Aufheizzeit der Espressomaschine

Die Aufheizzeit der Espressomaschine entscheidet am Morgen manchmal über die Dauer des Wach- bzw. Schlafzustandes. Insofern ist sie wichtig! Schlechte Nachricht: wer neben der Espressomaschine auf den ersten Shot wartet, sollte sich keinen Zweikreiser kaufen. Es gibt leider keine Entwarnung von uns. Keine Maschine ist wesentlich schneller heiß als die magische 25 Minuten Schallgrenze. Sorry!

Am ehesten auf passabler Brühtemperatur ist die Xenia Espresso nach 18 Minuten. Wir messen allerdings auch dann eine Temperatur von nur 88 Grad und das ist nicht wirklich lecker. Wenn ihr es wirklich ernst meint mit dem ersten Espresso, dann wartet eure 25 Minuten. Unser Xenia-Modell hat einen Heizstab in der Brühgruppe verbaut. Es gibt auch die Möglichkeit, einen zweiten Stab einzusetzen und dann sollte das ganze schneller gehen.

Wenn wir das bei Zeiten einmal testen können, ergänzen wir das hier.

Ansonsten ist unser Fazit zur Aufheizzeit. Wartet 25 Minuten, schaltet eine Zeitschaltuhr oder kauft euch einen Thermoblock. Bei Zweikreisern dauert es, bis der Kessel und die Brügruppe wirklich auf Temperatur sind. Wenn euch das stresst, dann ist das nicht die richtige Maschine zum Genießen.


Fazit

Das Fazit folgt…

Wir haben den Live-Chat zum Video-Release mit euch zu sehr genossen, um das Fazit solide fertig zu stellen. Wichtiger als unser Fazit ist aber, was ihr aus den Informationen macht. Alle Maschinen sind unterschiedlich. Ihr solltet schauen, welche zu euch passt. Es gibt klare Stärken und Schwächen. Fragt euch selbst, was euren Kaffee-Gewohnheiten entspricht und was euch wichtig ist. Dann habt ihr in unserem Vergleich und Video die wichtigsten Merkmale zur Entscheidungsfindung.

Michels und Benjamins Fazit sowie der Preisleistungssieger folgen noch. Schaut das Video, wenn ihr ungeduldig seid. Und auch unsere „Testsieger“ sind keine absoluten Sieger. 😉


Macht Kaffee mit allen Sinnen. Benjamin Hohlmann ist Q-Arabica und Robusta Grader. Er war Schweizer Brewers Cup Meister und deutscher Cup Tasting Sieger. Unser geschäftsführender Gesellschafter und Gründer liebt es über Kaffee zu schreiben, mit Kaffee zu experimentieren und neues zu lernen.

  1. Dirk

    6 Dezember

    Moin,

    danke für den Test.

    Mache mir gerade sorgen, dass ich mich mit der Mara X doch für die falsche Maschine entschieden habe. Euer Test damals war so positiv und der neuste Test offenbart ja schon ziemliche Schwächen gerade in der Temperaturstabililtät und im 5 Tassen Test.

    Bzgl. Eurer Aussage die Mara wegen dem Eco Mode nicht für barista Kurse zu nutzen: den Eco Mode kann man Abschalten!

    Im Video zu dem Test hier sagtet ihr, dass ihr für die richtige Nutzung der Mara noch ein extra Video macht. Könnt ihr hier schon mal die Kern aussagen dazu nennen, dann kann ich schon daran arbeiten und bin nicht ganz so in Sorge.

    Danke euch!

    • Benjamin

      6 Dezember

      Wenn Du die Lelit anders fährst, dann bricht sie nicht so krass ein. Keine Sorge.
      Schau dir den Link in unseren Einzeltest an. Dort zeigt Dave gut, wie man mit der Lelit arbeiten kann. Wir greifen das aber noch einmal auf.

    • Donato Andrisani

      6 Dezember

      Hi, die Lelit Marax hat rechts einen geheimen Special Button. Dieser hat die Funktion, dass gerade die Espresso Zubereitung stabilisiert wird, wenn mehrere Bezüge hintereinander gemacht werden. Ich meine bei der praktischen Nutzung tatsächlich gemerkt zu haben, dass man dadurch tatsächlich 5 Bezüge ohne so krassen Fall der Temperatur machen kann. Probier das mal aus 😉

      • Benjamin

        6 Dezember

        Ich hänge auch den anderen Graph noch rein, mit Steam-Prio. Der Unterschied über 5 Bezüge ist 6 bzw. 7 Grad, je nachdem was du wählst. Also beies fernarb. Die Lelit Mara X kriegt man in den Griff, wenn man weniger Kaffee macht. Alle 2 Min z.B. Sie hat hier unter der Testanordnung gelitten. Wir werden das in einem Einzelvideo noch einmal genau zeigen, wie schon angekündigt.

