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Schweizer Kaffeemeister gekrönt

Im Rahmen des 1. Swiss Coffee Festivals fanden vom 2. bis 3. März die Schweizer Kaffeemeisterschaften in den Disziplinen Barista, Latte Art, Coffee in Good Spirits und Brewers Cup statt. Die Meisterschaft wurde von der Swiss SCA (Specialty Coffee Association) durchgeführt. Die Meister aller Länder qualifizieren sich für die Weltmeiterschaften in Boston und Berlin Wir gratulieren den neuen Schweizer Meistern Mathieu Theis (Barista), Daniel Hofstetter (Brewers Cup), Gregory Raymond (Latte Art) und Milo Kamil (Coffee in Good Spirits) von Herzen. Nach Basel zu den Kaffeemachern gehen heute zwei Silbermedaillen an Demian(Coffee in Good Spirits) und Benjamin (Brewers Cup) sowie zwei Bronzemedaillen an Jael (Barista) und Philipp(Brewers Cup). Barista Ranking: Mathieu Theis – 575,5 Punkte Stephanie Scherrer – 421 Punkte Jael Lützelschwab – 398 Punkte Brewers Cup Ranking Daniel Hofstetter – 151.76 Punkte Benjamin Hohlmann – 151.13 Punkte Philipp Schallberger – 150.54 Punkte Felix Hohlmann – 145.81 Punkte Benjamin Schütz – 142.52 Punkte Elias Zwyssig – 140.71 Punkte Latte Art Ranking: Gregory Raymond – 419 Punkte Hiu Yeung Ma – 417,5 Punkte Gijtipong Gap Thangsubutr – 415 Punkte Dario Pieber – 328,5 Punkte Dany Affolter – 317 Punkte Gregor Kovats – 189 Punkte Coffee in Good Spirits Ranking: Milo Kamil Demian Annaheim Tlaloc Sandoval

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Cold Brew Rezepte – Gemixt und ungemixt

