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SAGE Barista Pro – Espressomaschine mit Mühle | Te...

SAGE Barista Pro – Espressomaschine mit Mühle | Test + Tipps

Sage Barista pro

Die Sage SES 878 Barista Pro verspricht für einen überschaubaren Preis guten Espresso. Eine Espressomaschine mit integrierter Mühle für 650 € bzw. 800 Franken. Das ist schon allerhand und wenn der Espresso schmeckt, ist diese Kombi wirklich interessant.

Als Kaffeemacher ist uns wichtig, dass ihr mit einfachen Mitteln und das bedeutet auch ohne den Einsatz von vielen tausend Franken, guten Kaffee machen können sollt. Deshalb schauen wir uns auch günstige Espressomaschine genau an. Es geht uns um guten Kaffee mit allen Mitteln, so zugänglich wie möglich. Deshalb haben wir bereits die Delonghi Dedica EC 685 getestet und auch der Rancilio Silvia genau unter die Haube geschaut. Eine Übersicht über gängige Espressomaschinen Typen findet ihr hier.

NEUER ARTIKEL: Tipps und Fragen Sage Barista Pro, Express und co.

Namenschaos – Wer kann es erklären?

Bevor wir inhaltlich in die Maschine einsteigen, müssen zunächst Typ und Name geklärt werden. Und in dieser Hinsicht ist die Maschine komplizierter als in der Bedienung. In der Schweiz firmiert die Barista Pro mittlerweile unter dem Firmennamen des australischen Herstellers Sage. Noch nicht lang ist es her, da waren die Sage Modelle als Solis-Geräte verfügbar. Im deutschsprachigen Raum kannte man sie auch unter Gastroback, während die englischsprachige Welt von Breville spricht. Unter neuer Geschäftsführung in Europa wurde eine Vereinheitlichungsprozess begonnen.

In eine immer globaleren Welt ein längst überfälliger Schritt. Man sieht das Chaos schon auf YouTube, wenn man Testberichte zur Maschine sucht. Man findet, wenn man die unterschiedlichen Namen eingibt einiges – aber ist das jetzt genau meine Maschine? Das führte zu viel Unsicherheit beim Kunden.

Kompakt aber mit allerhand Ladung

Eines der größten Pros dieser Kaffeemaschine ist sicher, dass hier alles unter einer Haube ist. Und das auf gerade mal 39.5 cm Breite, 39.2 cm Tiefe und 42.2 cm Höhe. Eine Espressomühle mit konischem Mahlwerk ist ebenso verbaut, wie die ganze Brühapparatur. Selbst der mitgelieferte Tamper lässt sich praktisch in der Kaffeemaschine versenken. Der Wassertank hat eine Füllmenge von erstaunlichen 2 Litern. In den Bohnenbehälter passen 250 Gramm. Das ist aus unserer Sicht die perfekte Menge für einen Kaffeebeutel – zumindest für Zuhause. 1kg-Beutel werden bis zum Verbrauch oft geöffnet, ziehen dabei Luft und neigen dazu, dass der Kaffee ranzig wird.

Das LCD Display auf der Front gibt die wichtigsten Infos und die Mühle lässt sich einfach am Rad verstellen. Die mitgelieferte Milchkanne könnt ihr oben auf die Maschine drauf stellen. Und fertig ist das komplette Setup. Auf rund 40 cm im Quadrat. Das nennen wir kompakt – super kompakt sogar!

Tipp: Wer diese Espressomaschine kauft kann sofort loslegen. Lediglich ein Abschlagbehälter für alten Kaffee fehlt euch, ansonsten seid ihr komplett.

Die konische Espressomühle

Wir predigen ja regelmäßig: eine gute Mühle ist die Voraussetzung für guten Espresso. Das nun Sage auch eine Mühle verbaut, finden wir zunächst einmal mutig und gut. Mutig, weil an guten Mühlen selbst ausgewiesene Mühlenhersteller scheitern. Außerdem birgt eine Mühle in einer Espressomaschine die Gefahr der Aufheizung. Durch die Wärme der Espressomaschine besteht die Möglichkeit, dass sich auch das Mahlwerk mit erwärmt und schlimmstenfalls sogar feucht wird.