        • Dirk

          6 Dezember

          Dave schreibt ja, dass man zwischen den Bezügen 2min warten soll. Dann passt es. Meinst du das?

  2. Stefan

    6 Dezember

    Moin,

    vielen Dank für Eure Mühe diesen umfangreichen Test mit Zweikreisern durchzuführen. Ich bin kurz davor mir die Rocket Mozzafiato Cronometro R zu kaufen. Leider lieferte Eure Maschine im Test lediglich eine max. Temperatur von 90,48 Grad. Seid ihr evtl. mit dem Problem im Kontakt mit dem Hersteller und könnt demnächst weitere Informationen dazu posten? Das wäre sehr hilfreich.

    Einen schönen Nikolaus!
    Stefan

    • Benjamin

      6 Dezember

      Wir haben viele andere Mozzafiatos angeschaut, die auch auf höhere Temperaturen gekommen sind. Wir werden mit dem gleichen Modell außerdem noch mal nach 35 Minuten messen und ergänzen den Artikel dann. Einige Maschinen haben aufgrund ihrer Eigenheit in einigen Testparametern schlechter abgeschnitten.

    • Karl Raab

      6 Dezember

      Das Problem in dem Test mit der Mozzafiato ist einfach die zu kurze Aufheizzeit. Nach 25 Minuten ist die noch nicht richtig warm. Bei meiner warte ich etwa 40 Minuten ab bis zum ersten Bezug. Da ich sie mit einer WLAN Steckdose einschalte spielt das auch keine Rolle.

      Wenn der PID auf 124 Grad eingestellt ist komme ich auf etwa 97 Grad Brühgruppentemperatur. Für 93 Grad muß man den PID auf etwa 120 Grad einstellen. Dafür gibt es auch eine Tabelle im Handbuch.

      Ist wirklich eine super Maschine! Man kriegt sie wenn Stückzahlen (und damit Wettbewerb) im Handel vorhanden auch deutlich günstiger als die erwähnten 2000€. Meine Mozza Evo R hat etwas über 1600€ gekostet…

      • Benjamin

        6 Dezember

        Danke für die Ergänzung Karl. Ich ziehe noch eine Messung nach 40 Min und schaue mir das an. Für 1,6 ist die Maschine unschlagbar. In der Schweiz ist sie aber unter 2400 kaum zu haben.

  3. Benjamin

    6 Dezember

    Hi zusammen,
    Auch von mir ein großes Lob für diesen wirklich einzigartigen Test! Meine Frage zielt auf die drei Maschinen mit der zu niedrigen “Out-of-the-Box-Temperatur” ab, speziell die Magica. Im Einzeltest hattet ihr eine gute Range zwischen 93,5 und 94 Grad gemessen, wie kann es sein dass die Werte von Test zu Test so unterschiedlich sind? Man müsste ja dann beim Kauf eigentlich immer einen Check machen lassen. Und dann noch eine Frage/Bitte: Könnt ihr noch die Temperaturdiagramme der anderen Maschinen teilen?
    Danke & Grüße
    Noch ein Benjamin 🙂

  4. Lucas Cremer

    6 Dezember

    Hallo ihr beiden,
    in euer Zusammenfassung, geht ihr bei der BZ10 auf eine Erhöhung des Kesseldrucks ein, um die perfekte Brühtemperatur zu erreichen! Im Einzeltest wird diese nicht erwähnt…Könntet ihr mir kurz sagen, auf wie viel Druck ihr gegangen seid, damit 93-94 Grad rauskamen?
    Meine Maschine steht aktuell auf den 1,2 Bar, welche sie auch in eurem ersten Einzeltest der BZ10 hatte…
    Vielen Dank schonmal euch beiden und eine schöne Vorweihnachtszeit!
    LG
    Lucas

    • Michael Negeli

      6 Dezember

      Hallo, die gleiche Frage würde mich auch interessieren. Meine BZ10 kam gerade vom Service. Seitdem ist der Druck etwas höher (ca. 1,35 bar) …

      VG
      Michael

    • Hansruedi Naef

      19 März

      Da möchte ich auch gerne noch nahchaken: Was habt Ihr bei der BZ10 genau eingestellt?
      Ich habe z.T. das Problem, dass der Kesseldruck in der ersten halben Stunde ok ist, aber wenn ich sie eine Stunde ohne Bezug laufen lasse, muss ich erst mit ‚Dampf ablassen‘ die Heizung provozieren, um für einen Cappuccino recht Dampf zu haben. Vielleicht entfällt das mit einem generell etwas höheren Kesseldruck?