Wir haben für euch Cold Brew Rezepte gesammelt. 12 Kaffeeprofis (wird derzeit gelayoutet und in Kürze hochgeladen) aus dem deutschsprachigen Raum haben ihre Lieblingsrezepte zusammen getragen. Es gibt Cold Brew Rezepte und Cold Brew Mix-Getränke mit total bunten Zutaten und vielen Tipps und Tricks. Für jeden ist etwas dabei. Viel Spass beim Stöbern und probieren. Postet eure Fragen und eigenen Rezepte einfach im Kommentarfeld. Wir werde sie weiterleiten und ergänzen. Ein klassisches Basis-Rezept für Cold Brew haben Felix und Benjamin in diesem Video gebrüht. Je nach Rezept könnt ihr das anpassen oder ganz frei ersetzen oder ergänzen. Das Video ist noch “alte Schule” und wir machen bald ein neues, mit besserem Sound. Pink Unicorn Cold Brew von Erna Tosberg „Mein Tipp: Hibiskus Tonic Water von Weisswange. Passt wunderbar zum Black Unicorn Coldbrew – ist dann quasi ein Pink Unicorn.   Für den Cold Brew setze ich gern 70g auf einen Liter an und lasse 24 Stunden ziehen. (Siehe auch Grundrezept Video). Getrunken wird pur mit Tonic oder Gin Tonic.“ Welches Verhältnis verwendest du Erna? „Ich schmecke das immer ab. Nach Balance… Ich würde aber schätzen 1/3 Cold Brew, 2/3 Tonic. Erna Tosberg ist zweifache deutsche Baristameisterin und  arbeitet war an der World Barista Championship 10. und 12. Sie arbeitet für die roestbar in Münster und ist heute selbst WBC-Judge. Mehr zum Kim Weisswange Gins und Tonics im Artikel von “About Drinks“. New Orleans von Tito Huber Gerne teile ich das Grundrezept für einen äusserst runden, süsslich erfrischenden Eiskaffee, den „New Orleans“ Cold Brew, der auf der Basis eines Cold Brew Konzentrates hergestellt wird. Erstmal, warum Konzentrat? Je nach Lust und Laune kann ich den Cold Brew vielseitig verfeinern: mit etwas Wasser verlängern genau zur gewünschten Stärke brühen oder man gönnt sich das Zusammenspiel mit Milch, ohne dass der Kaffeegeschmack untergeht. (Hilfreich zum Thema verdünnen, unser Artikel zum Bypass.) Welcher Kaffee eignet sich dafür? Bohnen mit einem schokoladig nussigen Profil, Aromen von dunklen Beeren, mittlere Röstung. Und nun das wohl älteste Pairing der Kaffeegeschichte: Zichoriewurzel. Die Holländer und Franzosen mischten schon vor hunderten Jahren während Kaffee-Engpässen Zichorie bei. Ein Zaubergewürz wie gemacht für einen balancierten Cold Brew Tiefgang, welcher sogar Tante Rosie beim Besuch aus den Socken hauen wird. Und so geht‘s: 100-120g Kaffee, Mahlgrad wie Fleur de Sel ~ 10g geröstete Zichoriewurzel dazumischen 500g gefiltertes Wasser Alles in ein Glas, bedeckt im Kühlschrank über Nacht ziehen lassen. Brühzeit je nach Intensität verlängern. Filtration am nächsten Tag zuerst mit einfachem Sieb und dann durch Papierfilter. Serviert auf viel Eiswürfel mit gleicher Menge Wasser oder Milch, empfohlen Reis – oder Mandelmilch! Wer die Arbeit lieber dem Profi überlässt, findet hier den New Orleans zum probieren: www.coldbrew.ch Tito Huber leitet das Café Henrici in Zürich. In den letzten Jahren hat sich der umtribige Kaffeeunternehmer intensiv mit dem Thema Cold Brew beschäftigt und mit Barrel Cold Brew ein erfolgreiches StartUp neben dem Café lanciert. Cold Brew Tee-Kombi von Sandra Stucki Brüht mit der Aeropress 19 g gewaschener Bourbon von der Finca Maputo in Ecuador für Filterkaffee geröstet (oder einen anderen Kaffee mit Steinfrucht-Aromen). Insgesamt 250ml Wasser (1/2 heiss, 1/2 eiskalt). Der Kaffee wird hier etwas stärker dosiert um ein Konzentrat zu erstellen, damit die Spirituosen nicht zu sehr verdünnen. Danach: 2cl Brombeerlikör (vomFass) oder auch ein ( Waldbeerlikör ) 14cl vom kalten Kaffee 2cl Zhengshan Xiaozhong (Tarry Lapsang Rauchtee aus China) Ihr dürft den Rauchtee auch weglassen, oder mit einem Rosmarin-Zweig ersetzen. Der Drink ist sehr erfrischend leicht. Einen Kaffee mit zu fruchtiger Kaffee (Säuren) würde ich nicht empfehlen, aber ein Natural oder Semi Washed geht gut. PS: Man kann auch einen Brombeergeist nehmen und aus dem Tarry Lapsang einen Sirup machen! Sandra Stucki arbeitet ist Schweizer Rekordmeisterin in der Disziplin Coffee in Good Spirits. Über Jahre dominierte sie die Meisterschaft. Heute arbeitet sie für die Firma Länggass-Tee und wird mehr und mehr zur Tee-Spezialistin. Zwei Cold Brew Rezept von Dani Hofstetter Zwei seiner Favoriten Cold Brews Cocktails hat uns Dani Hofstetter gesendet. Von einem gibt es dazu ein Brührezept und vom anderen ein Tipps zum selber tüfteln. Hopper Cold Brew 200g Natural Specialty Café auf 1L Wasser ansetzen. Über Nacht im Toddy brühen, dann mit 5-10g Mosaic- oder Galaxy-Hopfen für weitere 12h infusen. Der Hopfen verleiht dem eher schweren Natural Cold Brew eine balancierende, fast spritzige Fruchtigkeit mit einer schönen Bitterkeit – hier besteht etwas die Krux… Hopfen ist sehr potent und den richtigen Mix und die richtige Hopfenart zu finden, so das letztlich, logisch, alles perfekt zum Kaffee passt, das gilt es zu schaffen. Serviert auf Eis, mit etwas Orangenzeste  oder einem eiskalten Spritzer Mineralwasser. Cold Brew Martini Nummer 2 hatte ich in einer Speak Easy Bar in Hamburg. Das war ein (Espresso) Cold Brew Martini, wo man statt Espresso eben einen Kolumbianer Cold Brew nahm, den Vodka im Cold Driper 24h durch Randen drippen liess, und dann damit nach klassischem Rezept den Martini gemixt hat. War saugeil, keine Ahnung wie das Rezept genau war, aber sowas von lecker… Dani Hofsttetter war Head of Global Product Management & Innovation bei der Hemro Gruppe. Er war 2017 Schweizer Brewers Cup Meister. Michal Ottes Cold Brew und Kaffeeempfehlungen Cold Brew birgt das Potential von ganz unterschiedlichen Ergebnissen. Für mich ist Cold Brew ein echtes Sommergetränk, weshalb ich fruchtig-lebendige Varianten und Kaffees mag. Mit einem klassischeren Kaffee ist das Ergebnis dann eher schokoladig-karamellig. Im Moment brühe ich mit folgendem Rezept und einem gewaschene Rwanda (Terroir Muyongwe von Blaser Cafe ) oder dem Blend La Fruta von der Kafischmitte, aktuell bestehend aus Kaffee aus Ecuador von Tio Emilio, Typica, Honey Process, einem Costa Rica von Aquiares, gewaschen und einem kolumbianischen Kaffee von der Villa Betulia, einem gewaschenen Geisha. …sehr fruchtig und natürlich hell geröstete Kombination 🙂  Ich serviere den Cold Brew auf Eiswürfeln mit einem Zitronenschnitz.  Rezept: 55g Kaffee auf 1 Liter Kaltes Wasser in ca. 10-12 Stunden brühen. Michal Otte war 2016 Schweizer Cup Tasters Champion. Er arbeitet für Blaser Café in Bern und die Kafischmitte in Langnau. Er hat jahrelange Erfahrung als Barista und Röster und hat an zahlreichen Meisterschaften teilgenommen. 2016 gewann er auch die Basler Cup Tasting Meisterschaft. Cold Brew with Swiss Brewers Cup Champ Emi Fukahori 500g coffee – coarse ground 5 L water (cold, filtered 80ppm) we put them both in a tank, leave it for 20 hours in a fridge. Then we filter once with a strainer and then with V60 paper filter. We really want to remove any coffee grounds in a glass. We serve it then with ice cubes. Having chocolatey (we take Brazilian pulp natural), fruity (normally natural), floral (washed) flavours available, customers can choose one out of three.   Emi Fukahori is current Swiss Brewers Cup Champion. She is running the specialty coffee shop Mame in Zürich. Emi was Swiss Barista Champion 2015. Emi Fukahori, Photo Jan Bolomey Bärenmarke mit Benjamin Schütz Anfangs Sommer war mein Favorit ganz klar Cold Brew Tonic bis mir ein Kollege aus DE die original Bärenmarke mitbrachte und von da an geniesse ich meinen Cold Brew pur oder mit Bärenmarke. Die Kondensmilch hebt die Karamellnote des Irazú an und rundet das ganze ab zu etwas feinem speziellen zum geniessen. Die sonstigen Aromen von Pomelo, Grapefruit und Milchschokolade kommen pur oder on the Rocks am besten zur geltung. 100 gr. Kaffee Irazú  Gefiltertes Wasser 16 Std. Zeit. 3-Fach filtriert. 500, 100 & 50µm   Whiskyglas mit Eiswürfel füllen Coldbrew eingiessen Ein Schuss Original Bärenmarke Kondensmilch Ein Orangenschnitz karamellisieren als Deko servieren    Benjamin Schütz arbeitet für die Cafemanufaktur in Solothurn. Der Kaffee-Allrounder schaffte es bei seiner ersten Teilnahme in das Finale des Schweizer Brewers Cup 2018 und nahm ausserdem erfolgreich an der ersten Schweizer Röstmeisterschaft teil. Cold Brew Mojito mit Constantin Hoppenz Kommen wir zu meinem Lieblingsdrink mit Coldbrew zur Zeit und einem neuen einzigartigen Projekt aus Berlin. Happy Baristas ist das weltweit wohl einzige Café mit einem extensiven Angebot an Rum-basierten Kaffeecocktails. Die Jungs haben in Zusammenarbeit mit dem Coffee in Good Spirits Weltmeister Martin Hudak die Drinks erarbeitet und präsentieren Sie in den Abendstunden in Ihrem Kaffee im  Berliner Szenebezirk Friedrichshain. Mein Favorit ist der Mojito mit Kenyanischen Coldbrew. Zutaten: Vanilla syrup Grapefruit Saft White Rum Botucal Minzblätter Elderflower Tonic Kii Coldbrew  Constantin Hoppenz war 2017 Deutscher Brewers Cup Champion. An der Weltmeisterschaft in Budapest belegte er im gleichen Jahr den sensationellen 5. Platz. Heute arbeitet Constantin als Coffee Consultant, u.a. für die Precision Roasting sowie für algrano. Cold Brew Negroni von Mathias Bühler Kurz und knapp: so brüht Mäthu Bühler seinen Cold Brew Negroni: 4cl kolumbianischen Cold Brew 2cl Gin 2cl Campari 2 cl roter Wermut Mit viel Eis lange rühren, Orangenzeste dazu, Prost! Mathias Bühler ist Teil des Leitungsteams des Berner Kult-Cafés Adrianos mit Rösterei, Colonial und Laden. Mäthu ist zweifacher Schweizer Cup Tasting Meister und war sechstbester Sensoriker an der WM 2014. Tinu Egger und Schweizer Kaffee Eine eher spezielle Kaffeemischung, welche als Cold Brew mit wunderbaren Schogginoten punktet. Mit der Mischung aus dem Frutiger Tropenhaus bestehend aus 10% Arabica Frutiger Terroir, 81% Arabica Terroir Indien/Brasilen und 9% Canephora Terroir Indien. Hand made auf meiner Comandante und dem Hario water dripper. 80g Kaffee auf 1 liter Wasser. Zubereitet innert 8h. Tinu Egger arbeitet für Kialoa und ist mehrfacher erfolgreicher Teilnehmer an allen Kaffeemeisterschaften.  Kevin Mohler packt Cold Brew Rezepte aus Cold Brew Virgin Mojito 6g Kenya Kiunyu AA auf 100ml Wasser (10h Extraktionszeit) Zutaten: 250ml Cold Brew 1 Limette 2 Esslöffel Rohrzucker 1 Zweig Minze Zubereitung: Die Limette in Schnitze schneiden und in ein Glas geben. Den Zucker und ein paar Minze Blätter dazu geben und mit einem Stössel den Saft der Limette auspressen. Nun das Glas bis oben mit Eiswürfel füllen. Cold Brew eingiessen, mit einem Strohhalm umrühren. Mit Minze und leichter Beerengarnitur dekorieren. Der Kaffee bringt schöne Grapefruit, Cassis und Bergamotten Aromas mit sich. Durch die Zugabe der Limette wird die Bergamotte unterstützt und verleiht dem Getränk eine gute Komplexität resp. Tiefe. Der Rohrzucker unterstreicht die Eigensüsse des Kaffees und harmoniert bestens mit der Säure der Limette und dem Cold Brew. Die Minze verleiht dem Ganzen eine Frische und rundet das Getränk ab. Tipp: Funktioniert auch mit anderen afrikanischen Kaffees😊. Kevin Mohler war 2017 Schweizer Cup Tasting Meister. Er erreichte ausserdem sowohl 2017 als auch 2018 das Finale der Schweizer Baristameisterschaft. Kevin Mohler arbeitet für die Kaffee-Abteilung von Mövenpick. Die Mövenpick Limonade Ein kleines Augenzwinkern an das kulinarische Herkunftsland von Mövenpick. Der Kaffee über Eis gebrüht resultiert in einem fruchtigeren Kaffee. Eine erfrischende Kaffeelimonade mit angenehmer Säure und Kräutrigkeit. Zutaten: 300 ml Filterkaffee (kalt) 50 ml Johannisbeersaft 20 ml Zitronensaft 30 ml Ricola Sirup Filterkaffee wie gewohnt zubereiten. Einen Teil des Wassers durch Eis ersetzten und Kaffee direkt auf das Eis brühen. Bsp.: Für 300 ml Kaffee mit 200 ml Wasser auf 100 g Eis brühen. Menge des Kaffeepulvers bleibt dabei unverändert. (6g der Himmlische /100ml Wasser) Ricola Sirup:  15 Ricola Cranberry Bonbons mit 150 g Zucker in 150 ml warmem Wasser auflösen und einmal aufkochen bis sich alles gut aufgelöst hat. Abkühlen lassen und gekühlt aufbewahren. Alternativ können auch andere Beeren- oder Blütensirupe verwendet werden. (z.B. Holunderblüte, Himbeere, Waldmeister, usw.) Alle Zutaten in ein mit Eis gefülltes Glas geben und umrühren. Mit Johannisbeeren, Ricola Bonbon und Zitrone garnieren. Tipp: Das Rezept funktioniert auch perfekt mit feinem Kenianischem Spezialitätenkaffee, hier würde ich den Zitronensaft jedoch durch Limettensaft austauschen. Zweimal Cold Brew mit Gap Coldbrew Funky Fresh Supremo Sigri AA 18.8 gr. Kaffee 274gr. Wasser = ca. 240gr. Total 90 g Eis 120 g Coldbrew 15 g Maison Routin Caramel Sirup 60 g past. Milch wird in Rotor zur cremigen Konsistenz auf geschlagen Gin Berry Fresh Brew 100 g Eis 70 g Bombay Sapphire (Dry Gin) 50 g Rohzucker Sirup 40 g frische Heidelbeeren 40 g frische Erdbeeren 1 mal Minze Gin, Rohzucker Sirup, ein Teil Früchte in einem Mixer mixen und ins Glas geben, Eis hinzufügen, kalt werden lassen. Coldbrew langsam über Löffel eingiessen und mit Pfefferminz und dem Rest des Früchte garnieren. Gap Gijtipong Thangsubutr ist zweifacher Schweizer Latte Art Meister. Er arbeitet arbeitet als Barista für den Home Barista Shop in Luzern.