In Sachen Wärme ist eine Schwäche der Sage Barista Pro ein Vorteil. Durch das eigene Thermo-Jet Wärmeprinzip ist die Wärme nicht im ganzen Körper der Espressomaschine. Die Tassen auf der Espressomaschine werden zum Beispiel auch nicht erwärmt. Das ist für die Tassen ein Nachteil, aber für das Mahlwerk ein Vorteil.

Bei 10 – 15 Espressobezügen hintereinander konnten wir eine leichte Erwärmung das ausgegebenen Kaffeepulvers auf rund 30 Grad feststellen. Das ist absolut akzeptabel. Je mehr Kaffee gemahlen wird, desto mehr klumpte die Maschine. Ein sauberes Level und Tampen ist dann notwendig, um der Gefahr von Kanalbildung (Channeling) zu entgehen.

Kaffeepulvermenge meistern

Die Mahlmenge schwankte auf 10 Mahlungen im durchschnittlichen Rahmen. Durchschnittlich im Vergleich zu Mühlen im Bereich unter 800 €/1000 Franken. Wir haben für unseren Test 18,2 / 18 / 18,4 / 18,1 / 18,6 / 18,5 / 18,3 /18,4 / 18.5 / 18,4 Gramm gewogen.

Der Mahlgrad selbst lässt sich an einem Rad links neben der Maschine in 30 Stufen verstellen. Der aktuelle Mahlgrad wird ebenso über dem Display angezeigt, wie die aktuelle Mahlzeit. Die Mahlzeit lässt sich in Sekunden festlegen, allerdings nur in Schritten von 0,5 Sekunden. Unsere Zielmenge war eigentlich 18 Gramm. Mit einer Mahlzeit von 13.5 Sekunden haben wir die oben beschriebenen Messungen gemacht. Bei einer Mahlzeit von 13 Sekunden, wurde Kaffeepulver mit einem Gewicht von Durchschnittlich 17.7 Gramm ausgegeben.

Display Sage Barista pro
Display Sage Barista pro

Dass eine präzisere Einstellung nicht möglich ist, kann gut über die Anpassung der Wassermenge angepasst werden. Die Maschine könnte aber ohne großen Aufwand durch eine genauere Auswahl der Mahlzeit verbessert werden. Das wünschen wir uns von Sage bei der nächsten Überarbeitung.

Espressosiebe und Fake-Siebe

Vier Siebe werden mit der Sage geliefert. Für ernsthafte Kaffeemacher sind nur die beiden Siebe mit tatsächlichen Öffnungen interessant. Zwei der mitgelieferten Siebe täuschen mehrere Öffnungen vor,  haben in der Tat aber nur eine winzige Öffnung. Sie sind für „vorgemahlenen Kaffee“ gedacht. Der gebrühte Kaffee wird in diesem Fall durch einen doppelwandigen Boden und anschließend durch ein winziges Loch gepresst. Dadurch wird selbst bei altem, vorgemahlenem Kaffee Crema erzeugt. Das simuliert dem Auge, dass der Kaffee gut sei. Crema alleine ist jedoch kein Qualitätsmerkmal bei Kaffee – schon alleine wegen solchen Sieben. Wer auf dieser Espressomaschine vorgemahlenen Kaffee verwendet, der macht irgendetwas falsch. Schließlich ist das eigene Mahlwerk ja verbaut!

Fake Siebe
Was aussieht wie ein normales Sieb, ist tatsächlich nur ein Loch.

Ein „normales“ 1er Sieb und 2er Sieb sind aber auch dabei. Wir empfehlen euch das 2er Sieb. Gewöhnt euch an damit zu arbeiten. Im Zweifel trinkt ihr mehr Kaffee oder habt immer einen für den Büro-Nachbarn oder die Nachbarin mitgebrüht. Die Espressoqualität und Reproduzierbarkeit des 2er Siebes ist deutlich besser!

Die Dosiermenge meistern

Sage gibt die Dosiermenge des 2er Siebst mit 19 bis 22 Gramm an. Wir haben dort ordentlich nicht mehr als 18 Gramm Kaffee reingebracht und raten euch auch ab, das zu versuchen. Ihr habt keinen Mehrwert, wenn ihr mehr Kaffee hineinquetscht und die Dusche der Espressomaschine schon auf das Kaffeepulver presst. Sobald das Kaffeepulver mit Wasser in Kontakt kommt, expandiert es noch einmal. Die Gefahr von Channeling ist extrem hoch, wenn ihr den Siebträger so überfüllt.