      … und natürlich: herzlichen Dank für Eure tolle Arbeit!
      Lieben Gruss
      Hansruedi

  5. Karl Raab

    6 Dezember

    Ihr habt diesmal einen der Haupteinwände bei den Einzeltests behoben und die Maschinen auf die gleiche Brühtemperatur eingestellt. Großes Lob dafür! Dadurch kann man jetzt auch wirklich vergleichende Aussagen machen.

    Allerdings habt ihr m.M.n. vergessen etwas Ähnliches beim Vergleich der Dampfperformance zu machen. Die Maschinen haben zwar jetzt alle den „richtigen“ Dampfdruck eingestellt bekommen, aber sie haben natürlich alle unterschiedle Dampfdüsen verbaut. Es macht eben einen riesen Unterschied ob man z.B. eine Zweilochdüse mit kleinem Lochdurchmesser oder eine 4 Loch Düse mit großem Lochdurchmesser verwendet.

    Wenn man also die Dampfperformance objektiv vergleichen will müsste man eigentlich dieselben Düsen verwenden. Mir ist schon klar, das die Maschinen so ausgeliefert werden, aber man kann diese Düsen i.d.R. auch tauschen. Viele Hersteller bieten auch alternative Düsen an. Erwähnen sollte man diesen Aspekt bei einem Vergleich aber schon…

    • Benjamin

      6 Dezember

      Alle Maschinen haben Zweilochdüsen. Deshalb sind wir darauf nicht weiter eingegangen. Werde ich im Artikel noch ergänzen und auch hinzufügen, welche Cold Touch sind. Auch das schmälert manchmal die Dampfpower.

      • Karl Raab

        6 Dezember

        Aber auch bei den Zweilochdüsen gibt es riesen Unterschiede. Ich habe welche von 1,0-1,8 mm Durchmesser und mit verschiedenen „Austrittswinkeln“. Unterschiede wie Tag und Nacht….

        • Benjamin

          6 Dezember

          Ja, das stimmt natürlich. Aber dann sind wir schnell dabei, dass wir auch über die Dusche der Maschine und die Siebe sprechen um „Chancengleichheit“ herzustellen. Das sind ja jeweils Entscheidungen, die ein Hersteller trifft. Eine Pressostatanpassung fanden wir sinnvoll, auch wenn peinlich, dass nicht vor der Auslieferung vom Hersteller vorgenommen. Aber wenn es um Düsen und weitere Hardware-Veränderungen geht, dann befinden wir uns schon im Bereich von Tuning und das ist dann irgendwann schwierig zu rechtfertigen und zu bewerten und auch zu bewerkstelligen.

          Wir haben es mit dem Test aus unserer Sicht schon auf die Spitze getrieben, inhaltlich und zeitlich. Mehr können und wollen wir nicht investieren. Wir schauen, wo wir Upgrade- und Tuning Videos nachschieben.

          Wir haben mittlerweile eine ganze Reihe von Protokollen etabliert, die aus dem Austausch mit der Community entstanden. Wir lernen da gerne dazu und freuen uns jetzt auf die nächsten Maschinen. Viele Grüße, Benjamin

          • Karl Raab

            6 Dezember

            Hi Benjamin,
            da kann ich dir nur zustimmen! Natürlich kann man die Maschinen nicht so umbauen das sie komplett gleiche Bedingungen haben. Denke die Info ist aber insofern wichtig, damit potenzielle Käufer wissen das so ein „Urteil“ von euch nicht so endgültig und zementiert ist, das man nicht mit so einem „Pfennigartikel“ wie einer anderen Düse was dran verbessern könnte….

            Macht weiter mit eurer guten Arbeit!
            LG, Karl

  6. Daniel

    6 Dezember

    Bei einer Maschine bin ich echt verwirrt, da sich die Ergebnisse des Einzeltests und des Gesamtvergleichts komplett unterscheiden – die Temperaturgenauigkeit der Mozzafiato. Im Einzeltest landet diese bei 93,8 Grad und damit doch ziemlich genau bei der Temperatur, die sie laut ihrer Anleitung bei den 120 Grad im Kessel auch haben sollte. Da hat euch beiden der Espresso sehr gut geschmeckt. Im großen Vergleichstest kommt sie bei 124 Grad im Kessel nur auf 90,4 Grad und ihr schreibt, der Espresso hat sauer und nicht lecker geschmeckt. Das ist ein riesiger Unterschied. Am Ende entscheidet der Geschmack und die beiden Einschätzungen heißen für mich einmal Empfehlung, nun beim zweiten Mal Finger weg von der Maschine… Daher kommen mir hier einfach drei Fragen:
    – Ihr schreibt ja oben schon, ihr wollt sie nochmal mit längerer Aufheizzeit mit 35 oder 40 min nachtesten. Hattet ihr die Maschine beim Einzeltest damals vielleicht länger aufheizen lassen?
    – War es beim großen Vergleichstest die genau gleiche Maschine wie beim damaligen Einzeltest im Sommer oder habt ihr zwischendurch die Maschine ausgetauscht?
    – Gibt es bei der Maschine oder bei vielen Maschinen eine höhere Serienstreuung, so dass der Kauf eines Siebträgers ein Lottospiel ist, wenn man kein scace zum testen hat?