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Schweizer Kaffeemeister 2018 gekrönt – die Rankings

Die Meister sind gefunden! Emi Fukahori heisst die neue Schweizer Brewers Cup Meisterin. Mathieu Theis heisst der Barista Meister 2018. Gijtipong Gap Thansubutr ist und bleibt der König der Latte Artisten. Drei leidenschaftliche Coffee Professionals haben damit ihre Leistungen der letzten Wochen goldgekrönt. Wir gratulieren von Herzen! Es waren spannende Meisterschaften, die wir vom 7. bis 9. März im Zürcher Kaufleuten erleben durften. Viele neue Gesichter, aussergewöhnliche Kaffees, interessante Präsentation und einige Premieren. Das ganze fand statt im Rahme des Coffee Fridays im Zürcher Kaufleuten. Und das sind die Rankings der besten sechs pro Kategorie. Wir haben natürlich auch die Ewige Barista Tabelle und die Ewige Tabelle Brewers Cup aktualisiert.   1. Mathieu Theiss – Mame, mit Kaffee geröstet von Coffee Collective 2. Felix Hohlmann – Spring Roasters 3. Melanie Milos – Henauer Kaffee 4. Flavio Lissandrello – Birchbach 5. Kevin Mohler – Delica, mit Kaffee geröstet von inthenameof 6. Dominik Stracar – Vertical Coffee Roasters   1. Gap Thangsubutr, Gappuccino 2. “Suki” Hiu Yueng Ma, Salon Zürich, Team Coffee Lab 3. Madia Sabirova, Cafe Grande, Team Henauer Kaffee 4. Philippe Gobat, Dali Latte Gob_art 5. Tania Fisler, Cafe Grande, Team Coffee Lab 6. Sai Rong, Yumi SA   1. Emi Fukahori – Mame, mit Kaffee geröstet von Coffee Collective 2. Benjamin Hohlmann – Kaffeemacher, Kaffee geröstet von Spring Roasters 3. Antonio Cardoso – Adcubum AG, Kaffee geröstet von Henauer Kaffee 4. Michal Otte – Kafischmitte 5. André Huber – Kialoa, Kaffee geröstet von Ditta Artigianale 6. Benjamin Schütz – Cafemanufaktur Solothurn  

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Brewers Cup: Startzeiten, Ewige Tabelle und Optimismus