    • Dennis D.

      17 Dezember

      Hallo Daniel, die gleichen Fragen von dir bezüglich der Mozzafiato kamen bei mir auch auf. Habe mich jetzt mal die vergangenen Tage etwas genauer auch in Foren eingelesen. Dort wurden diverse Testreihen und Messungen mit einer Appartemento gemacht. Ist zwar eine andere Maschine, lässt jedoch Rückschlüsse auf die von uns gestellte Frage zur Brühtemperatur schließen. Meine Vermutungen dazu sind:

      Bei dem Einzeltestvideo zur Mozzafiato stand die Maschine vermutlich länger und hatte dadurch eine längere Aufheizzeit. Zudem könnte es sich beim Einzelvideo um den ERSTbezug nach längerer Standzeit handeln (bis die Kaffemacher die Messgeräte aufgebaut haben usw.), was die höhere Brühtemperatur von 93Grad erzielen lässt.
      Beim großen Vergleichstest wurde hingegen der ZWEITbezug gemessen. Das bedeutet, dass mindestens zwei mal davor in kurzen Abständen geflushed/gespühlt wurde. Die Flushs sowie die „kurze“ Aufheizzeit von 25min führte vermutlich zu den 90Grad Brühtemperatur. Konstant über die folgenden 4 Bezüge wohl deshalb, weil die Maschine es nicht schafft innerhalb der kurzen Zeit zwischen den Bezügen wieder auf 93/94Grad hoch zu heizen. Hier müsste man wohl zwischen den Bezügen ca. 2-4 min warten, ohne nebenher Milch zu schäumen. (Was aber wiederum in der Praxis unsinnig ist, wenn 10 Gäste auf Ihren Espresso/Cappuccino warten. Schließlich könnte man sonst auch gleich einen Einkreiser verwenden).

      In dem genannten Forum wurde neben 40min auch eine Aufheizzeit von 1h getestet, was eine deutliche parallele Verschiebung der Temperaturkurve nach oben zur Folge hatte.
      Spannend wäre daher tatsächlich ein Test bei 40min und 1h Aufheizzeit und einer nur 1sec bis max. 3sec Spühlzeit vor den jeweilen 5 Bezügen. Eventuell pendelt sich dann die Mozzafiato über die 5 Bezüge bei 93Grad dann ein.

  7. Nils

    7 Dezember

    Viele Dank für den unglaublich tollen Testbericht. Wahnsinn welche Arbeit ihr da rein gesteckt habt. Kann man Euch da irgendwie unterstützen (kleine Spende, Online Kurs buchen oder sonst was?). Durch Euch bin ich vom Vollautomaten über die Umgebaute DeLonghi zum testen ob man Spass an der Zubereitung hat zu einer Rocket Appartemente gekommen. Diese habe ich leicht modifiziert gekauft (Da ist noch ein Nanometer am Auslass verbaut und die Maschine ist unglaublich leise, über 10db leiser als normal).
    Durch Euch war ich schnell in der Lage, wirklich guten Espresso und Cappuccino zu zaubern. Danke dafür!!!

    Was aber auch mal gesagt werden muss, was vielleicht nicht ganz so rüber kommt:
    Ihr seid Profis! Zu Hause muss man das alles mal in Relation sehen:
    Beispiel Stromverbrauch. Zwischen dem ersten Platz und dem letzten liegen gerade mal ca. 30-35€ / Jahr, wenn die Maschine wirklich 4h am Tag an ist. In der Praxis durch Urlaub usw. wird der Unterschied eher kleiner sein.
    Thema Milchschaum: Mit der DeLonghi konnte ich am Ende nahezu perfekten Schaum zubereiten. Bei der Rocket hat es deutlich länger gedauert, da selbst 250ml Milch in ca. 10-15 Sekunden heiß sind. Für mich als Neuling war das Power ohne Ende im Vergleich… Nun, nach einer Woche klappt es schon sehr gut, aber noch nicht ganz zu konstant wie bei der DeLonghi.
    Thema Konstanz: Ihr habt, so denke ich, immer doppelte Espressi gemacht… Wie oft kommt es denn zu Hause vor, dass ich 5 doppelte Espresse hintereinander machen muss? Und wenn es so ist: Sind alle Besucher wirklich so Kaffee-Sommelier das sie einen Unterschied von 1,x Grad schmecken?
    Thema scharfe Kanten: Davon merke ich in der Praxis rein gar nichts bei der Rocket. Keine Ahnung ob es da Unterschiede gibt, oder ob ich da einfach andere Maßstäbe habe. Selbst wenn ich suche finde ich aber wirklich keine Stelle an der ich mich schneiden könnte.