Am kommenden Samstag, 21. Mai startet der diesjährige Brewers Cup. Wir haben uns einmal die Mühe gemacht und die Top-6-Platzierungen der letzten Jahre heraus gesucht. So entsteht eine schöne “ewige Tabelle”. Mit Florian Wicki und Benjamin Prager starten zwei der besten Schweizer Brüher der vergangenen Jahre erneut. Die Wahrscheinlichkeit, dass einer von den beiden die Tabellenspitze übernimmt ist sehr, sehr hoch! Das TeilnehmerInnen-Feld ist in diesem Jahr jedoch extrem ausgewogen. Es ist fast unmöglich die Finalkandidaten geschweige denn den Sieger vorauszusagen.     Hier die Startzeiten im Open Service. Zusammen addiert mit den Compulsory Service Scores schaffen es die 6 Vorrundenbesten ins Finale am Sonntag.   12:00 Uhr: Salome Lützelschwab Die Baslerin tritt zum ersten Mal bei einer Kaffeemeisterschaft an. Sie ist Hyperwerkstudentin, Barista und als Brüherin von den Kaffeemachern ausgebildet. Als Teamleitung arbeitet sie im unternehmen mitte und als Crew-Mitglied war sie in der Startzeit des Café frühlings dabei. Was geht: Ziemlich alles. Die Range des möglichen geht von “die etablierten ziemlich überraschen” bis “Erfahrungen sammeln”.       12:40 Uhr: Sylvia Vonlanthen Als zweite Starterin wird Sylvia Vonlanthen an den Start gehen. Sie hat bis vor kurzem als Head Barista in der Café Bar Saint Louis geschafft. Parallel hat sie sich in den vergangenen Jahren an Kaffeemacher-Kursen weitergebildet. In einem Mahlen und Brühen Kurs im März ist dann die Entscheidung gefallen beim Brewers Cup an den Start zu gehen. Und wie! Sylvia ist mit Begeisterung dabei. Sie liebt Ost-Afrikanische Kaffees und wird das auf der Bühne zeigen. Was geht: Das Fazit ähnelt dem oben. Und wir haben das Gefühl: Sylvia sollte man auf der Rechnung haben.       13:20 Uhr: Florian Wicki Der gelernte Koch Floran Wicki ist einer der erfahrensten Barista der Schweiz. Er arbeitet im Café frühling in Basel und hat sich in den vergangenen Jahren u.a. bei Prof. Chahan Yeretzian an der ZHAW im Kurs CAS – Science and Art of Coffee auch akademisch mit dem Thema Kaffee beschäftigt. Als Kursleiter von Home Brewing Kursen bringt er seine Expertise in der Kaffeemacher-Akademie mit ein. Florian Wicki war 2015 dritter der Schweizer Meisterschaft und 2014 auf dem vierten Platz. In diesem Jahr will er es wissen. Bereits vor Monaten hat er mit Black & Blaze ein kongeniales Team gebildet und in Zusammenarbeit mit Patrizio Frigeri an seinem Kaffee gewerkelt. Was geht: Florian gehört sicher zu den absoluten Top-Favoriten in diesem Jahr. Platz drei würde für ihn reichen, um die Führung in der ewigen Schweizer Brewers Cup Tabelle zu übernehmen. So interessant auch diese Platzierung in der Ewigen Tabelle ist, Florians Ziel ist dieses Jahr sicher der Meistertitel. 14:00 Uhr: Nathalie Manac’h Das wird sehr spannend! Wenn Nathalie Manac’h ihren Brewers Cup Kaffee brüht, dann werden wohl viele im Anschluss neugierig versuchen einen Schluck zu probieren. Denn wer kann schon von sich behaupten, Kaffee aus Myanmar getrunken zu haben. Nathalie, die Erfahrungen als Analystin bei der International Coffee Organization (ICO) hat, gründet derzeit das Startup Nat Coffee, welches sich rund um Kaffee aus Myanmar dreht. Was geht: Auf der Kaffeemeisterschaftsbühne tritt Nathalie zum ersten Mal auf. Den sozialen Medien konnte man entnehmen, dass Nathalie für den Brewers Cup mit Boréal Coffee in Genf einen starken Partner gefunden hat. Da auch beim Autor dieses Artikels die Erfahrungswerte in Sachen Kaffee aus Myanmar sehr begrenzt sind, ist eine Prognose schwierig. Aber die Mischung aus Kompetenz und Leidenschaft von Nathalie, ein sicher sehr guter Roast von Boréal und die neuen Regeln stossen die Tür weit auf. 14:40 Uhr: André Strittmatter Mit André Strittmatter steigt ein Veteran des Schweizer Kaffeemarktes wieder in den Wettkampfring. André ist Röstmeister bei der Firma Hochstrasser AG in Luzern und Mitgründer der Kaffeemacher-Akademie. Seit Jahren schult der AST (SCAE Trainer) Baristi, Brüher und Röster. Als Juror bei Schweizer und internationalen Kaffeemeisterschaften sowie Cup of Excellence-Reisen hat er Erfahrungen als Sensoriker gesammelt. Überall die Jahre war für André zentral, dass er selbst immer weiter lernt. Das ist einer der Hauptgründe, warum er nun im Brewers Cup antritt. Wir sind begeistert von Andrés Enthusiasmus und freuen uns auf sein Präsentation am Wochenende. Was geht: Alles ist möglich! In diesem Teilnehmerfeld muss auch alles stimmen und zwar sowohl im Compulsory wie auch im Open Service. Aber: es die Chancen stehen nicht schlecht, dass genau das gelingt.   15:20 Uhr: Beatrice Rast Als sechste Teilnehmerin geht Beatrice Rast an den Start. Beatrice ist im Familienunternehmen und der Rösterei Rast Kaffee für den Einkauf und die Kaffee-Akademie zuständig. Die Firma Rast Kaffee ist ein Pionier in Sachen Kaffee-Ausbildung. Beatrice ist SCAE-Trainerin, sehr breit ausgebildet und meisterschaftserfahren. Nach einer Babypause steigt sie nun wieder ein. Was geht: Auch Beatrice ist ganz sicher eine Kandidatin für das Finale. Neben Florian Wicki und Benjamin Prager ist sie die erfahrenste Meisterschaftsteilnehmerin. Und in Sachen Kaffee-Kompetenz macht ihr auch niemand was vor. In diesem Sinne! Auf geht’s…     16:00 Uhr: Daniel Hofstetter Dani Hofstetter ist Global Product Manager bei der Firma Franke. Was will nun der beim Brewers Cup? Gewinnen! Dass ist so sicher, wie die Komplexität einer geilen Tasse Kaffee. Und wir sind überzeugt: Dani könnte bei seiner ersten Teilnahme alle überraschen. Der Mann hat Kaffee geleckt und spätestens mit seinem Auftritt bei der Schweizer Cup Tasting Meisterschaft auch ein erstes Ausrufezeichen hinterlassen. In einem Top-Feld wurde er 5! von insgesamt 48 TeilnehmerInnen und verpasste nur knapp das Finale. Und nach dem er dann auch noch den Autor dieses Artikels bei der Aeropress-Meisterschaft im Co-System geschlagen hat, ist der Respekt nur umso grösser. Der Triathlet weiss was Kaffee ausmacht, hat sich extrem schnell und intensiv eingearbeitet und ist Wettkampf-Luft gewöhnt. Dass sein Kaffee nun bein Henauer Kaffee von Felix Hohlmann geröstet wird, ist sicher auch kein Nachteil. Was geht: alles! Wir dürfen gespannt sein! 16:40 Uhr: Benjamin Prager Der amtierende Meister tritt erneut in den Ring! Doch nicht nur als Schweizermeister. Seit Februar 2015 ist viel passiert. Benjamin hat die Schweiz auf wunderbarste Art und Weise bei den Brewers Weltmeisterschaften in Göteburg vertreten und in einem extrem starken Feld den 3. Platz geholt. Eine absolute Sensation! Damit nicht genug. Benjamin bleibt nicht stehen und lernt ständig dazu. Er brüht mit Bear Brothers & Cow auf zahlreichen Events und hat mit Auer & Co. im Impact Hub Zürich und der Bank Zürich neue Cafés eröffnet bzw. im Öffnungsprozess begleitet. Was geht: Bei seiner erneuten Teilnahme ist Benjamin der absolute Favorit. Er hat sich wieder mit seinem WM-Röster Måns Akne Andersson zusammen getan und wird beim Schweizer Brewers Cup 2016 auf den Punkt da sein. Aber: Auch Benjamin kocht “nur” mit Wasser und Kaffee. 17:20 Uhr: René Pletscher René Pletscher arbeitet als Aussendienstmitarbeiter bei Henauer Kaffee und ist wie die gesamte Henauer Crew breit ausgebildet. Sensorische Schulung, Training an den Kaffeemaschinen und ein starkes Team sorgen dafür, dass Kaffee-Know How bei René exponentiell nach oben schiesst. Mit Philipp Henauer und Felix Hohlmann hat er zwei erfahrene Leute an seiner Seite und sein Kaffee wird auf den Punkt geröstet sein. Die Teilnahme im Brewers Cup ist Renés erster Wettkampf-Einsatz. Wir freuen uns drauf. Was geht: René hat keinen Druck und kann bei seiner ersten Teilnahme befreit aufspielen. Er wird sicher gut vorbereit antreten und mit einem guten Kaffee im Gepäck. Wenn es mit den Nerven beim ersten Wettkampf klappt, dann wird das super!   18:00 Uhr: Sarai Pedroza Sarai Pedroza tritt in diesem Jahr zum ersten Mal im Brewers Cup an. Meisterschaftserfahrung hat sie bereits im Cup Tasting gesammelt. Erfahrungen im Bereich Kaffee hat Sarai jedoch zu genüge gesammelt. Bei zahlreichen Veranstaltungen und Events begleitete sie ihre Schwester Gloria Pedroza und hat so Kaffee quasi im Blut. Und nun folgt der Schritt auf die Wettkampfbühne. Was geht: Sarais Vorbereitung verlief still und im Hintergrund und wir konnten wenig bis gar nichts in Erfahrung bringen. Man muss sich das so vorstellen, wie ein geheimes Standardsituationen-Training des FC Barcelonas. Insofern sind wir ganz gespannt, was Sarai, die bekennender Barcelona Fan ist, am Wochenende auf die Bühne bringt.     18:40 Uhr: Ola Person Auf der Schweizer Wettkampfbühne tritt zum ersten Mal auch Ola Person auf. Der Mann arbeitet bei Néstle Professional als Barista, Berater und Kaffee-Mensch in Brent. Der gebürtige Schwede hat viel Erfahrung im Kaffee, u.a. als Röster. Seine Teilnahme an der Schweizer Brewers Cup Meisterschaft ist sicher eine grosse Bereicherung und wir freuen uns auf den Austausch. Was geht: Wir dürfen davon ausgehen. Ola geht mit einem Hammerkaffee an den Start, weiss worum es beim Filterkaffee machen geht und wird nichts dem Zufall überlassen. Deshalb der Rat an alle anderen: warm anziehen.       19:30 Uhr: Chloé Oddo Schon jetzt ist Chloé Oddo die Mehrkampfmeisterin der aktuellen Kaffee-Saison. Im Januar wurde die junge Genferin 4. bei Coffee in Good Spirits und holte sich dann auch bei Latte Art den 4. Platz. Vielleicht springt sie nun auf das Treppchen? Chloé arbeit für Boréal Coffee in Genf und ist eine herausragende Spezialitätenkaffee Botschafterin. Was geht: Bestimmt einiges! Jedenfalls drücken wir die Daumen, dass Chloé mindestens eine Medaille mit in die Westschweiz nimmt.       Ein Blick auf diese TeilnehmerInnen steigert unsere Vorfreude auf das Wochenende noch einmal. Wir dürfen optimistisch sein, dass das ein denkwürdiger Brewers Cup wird. Besucht uns doch in Münchenstein ab Samstagmittag um 11:30 Uhr in der Emil-Frey Strasse 77. Es wird voll, es wird dicht, es wird lecker!   Kontakt und Anfahrt. Wir empfehlen, per Tram zur Akademie zu kommen – Linie 11 in Richtung Aesch, Haltestelle “Schaulager”. Parkplätze: bei der Grün 80 parken (10min Fussweg zur Akademie). Korrekturen, Anmerkungen und Kommentare freue uns!

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Brewers Cup 2016 – Gerüchteküche I

Es ist noch ein weiter Weg zu gehen, bis es wieder um den feinsten Filterkaffee der Schweiz geht. Das Wochenende 21. und 22. Mai 2016 verspricht aber schon jetzt ein ganz besonderes zu werden. Und wir Kaffeemacher freuen uns ganz besonders, denn wir werden als Mit-Gastgeber zu dem Event beitragen. Und langsam brodelt auch schon die Gerüchteküche. Und eines ist gewiss! Es wird gross, famos, ja ein Brewers Cup wie keiner zuvor. Warum das so ist? Lest selbst!   Der amtierende Meister tritt erneut in den Ring. Doch nicht nur als Schweizermeister. Seit Februar ist viel passiert. Benjamin hat die Schweiz auf wunderbarste Art und Weise bei den Brewers Weltmeisterschaften vertreten und in einem extrem starken Feld den dritten Platz geholt. Platz 3. für Benjamin und die Schweiz! Eine absolute Sensation! Damit nicht genug. Benjamin bleibt nicht stehen und lernt ständig dazu. Er brüht mit Bear Brothers & Cow auf zahlreichen Events und hat kürzlich mit Auer & Co. im Impact Hub Zürich ein neues Café eröffnet. Nun geht er wieder an den Start und ist natürlich der absolute Favorit. Doch wie wir finden zeichnet ihn auch gerade die erneute Teilnahme aus. Andere hätten sich vielleicht im Sessel zurück gelehnt und sich gesagt „hey, ich bin Nummer 3 weltweit, so what?!“. Benjamin nimmt die Fallhöhe mit Lockerheit und trägt dazu bei, dass der Swiss SCAE Brewers Cup 2016 ein Event mit internationalem Niveau und Aufmerksamkeit wird.   Wer mit diesen beiden Namen nicht rechnet, der könnte sich verrechnen. Alles spricht dafür, dass Team Henauer in diesem Jahr den Brewers Cup ebenso ernsthaft angreift, wie in den vergangenen Jahren die Disziplinen Barista und Latte Art. – Und in diesen beiden Disziplinen stellt die Familienrösterei aus Höri jeweils die amtierenden Meister. Der Kopf hinter den Erfolgen ist Philipp Henauer, der von seinen Schützling liebevoll „Ottmar“ genannt wird (nach dem erfolgreichen Fussball-Trainer Ottmar Hitzfeld). Und der Vergleich hält durchaus stand. Philipp Henauer ist ein akribischer Arbeiter, der bei der Vorbereitung auf eine Meisterschaft keine Mühen scheut und nichts dem Zufall überlässt. Video-Analysen und stundenlange Taktikbesprechungen gehören ebenso zum Programm, wie schon Wochen vor den Meisterschaften eine Generalprobe vor einer hochkarätigen Jury mit zahlreichen Kaffee-Cracks. Und nun also der Brewers Cup. Und an den Start gehen Dani Hofstetter und René Pletscher. René Pletscher arbeitet als Aussendienstmitarbeiter bei Henauer Kaffee und ist wie die gesamte Henauer Crew breit ausgebildet. Sensorische Schulung, Training an den Kaffeemaschinen und ein starkes Team sorgen dafür, dass Kaffee-Know How bei René exponentiell nach oben schiesst. Fazit: Für uns ist René ein ganz heisser Finalkandidat! Dani Hofstetter ist Global Product Manager bei der Firma Franke. Was will nun der beim Brewers Cup? Gewinnen! Dass ist so sicher, wie die Komplexität einer geilen Tasse Kaffee. Und wir sind überzeugt: Dani könnte bei seiner ersten Teilnahme alle überraschen (nur uns nicht J). Der Mann hat Kaffee geleckt und spätestens mit seinem Auftritt bei der Schweizer Cup Tasting Meisterschaft auch ein erstes Ausrufezeichen hinterlassen. In einem Top-Feld wurde er 5! von insgesamt 48 TeilnehmerInnen und verpasste nur knapp das Finale. Der Triathlet weiss was Kaffee ausmacht, hat sich extrem schnell und intensiv eingearbeitet und ist Wettkampf-Luft gewöhnt. Wir dürfen gespannt sein.     Vor einem Jahr schrieben wir über den gelernten Koch Florian Wicki, dass er einer der talentiertesten Baristi und Brewer der Schweiz ist. Und das hat er dann auch bei der Schweizer Brewers Cup Meisterschaft 2015 mit seinem dritten Platz bewiesen. 2014 (4. Platz) und 2015 (3. Platz) waren Florians Vorbereitungen auf die Meisterschaft eher kurz und durch seine Tätigkeit als Head-Barista im Café frühling in Basel nur eingeschränkt möglich. Dass nun im November schon fest steht, dass er im Mai an den Start geht, spricht dafür, dass er 2016 einiges vorhat. Dafür spricht übrigens auch, dass er 2016 von einem starken Team unterstützt wird. Gecoacht wird Florian in diesem Jahr von Black & Blaze in Person von Patrizio Frigeri. Der zweimalige Barista-Vizemeister und Sensorik-Juror an Schweizer Meisterschaften weiss worauf es ankommt. Florian auch. Das wird eine heisse Mischung! Wir sind überzeugt: Florian gehört zu denen, die Benjamin angreifen werden!   Und einen haben wir noch. Aber die Informationen dazu sind noch so dünn, dass wir uns nicht zu weit aus dem Fenster lehnen wollen. Doch wenn stimmt, was uns hier zugeflüstert wurde, dann wird das eine Sensation. Dann tritt da jemand an, den niemand auf der Rechnung hat. Die Person ist ohne Zweifel eine der Schweizer Kaffee-Koryphäen und das seit Jahren! Sie kennt den Kaffee vom Anbau bis in die Tasse. Wenn stimmt, was uns hier zugetragen wurde, dann ist dass das Comeback des Jahres! Wir halten euch auf dem Laufenden.     Für den Brewers Cup anmelden kann man sich hier.