    Das bitte nicht als Kritik verstehen, sondern eher als Hinweis für Leute, die gerade wie ich selber auch in das Thema angestiegen sind.

    Für mich war / ist der Kanal von den Kaffeemachern in jedem Fall eine riesen Bereicherung – vielen Dank an Euch. Ich macht das SUPER!

    • Matthias

      8 Dezember

      Hallo Nils,
      kannst Du genaueres zu dem Umbau des Nanometers verraten?
      Was genau wurde verbaut bzw. wo wurde das gemacht? Würde mich auch interessieren. VG Matthias

  8. Patrick

    7 Dezember

    Vielen Dank für den erstklassigen Vergleich!
    Mich würde auch der Kesseldruck bei der BZ 10 nach Eurer Anpassung interessieren.
    Vielen Dank!

  9. Philipp

    7 Dezember

    Hallo zusammen

    Zuerst einmal ein ganz grosses Dankeschön zu diesem genialen Test. Mich interessieren die etwas kleineren Maschinen wie die ECM oder QM Rubino, und insbesondere nicht so hohe Modelle. Ihr habt erwähnt, dass es eine neue Rubino geben wird. Ist das die QuickMill Rubino 0981 Sondermodell „NAZ“ Kippventile, mit einem neuen Wassertank? Wenn ja, wo kriege ich die Maschine in der Schweiz? Die Xenia wäre noch eine Alternative, ist aber schon ziemlich teuer in der CH und ich weiss auch, wie das dann mit dem Service (prof. Entkalkung) funktioniert. Macht ihr sowas?

    Besten Dank und freundliche Grüsse
    Philipp

  10. Bert

    7 Dezember

    Hallo Benjamin und Michel, vielen Dank fuer diesen Testbericht. Ich habe schon seit lange Zeit eine BZ10 und kann insbesonders die Milchschaumleistung bestaetigen. Ich fand es trotzdem interessant den ganzen Bericht zu lesen dass z.B. manche Maschinen trotz eines grossen Kessels schlechter schaumen. Was ich mich obwohl bei der Xenia gefragt habe, ist ob ihr probiert habt um zuerst das Schaumen anzufangen und im Nachheizmodus die Bezug halbwegs des Schaumens anzufahren? (Ich verstehe dass fuer jede Maschine ein aehnliches Testprotokoll gefolgt werden soll…)

  11. Kevin

    8 Dezember

    Vielen Dank für den ausführlichen und unabhängigen Test. Ich wollte mir eigentlich die Profitec 300 (Dualboiler) zulegen und bin nun aufgrund des schlechten Testergebnisses der Profitec 500 verunsichert. Wann ist mit einer Testreihe der Dualboiler ungefähr zu rechnen? Ihr habt ja selber darauf hingewiesen, dass man für den Preis mancher getesteter Maschinen auch schon einen Dualboiler bekommt. Vielleicht habt ihr ja die Möglichkeit 2-3 Maschinen im unteren Preissegment noch zu ergänzen (Profitec 300/600, Lelit Bianca, Bezerra Duo, Vibiemme Domobar Junior Dual) sodass die Entscheidung zwischen teurem Zweikreiser und günstigem Dualboiler nochmal aufgezeigt wird. Darüber würden sich sicherlich ein paar unentschlossene freuen!
    Macht weiter so!
    Kevin

    • Lukas

      29 Dezember

      Über das Ergebnis der Pro 500 war ich richtig überrascht. Ich habe eine Pro 600 seit einem Jahr und bin super zufrieden mit der Leistung. Die „neueren“ Modelle der 600/700 (erkennbar an den schwarzen Manometern, den flachen Pilzen und dem schmalen Logo… soweit ich weiß), haben um die 2 Bar Druck und beim Schäumen mehr als genug Power, auch wenn man mehrmals hintereinander schäumt. Heizt einfach super schnell wieder auf.
      Die Temperaturstabilität habe ich nicht gemessen, aber der Kaffee schmeckt 😉

    • Matthias

      4 März

      Hallo, vielen Dank für euren ausführlichen Testbericht!
      Kann man eure persönlichen Fazite inzwischen irgendwo nachlesen?