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Über die Kaffeemühle

In der neuen Salz & Pfeffer Kolumne schreib Benjamin Hohlmann über die Kaffeemühle. Während sich die Espressomaschinen in den letzten Jahren fleissig weiter entwickelt haben, hinkt die Kaffeemühle hinterher.

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Nini Rimpl neue National Coordinator der Swiss SCA

Am Donnerstag, 24. Mai 2018 fand in der Coffee Academy von UCC Coffee in Zollikofen die Generalversammlung der Schweizer SCA statt. Neben der Verabschiedung des Tätigkeitsberichtes und der Jahresrechnung fanden auch die jährlichen Neuwahlen zum Board der Swiss SCA statt. Gleich vier scheidende Vorstandsmitglieder übergaben ihre Aufgaben. Philipp Henauer hatte zuletzt das Amt des National Coordinators inne und war zuvor Education Coordinator. Er hat den Übergang des Vorstandes und eine sanfte Verjüngung begleitet und koordiniert. André Kissling war über Jahre Mr. Meisterschaft und hat mit seinem Einsatz die Marke La Marzocco in der Schweiz geprägt. Zuletzt war er Kassier der Swiss SCA. Daniel Hofstetter leitete das Ressort Öffentlichkeitsarbeit und hat u.a. die Erneuerung der Webpräsenz voran getrieben. Piero Mondada war die treibende Kraft hinter zunehmenden Aktivitäten der Swiss SCA in der französischsprachigen Schweiz. Den vier scheidenden Vorständen gilt unser grosser Dank für ihr ehrenamtliches Engagement für den Schweizer Kaffee und die Swiss SCA. Vier neue Vorstände Neue Schweizer National Coordinator ist Nina Rimpl, die zuletzt das Ressort Meisterschaften leitete. Mit ihr übernimmt eine junge, dynamische Frau die Leitung, die seit vielen Jahren die Schweizer Kaffeeszene mitprägt. Die ehemalige Schweizer Baristameisterin ist sehr gut national und international vernetzt, ist Jurorin an internationalen Meisterschaften und studiert Psychologie. Sie verkörpert grosse Neutralität und ist nicht an ein Kaffeeunternehmen gebunden. Mit Gloria Pedroza übernimmt das Amt des Kassiers eine Koryphäe der Schweizer Kaffeebewegung. Seit ich denken kann steht sie als Jurorin dem Team der Schweizer Juroren vor und ist eine der wichtigsten internationalen Kaffeebotschafterinnen der Schweiz. Toll, dass Gloria nun auch im Bord der Swiss SCA sitzt. Ennio Catergiani übernimmt die Aufgaben des SCA Botschafters in der Romandie nun auch per Amt. Mit seinem Engagement ist er es ja bereits seit einiger Zeit. Der AST leitete eine eigene Kaffeeschule und juriert bei Schweizer Meisterschaften. Das Ressort Meisterschaften übernimmt Marc Schneider von der Firma Vassalli Service AG. Vassalli hat in diesem Jahr mit der neuen E71 das Sponsoring der Schweizer Meisterschaft übernommen und einen blitzsauberen Einstieg hingelegt. Marc Schneider ist als Geschäftsführer von Vassalli schon seit einigen Jahren präsent in der Schweizer Kaffeeszene und fördert als Netzwerker und mit dem Coffee Lab die Kaffeekultur und Ausbildung in der Schweiz. Die Kommunikation des Verbandes übernimmt der Marketingprofi André Eiermann. Der Baristameister von 2017 ist marketingtechnisch mindestens so leidenschaftlich wie für das Thema Kaffee und wird in Zukunft von nationalen und internationalen Events für den Verband berichten sowie die Öffentlichkeitsarbeit koordinieren. Weiterhin im Vorstand sind ausserdem: Vittoria Illy (Mitgliederdienste), Barbara Held (Ausbildung), Chahan Yeretzian (Forschung und Wissenschaft).   Wir freuen uns über die Neubesetzungen und wünschen dem neuen Board alles Gute. Es braucht ein starkes Swiss SCA Board um den Schweizer Verein eigenständig und klar zu positionieren, gerade auch in Zeiten in denen die vor zwei Jahren fusionierte SCA zwischen europäischen und amerikanischen Kräften einen Spagat versucht. Als Kaffeemacher stehen wir an eurer Seite und unterstützen euch wo wir nur können!