  12. Stefan

    9 Dezember

    Wow, starke Leistung dieser „Marathon-Test“. Vielleicht könnt Ihr mal die Bellezza Initio V (oder R) vorstellen. Eine Firma die schon lange Komponenten für andere Hersteller (ECM) gemacht hat und seit 2019 nun auch eigene Maschinen unter der Marke Bellezza.
    Mit meiner Initio V habe ich Schwierigkeiten mit dem Milch aufschäumen. Es liegen drei Düsen bei (2-Loch, 3-Loch und 4-Loch). Da muss ich noch experimentieren. Über einen Test Eurerseits würde ich mich mega freuen – die Maschinen sind noch so neu, da habe ich noch keine Tests gesehen bisher!

  13. Pico

    10 Dezember

    Viele Dank für eure vielen Tests, das ist wirklich hilfreich!

    Falls ihr noch Inspiration für weitere Tests braucht: Mich würde sehr interessieren, wie ein Dual Boiler im unteren Preissegment (wie die Profitec Pro 300) gegen den durchschnittlichen Zweikreiser abschneidet. Lohnt sich der Aufpreis gegenüber einer günstigen Zweikreiser Maschine wie der Lelit?

    Liebe Grüße und nochmals vielen Dank!

  14. Markus

    11 Dezember

    Hallo,
    habe Euren Test mit Interesse gelesen! Ich hätte auch noch eine Inspiration für einen weiteren Test: die Espressolo Plus (https://www.espressotecnica.de/) ist eine Eigenentwicklung eines Hamburger Händlers mit Quickmill auf Basis der QM Carola, wenn ich richtig informiert bin. Ein Einkreiser kombiniert mit einer einer Dampflösung per Thermoblock. Habe bisher nix vergleichbares auf dem Markt gefunden, finde ich aber erstmal bestechend, die Lösung … soll um die 1.500 € kosten (habe ich gehört …).
    Viele Grüße,
    Markus

  15. Claudio Tambini

    12 Dezember

    Guten Tag
    Vielen Dank für den Test, ist super spannend… Ich habe aber eine Dalla Corte Mini und wollte fragen, ob ihr diese Maschine auch in Betracht gezogen habt für einen Test bzw. mit welcher der getesteten Maschinen man sie am besten am ehesten vergleichen könnte?
    Beste Grüsse
    Claudio Tambini, Niederdorf

  16. Ignaz

    12 Dezember

    Vielen Dank für den sehr informativen Test!
    Gibt es genauere Infos über den Ablauf des Tests zur Konstanz über 5 Bezüge? Was passierte genau zwischen den Bezügen? Wurde das Scace Messgerät dabei komplett nach jedem Bezug kurz entleert? Habt ihr dazu noch ein Video oder einen Beitrag, wie das jeweils ausgesehen hat?
    Danke und Grüße
    Ignaz

  17. Felix

    14 Dezember

    Wenn man sich die Temperaturkonstanz der Elba und Homey anschaut dürfte ein Fazit dieses Test auch sein, dass eine PID Regelung in den meisten Fällen eher überflüssig ist – zumindest wenn sie nicht die Temperatur direkt am Kaffeepulver misst. (Und das ist bei den getesteten Maschinen mit externer Brühgruppe wohl meistens so.)

  18. Patricius

    22 Dezember

    Zuerst einmal: große Klasse, wie Ihr Eure KK (Kaffee-Kompetenz) rüberbringt; ich hatte fast alle Einzelvideos angeschaut und mir ein paar Favoriten notiert; nichtsdestotrotz bin ich nach dem Gesamtergebnis Video mehr verunsichert als versichert, was die Auswahl meiner Favoriten angeht. So z.B. wurde die ECM als Kandidat fürs Treppchen angekündigt, schneidet aber im Gesamtranking recht bescheiden ab. Der Xenia Espresso war im Einzeltest quasi ungenießbar; im Gesamtbericht geht Ihr darauf gar nicht mehr ein. Die Quickmill Andreja ist beim Einzeltest in der Kategorie Milchschaum für Anfänger geeignet; jetzt reiht Sie sich am Tabellenende ein. Anders rum ist die Rocket Mozzafiato, der Milchschaum Weltmeister, fällt aber plötzlich beim ersten Bezug mit 90,48 Grad durch. Unabhängig vom Preis wünsche ich mir folgende Anforderungen an eine Maschine: sitze den ganzen Tag im Homeoffice und trinke über den Tag verteil ca. 6 Kaffee (meist 4 Espresso und 2 Cappuccino). Am Wochenende sind wir zu zweit und haben ungefähr das 1,5-fache des genannten täglichen Aufkommens. Ca. alle 4 Wochen haben wir Gäste und da will ich mich mit einer 4-stelligen Euro Investition nicht blamieren und in einem akzeptablen Zeitraum z.B. 4-6 Espresso raus lassen können und ca. 4 Cappuccino. Und das in einer super Qualität. Was ist denn hierfür der beste Kompromiss bzw. Eure Empfehlung? Hier würde ich mich über Eure hinweise freuen.

  19. Dom

    22 Dezember

    Hallo Zusammen, vorne weg Danke für den ausführlichen Test! Auf das endgültige Fazit freue ich mich schon, da ich finde, es ist zum Schluss des Videos nicht mehr ganz ersichtlich was euere endgültige Meinung zu den Maschinen ist.

    Ich war zuerst erst auf die Rocket Mozzafiato bzw Giotto aus dem Test fixiert. Im Laufe meiner Informationsgewinnung stolpperte ich auch auf euren Zweikreiser Testbericht und die Videos. Nach dem ich zunächst unbedingt einen Shot Count wollte habe ich mich nun immer mehr davon entfernt, da es eine nette Ergänzung zu einer Maschiene ist, jedoch nie das Hauptaugenmerk bei der Auswahl sein sollte. Eine PID Steuerung ist bei einen Einkreiser oder Dualboiler interessant, was jedoch auch dieser Test ergeben hat und auch meine persönliche Einschätzung ergibt, ist eine PID bei einer Zweikreiser-Maschine eher überflüssig. Eine genaue Brühtemperatur kann auch mit dieser nicht angeben werden bzw ist dieser zumeist errechnet im Handbuch vermerkt. Ich persönlich möchte wenn ich eine PID Steuerung habe auch genau wissen was die Brühemperatur ist und so ist wohl ein Zweikreiser ohne PID mit Temperaturüberprüfung beim Kauf eines Experten am Sinnvollsten.

    Wenn ich nich unbedingt in einer WG bzw einer große Kaffeetrinker Familie lebe sollte auch die 5 Bezügewertung differenziert betrachtet werden. Zumal bei 5 Doppelsiebbezügen eine Anzahl von 10 Espressi bzw 10 Cappuccino herauskommt und ich persönlich kann diese Anzahl in meiner Familie in so kurzer Zeit nicht erreichen, wie in diesem Test Simuliert.
    Temperaturkonstants sollte jedoch in den ersten 3 Bezügen vorhanden sein und da sind die Maschinen bis auf ein paar wie oben angführten nah beinander.
    Die Verarbeitung spielt bei mir eine schon höhere Rolle, da ich finde wenn ich bereit bin mehr als 1000€ für ein Produkt auszugeben sollte zumindest eine Kante gebrochen sein, desshalb fallen für mich die ACM und Bezzera Bz10 schon raus. Die Lelit finde ich super Verarbeitet und für den Einstieg wohl eine gute Wahl wenn ich nicht alle 60sec einen neuen Bezug ziehe dürfte sich also auch die Temperatur konstanter halten und bei ihr habe ich ja noch die Möglichkeit Temperaturstufen zu verändern.
    Lelit MaraX auch meiner Meinung klarer Preis-Leistungs Sieger.

    Die beste Verarbeitung hat hier wohl schon die Rocket Mozzafiato Type R, ist jedoch auch die teuerste im Test und nicht unter 1800€ erhältlich (Type v ab 1500€). Bei der Rocket gefällt mir persönlich das Chronometro sehr gut und die Tatsache das sich das PID nicht ersichtlich hinter Tropfschale befindet. Jedoch ist diese Maschine für einen Zweikreiser zu teuer und nicht rentable, da für meist 2000€ ein DualBoiler im günstigeren Bereich schon zur Verfügung steht, jedoch auch mit wohl nicht so hoher qualitativer Verarbeitung.

    Mein persönlicher Favorit in diesem Test ist wohl die Rocket Appartamento, jedoch würde ich mir die Maschine in der Sonderedition Nera in schwarz mit Copper Seiten kaufen (preis ab 1250€). Dort ist auch die Verarbeitung der Kanten viel besser als in der Chromvariante. Auch die größte Frechtheit mit der Plastikrehling gehört in der Neravariante der Vergangenheit an. Doch der größte Kritikpunkt ist die Bausweise des Gehäuses in Verbindung mit der Brühgruppe. Jedoch dürfte die Reinigung der Wohnung wohl weniger Zeit in anspruch nehmen als bei der BZ10, dort kann dank Konstruktionsfehler des Ablassrohrs wohl die gesamte Küche bzw Zimmer in der Umgebung von 2m geputzt werden.
    Dennonch sollte hier die zu kurze Abtropfschale der Appartamento bemängelt werden bzw man hätte bei der Rocket hier die Brühgruppe nach hinten versetzt müssen.

    Was mich besonders in diesen Test überrascht hat, dass viele Maschinen unterschiedlicher Preisklassen sich auf ähnlich bzw gleichen guten Niveau präsentiert haben. Mit jeder der Folgenden Maschinen wird mal wohl mit Übung und kennenlernen der Maschinen einen guten Espresso brühen können.