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Giovanni Meola wechselt zur Hemro Gruppe

Schaut man auf die dokumentierte Geschichte der Schweizer Baristi, so sticht ein Name von Anfang an heraus: Giovanni Meola. Giovanni war im Jahr 2000 der erste Schweizer Baristameister, verteidigte 2001 seinen Titel und gewann 2006 erneut. Dazwischen lagen zahlreiche Podiumsplatzierungen. In dieser Zeit arbeitete Giovanni an der Barista-Front in Zürich und Umgebung. Darauf folgten Station als Trainer bei Henauer Kaffee und zuletzt bei Rogalla Dalla Corte. Nun der Wechsel zur Hemro Gruppe. Die Hemro AG ist das Dach der MAHLKÖNIG GmbH & Co. KG und Ditting Maschinen AG. Als Marktführer für professionelle Kaffeemühlen sind sie ein Schlüsselunternehmen auf dem weltweiten Kaffeemarkt. Giovannis Kernaufgabe wird sein, ein Sensorik- und Anwenderlabor bei Hemro in Bachenbülach aufzubauen. Giovanni Meola ist ein Phänomen wenn es um Kaffeewissen geht. Er hat sich intensiv mit Maschinentypen und Spezifikationen ausseinandergesetzt, kennt auch noch den kleinsten Anbieter und die neuste Funktion. Wenn man Giovanni fragt, wieviele Kerben eine 65 er Mahlscheibe der KE 640 hat, dann würde er ohne zögern antworten und gleichzeitig die Vor- und Nachteile aufzählen. “Das Verständnis von Maschinen, Kaffee, Extraktion etc. in einem Mann vereint, dass ist sehr exklusiv und einzigartig. Das wird eine coole Sache”, freut sich Daniel Hofstetter, Head of Global Product Management & Innovation. Und wir Kaffeemacher freuen uns auch! Weil da mit Giovanni Meola und Daniel Hofstetter nun zwei absolute Fachleute zusammen kommen, in einem Unternehmensgruppe die bereits tolle Mühlen entwickelt hat – aber das Potential hat noch bessere zu entwickeln. In diesem Sinne: wir freuen uns!

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Brewers Cup – Offizielle Scores: Michael Manhart bester Compulsory Brüher der Welt

Die World Coffee Events Organisation hat die Scores Weltmeisterschaften veröffentlicht. Wir haben einen Blick geworfen und einige Details herausgearbeitet. Für viele ist der sogenannte Compulsory Service die wahre Master Disziplin im Brewers Cup. Hier arbeitet der Teilnehmer mit einem fremden Kaffee und brüht ihn nach bestem Wissen und Gewissen. Der beste Compulsory Service Brüher des World Brewers Cup 2017 kommt aus Österreich und heisst Michael Manhart. Michael ist die grösste Überaschung dieser WM. Kaum jemand hatte den Home Barista auf der Rechnung und dann legte er im Duett mit Rubens Gardelli auf die Weltbühne eine Perfomance hin, die ihn nach der Vorrunde sogar über beide Disziplinen (Open Service und Compulsory Service) auf Platz eins brachte. Wir ziehen unseren Hut vor dieser Leistung. Platz zwei teilen sich Daniel Hofstetter aus der Schweiz, Stathis Koremtas aus Griechenland und Nara Lee aus Neuseeland. Auch das ist ganz grosses Kino! Stathis landete am Ende im Finale und wurde dort dritter. Dass er für die Rösterei Taf arbeitet, die den Compulsory Service Kaffee geröstet hat und einer der Sponsoren der Weltmeisterschaft ist, hinterlässt einen leicht trockenen Aftertaste. Der spätere Brewers Cup Weltmeister Chad Wang landete dagegen im Compulsory Service nur auf Rang 24 und konnte sich dank einer überragenden Open Service Performance dennoch den Sieg sichern. Auch der Vize Brewers Cup Weltmeister Sam Corra landete im Compulsory Service nur auf Rang 25. Petra Strelecka, die ebenfalls ins Finale kam, landete im Compulsory Service sogar nur auf Rang 27. Auch ihr sicherte ein sehr guter Open Service den Platz im Finale. RANKING COMPANY COUNTRY COMPULSORY 1 MICHAEL MANHART Independent AUSTRIA 70.83 2 STATHIS KOREMTAS Taf GREECE 70.33 2 DANIEL HOFSTETTER Hemro Group SWITZERLAND 70.33 2 NARA LEE Independent New Zealand 70.33 5 YASUHITO KOBAYASHI Ogawa JAPAN 69.08 6 SHAUN LIEW Yellow Brick Road MALAYSIA 68.67 7 OKSANA VITYNSKA Black Honey UKRAINE 68.58 8 CRISTIAN SCIGLIANO Coffee Collective DENMARK 68.25 9 DMITRII BORODAI Double B RUSSIA 68.08 10 CONSTANTIN HOPPENZ Bonanza GERMANY 67.75 10 HARISON CHANDRA Ottoman’s INDONESIA 67.75 10 GABRIEL CAROL Bob Coffee Lab ROMANIA 67.75 13 ADRIÁN FERNÁNDEZ Servicious Exclusivos de Café SL SPAIN 67.50 14 MARTON LONKAI Steamhouse Café HUNGARY 67.42 15 WAI KIN WOK Accro Coffee Hong Kong 67.25 16 SIYING LI HMP Craft CHINA 67.17 16 DANIELLA RENÉ NYSTRÖM Scandinavian Embassy NETHERLANDS 67.17 18 STEPHEN HOUSTON Bailies Coffee Roasters IRELAND 67.08 19 DYLAN SIEMENS Onyx Coffee lab USA 67.00 20 FLORENTINO LEON Quentin Cafe MX MEXICO 66.92 21 DAVE CULLEN Clifton Coffee Roasters United Kingdom 66.75 21 RODMAN CHAN A.R.C. SINGAPORE 66.75 23 NICOLAS RICO Azahar Coffee Company COLOMBIA 66.33 24 CHAD WANG Jascaffe China TAIWAN 66.25 25 SAM CORRA Ona AUSTRALIA 66.08 26 ORKUN USTEL Coffee Department TURKEY 66.00 27 PETRA STRELECKA Industra CZECH Republic 65.92 27 GYEO-RE Han UCC Sout Korea 65.92 29 VERONIKA GALOVA VESELA Independent SLOVAKIA 65.75 30 AGNIJA TILLA Independent LATVIA 65.67 31 ODD-STEINAR TØLLEFSEN Supreme Roastworks NORWAY 65.42 31 ALEKSI KUUSIJÄRVI Coffee Bar Sävy FINLAND 65.42 31 JARANYA CHANWONG Simple Coffee Roasters THAILAND 65.42 34 ALBIN FRID Da Matteo SWEDEN 65.00 35 JAVAID SHAH Phil & Sebastian Coffee Roasters CANADA 64.17 36 MACIEJ DUSZAK Coffeedesk POLAND 63.83 37 PHIL COPPIN Independent BELGIUM 63.50 38 GIAN ZANIOL Chapter One OHG ITALY 63.17 39 CONNOR BRAMLEY Coutume Café FRANCE 63.08 40 CAMILA FRANCO de Souza Lucca Specialty Coffees BRAZIL 63.00 41 MARK ANTHINY Uy The Espresso Lab United Arab. Emirates 62.08 COMPANY COUNTRY OPEN 1 CHAD WANG Jascaffe China TAIWAN 88.70 2 MICHAEL MANHART Independent AUSTRIA 86.41 3 STATHIS KOREMTAS Taf GREECE 84.48 3 SAM CORRA Ona AUSTRALIA 84.48 5 PETRA STRELECKA Industra CZECH Republic 83.23 6 MACIEJ DUSZAK Coffeedesk POLAND 82.97 7 VERONIKA GALOVA VESELA Independent SLOVAKIA 81.56 8 CONSTANTIN HOPPENZ Bonanza GERMANY 81.30 9 HARISON CHANDRA Ottoman’s INDONESIA 81.04 10 SIYING LI HMP Craft CHINA 80.52 11 OKSANA VITYNSKA Black Honey UKRAINE 79.38 12 ODD-STEINAR TØLLEFSEN Supreme Roastworks NORWAY 78.91 13 GYEO-RE Han UCC Sout Korea 78.70 14 DANIELLA RENÉ NYSTRÖM Scandinavian Embassy NETHERLANDS 78.54 15 YASUHITO KOBAYASHI Ogawa JAPAN 77.86 16 ALEKSI KUUSIJÄRVI Coffee Bar Sävy FINLAND 77.40 17 DAVE CULLEN Clifton Coffee Roasters United Kingdom 76.51 18 SHAUN LIEW Yellow Brick Road MALAYSIA 76.41 19 DYLAN SIEMENS Onyx Coffee lab USA 76.04 20 GABRIEL CAROL Bob Coffee Lab ROMANIA 75.68 21 DMITRII BORODAI Double B RUSSIA 74.43 22 MARK ANTHINY Uy The Espresso Lab United Arab. Emirates 73.96 23 WAI KIN WOK Accro Coffee Hong Kong 72.76 24 CAMILA FRANCO de Souza Lucca Specialty Coffees BRAZIL 72.24 25 JARANYA CHANWONG Simple Coffee Roasters THAILAND 71.98 26 ALBIN FRID Da Matteo SWEDEN 71.93 27 STEPHEN HOUSTON Bailies Coffee Roasters IRELAND 71.56 28 DANIEL HOFSTETTER Hemro Group SWITZERLAND 71.41 29 RODMAN CHAN A.R.C. SINGAPORE 70.78 30 PHIL COPPIN Independent BELGIUM 70.68 31 JAVAID SHAH Phil & Sebastian Coffee Roasters CANADA 70.05 32 NARA LEE Independent New Zealand 70.00 33 MARTON LONKAI Steamhouse Café HUNGARY 68.13 34 AGNIJA TILLA Independent LATVIA 67.97 35 ADRIÁN FERNÁNDEZ Servicious Exclusivos de Café SL SPAIN 66.69 36 CRISTIAN SCIGLIANO Coffee Collective DENMARK 66.30 37 GIAN ZANIOL Chapter One OHG ITALY 65.99 38 FLORENTINO LEON Quentin Cafe MX MEXICO 65.57 39 NICOLAS RICO Azahar Coffee Company COLOMBIA 64.11 40 ORKUN USTEL Coffee Department TURKEY 64.11 41 CONNOR BRAMLEY Coutume Café FRANCE DQ   Der Compulsory Service, der sicher eine ganz wichtige neue Komponente in den Brewers Cup gebracht hat, wurde also von sehr starken Open Service Präsentationen neutralisiert – im Falle von Chad Wang sogar im Finale pulverisiert. So funktioniert das Spiel. Gleichzeitig hat ein sehr starker Compulsory Service nicht dazu geführt, dass schlechtere Open Service Präsentationen neutralisiert wurden. Wenn aber der Compulsory Service als das neue Besondere und Auszeichnende des Brewers Cup beworben wird, was wirklich die Fähigkeiten eines Brühers aufzeigt, dann sollte hier an der Wertung gearbeitet werden.