    Ich beschäftige mich schon länger mit vielen dieser Maschinen und habe diese persönlich getestet und ausprobiert. Ich bin davon überzeugt, dass man mit fast allen einen guten Espresso hinbekommt. Am Ende muss wohl jeder für sich entscheiden welche Ansprüche man an eine Maschine hat und wo er sie einsetzen will. Ob im Büro, Haushalt oder Geschäft jede einzelne Maschinen hat und wird ihre perfektes Einsatzgebiet haben.
    Am Ende des Tages wird es wohl an Dingen wie Preis, Verfügbarkeit und Anspruch entscheiden welche Maschine ihr bekommt bzw ihr euch aussucht.

    Ich wünsche frohe Weihnachten und eine guten Rutsch ins neue Jahr.

    Lg Dom

  20. Andi

    2 Januar

    Bei der Mara x kann der Eco Modus auch einfach abgestellt werden. Dies geschieht über den einschaltknopf. Genaue abfolge und wie lange gedrückt werden muss habe ich nicht mehr present.

  21. Artur

    15 Januar

    Vielen Dank für den ausführlichen Test. Dank Euch habe ich mich jetzt für den Umstieg auf die Quickmill Rubino entschieden. Ich bin auch super zufrieden mit der Siebträgermaschine.
    Allerdings habe ich das Gefühl, dass sie nach einer längeren Standzeit (> 1 Stunde) stark überhitzt, da beim Cooling Flush es bis zu 10 Sekunden dauert, bis das Zischen und Spratzeln aufhört. Daher habe ich die Frage, welchen Kesseldruck Ihr bei Eurem Test an der Quickmill Rubnio hattet? Bei meiner Maschine ist 1,2 bar eingestellt.
    Vielen Dank schon mal im Voraus für Eure Rückmeldung.
    Vllt. kann mir auch ein anderer Quickmill Runbino Besitzer die Frage beantworten. Mal schauen, wer schneller ist.

  22. Philippe

    8 Februar

    Hei Kafeemacher-Team
    Ihr macht wirklich sehr informative, faktenbasierte und solide Videos. Echt interessant! Mich würde brennend interessieren, wie die sehr gehypte Zuriga E2-S (mit Milchschäumer) bei euch abschneidet. Ist für diese Maschine ein Test geplant?
    Beste Grüsse

  23. Kay

    17 März

    Hallo zusammen
    Danke vielmals für diese tolle Arbeit!!! Könnt ihr schon sagen, wann ihr mit dem Fazit so weit seid?
    Herzlichen Dank!!!
    LG
    Kay

  24. Anne

    29 März

    Wirklich ein cooler Test, den Ihr da gemacht habt. Das Video noch besser als der Artikel. Aber eine Bitte: Lasst doch diesen Genderquatsch in Zukunft weg, darunter leidet das Lesevergnügen doch sehr. Das generische Maskulinum ist doch gerade dafür entwickelt worden, dass man sich kurz und präzise ausdrücken kann und doch alle Nutzer unabhängig vom ihrem biologischen Geschlecht einbezieht. Danke!

  25. Luana

    2 April

    Hallo kaffeemacher, tolles Video. Ich verfolge euch schon lange. Eine Frage: ich habe 2 Favoriten. Die bezzera 10 und die Lelit Mara x, die Unterschiede sind mir bekannt, bisher habe ich für 20 min die bezzera erklärt bekommen im Geschäft, demnächst will ich zum Lelit Händler hier in Berlin Friedrichshain. Es gibt ja nicht so viele…ich habe nicht viel Platz, will gern eine quamar 50 anstatt einer eureka als Mühle. Ich möchte gern Espresso und Cappuccino zu gleichen Teilen trinken, benutze. Die Maschine allein und bin technisch schon ein bissel belesen. Hier in berlin zahlt man schon 4 Euro für einen mittelgroßen Café Latte , da reicht mir langsam, zumal ich mindestens 2 trinke am Tag, das sind 160 Euro an 20 Tagen ( mo -fr) , da kann ich mir mal eine gute Einsteigermaschine für Max 1500 Euro leisten. Die würde sich dann in einem Jahr auszahlen . Meine Frage, zu welcher würdet ihr mir raten? Ich trinke hier zu Hause am Tag 2-3 Espresso und 2-3 Cappuccino , Wochenende mit Besuch mehr. Ich habe kein Problem , nach dem 1. Bezug mal eine Stunde bis zum nä Bezug zu warten. ( temperaturabfall bei der Lelit…)- bezzera 10 oder Mara x , was denkt ihr ? Danke und macht weiter so, ich liebe eure Videos.
    Habe euch auch weiterempfohlen , tolle Arbeit, besonders eure Testläufe. Danke 🙏 aus Berlin . Luana

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