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Schweizer Filterkaffeemeister gekrönt

Der neue Schweizer Brewers Cup Champion heisst Daniel Hofstetter. In einem packenden Wettkampf setzte sich der 39jährige aus Bachenbülach mit einem kolumbianischen Kaffee gegen ein hochkarätiges Teilnehmerfeld durch. Die diesjährige Auflage des Brewers Cups wurde am 13. + 14. Mai in Lausanne ausgetragen. Pressemitteilung der SCA, Lausanne, 14. Mai 2017 10 TeilnehmerInnnen rangen in diesem Jahr um den Titel des Schweizer Meisters im Filterkaffee brühen. Darunter die ehemalige Baristameisterin Emi Fukahori und der Kaffeeallrounder und zweifache Cup Tasting- und Barista-Meister Mathias Bühler. Der Brewers Cup besteht aus zwei Runden. Zum einen brüht jeder Barista im sogenannten Open Service einen eigenen, in Partnerschaft mit einer Rösterei gerösteten Kaffee, den er in zehn Minuten für drei Sensorik-Juroren brüht. Er erarbeitet ein Brühverhältnis, verwendet ein besonderes Wasser, eine ausgewählte Brühmethode wie die Aeropress oder einen «V60» Filter. Im Rahmen einer Präsentation erklärt er sein Vorgehen und beschreibt Aroma, Geschmack, Säure, Körper und Nachgeschmack des Kaffees. All’ diese Faktoren werden einzeln bewertet und fliessen in eine Gesamtbewertung ein. Im Compulsory Service brüht der Barista einen «fremden» Kaffee, also einen Kaffee der ihm 30 Minuten vor dem Wettkampf zur Verfügung gestellt wird. Dieser ist für alle TeilnehmerInnen gleich und wird von der Jury, die aus internationalen Kaffeesomeliers (Q-Grader, Sensoriker) besteht, blind verkostet und bewertet. Die summierte Punktzahl entscheidet über den Sieg und Finaleinzug. Am besten hat diese Disziplinen am Wochenende Daniel Hofstetter gemeistert. Der Lebensmittelingenieur aus Bachenbülach zeigte zwei fehlerfreie Präsentationen und konnte die Jury mit einem besonders aufbereiteten Kaffee aus Kolumbien von der Finca La Palma y el Tucan begeistern. Den zweiten Platz belegte Panagiotis Megalesis von der Solothurner Stadtrösterei vor Emi Fukahori vom Zürcher Café Mame. Das aus lediglich 35 kg bestehende Kaffee-Lot wurde einer «anerobic lactic fermentation» unterzogen, welche die organischen Säuren Kaffee erhöht und zu einem angenehmen Mundgefühl führt. Daniel Hofstetter brühte den Kaffee mit einem dem klassischen Melita-Filter nachempfunden Handfiltervorrichtung namens «V60». Statt drei Löchern hat diese ein grosse Öffnung und unterstützt durch Drainagerinnen eine gleichmässige Extraktion des Kaffees. Daniel Hofstetter arbeitet für die Hemro-Gruppe als Sales Manager und Head of Education. Diese steht hinter den bekannten Kaffeemühlen-Marken ditting, Mahlkönig und Anfim. Von seiner Kenntnis und Erfahrung im Bereich der Mühlentechnologie und der Partikelverteilung hat Daniel Hofstetter sicher auch in diesem Wettkampf profitiert, ebenso wie von der Zusammenarbeit mit Henauer Kaffee. In Persona von Philipp Henauer begleiten die Rösterei aus Höri seit Jahren erfolgreich Baristi an Meisterschaften. Beide werden sich jedoch nicht lange ausruhen können und wollen, denn schon mitte Juni findet in Budapest der World Brewers Cup statt. Als Sieger der eidgenössischen Meisterschaft wird Daniel Hofstetter die Schweiz in Budapest vertreten. Fakts: Austragungsort: Bad Hunter, vegetarisches Restaurant in Lausanne Organisation: Swiss Chapter der SCA (Specialty Coffee Association) swisssca.ch Die Weltmeisterschaft findet vom 12. bis 15. Juni in Budapest, Ungarn statt. Foto-Link frei zu Verwendung unter Namensnennung Kaffeemacher. Medienkontakt für den Brewers Cup: Benjamin.hohlmann@kaffeemacher.ch

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