Deshalb, arbeitet mit maximal 18 Gramm oder besser noch mit 17.5 Gramm. Dann wird auch das Problem des Befüllens des Siebes kleiner. Mit einem Druck des Siebträgers gegen den Auslösungsmechanismus der Mühle beginnt die Mahlung. Wenn ihr diese nicht unterbrecht, mahlt sie die ausgewählten 13 Sekunden durch. Der Siebträger selbst hat einen Durchmesser von 53 mm. Hier gibt Sage 54 an – aber unsere 54 sind eher 53. Das Pulver hat in einem so engen Siebträger weniger Raum gut zu fallen und sich zu verteilen. Dadurch bildet es einen Berg auf dem Siebträger und fällt teilweise daneben. Sehr schön ist das in unserem Video zu sehen, welches oben auf der Seite eingebunden ist (Minute 11:49 im Video).

Durch erneutes Drücken des Auslösknopfes der Mühle lässt sich diese jedoch unterbrechen. Mit einem Zwischenklopfen des Siebträgers auf die Arbeitsplatte, fällt das Pulver etwas zusammen und bietet mehr Platz für das Kaffeepulver. Felix macht diesen Prozess im Video drei bis vier Mal, um die Menge von 18 Gramm in den Siebträger einzufüllen.

Anstatt des Unterbrechens der 13 Sekunden empfehlen wir euch, die Mahlzeit direkt auf z.B. drei Mal 4 Sekunden zu programmieren. Wir haben mit dieser Methode genauere Kaffeemengen erhalten, als durch das Unterbrechen der 13 Sekunden.

Nach dem Leveln und Tampen folgt die Espresso Extraktion. Apropos Leveln. Sage liefert einen „Leveler“ mit, den wir bei den hohen, von Sage vorgeschlagenen Füllhöhen jedoch nicht verwenden konnten.

Brühung und Kaffeequalität

Die Mühle leistet in der Tat den wichtigsten Teil der Arbeit. Was folgt ist der Brühprozess, also das kontinuierliche Aufgeben der Wassermenge bei möglichst konstanter Brühtemperatur. Die Sage SES 878 Barista Pro arbeitet standardmäßig mit einer Preinfusion. Sie gibt also einen kleineren Teil des Brühwassers zu Beginn auf das Kaffeepulver ohne Druck auf. Die Nutzung einer solchen Technik ist eine Philosophie-Frage. Wir sagen gerne: entscheidend ist in der Tasse. Man kann mit und ohne Preinfusion gute Kaffees machen.

Unsere Kaffees schmeckten gut, nachdem wir die Temperatur der Maschine auf den niedrigsten Wert gestellt hatten. Wir haben zwar immer noch Temperaturen von über 98 Grad in der Spitze gemessen. Diese vielen jedoch relativ zügig zusammen und pendelten sich bei etwas zu heissen 94 – 96 Grad ein, bevor sie weiter abfielen. Die Maschine lieferte ohne zu murren 9.5 Bar Druck über den gesamten Brühprozess.

Die bezogenen Espressi waren bei hoher Brühtemperatur zu bitter und nicht balanciert. Mit angepasster Brühtemperatur waren wir mit dem Geschmack zufrieden bis sehr zufrieden.

Die Wassermenge lässt sich einstellen und anpassen. Das ist im Übrigen wichtig, da ihr so auf die reduzierte Kaffeemenge besser eingehen könnt. Das Brühverhältnis hängt einerseits von der Röstung und den Kaffees ab. Für unsere Kaffees empfehlen wir gerne ein Verhältnis von 1:2.5, das bedeutet, dass z.B. 17 Gramm Kaffee für den Doppelespresso verwendet werden und die 2.5 Fache Menge gebrüht wird, also 42.5 Gramm.

Schneller warm geht kaum

Wirklich beeindruckend ist, wie schnell die Espressomaschine auf Temperatur kommt. Nach dem Anschalten meldet sie sich in rund 3! Sekunden Brühbereit. Das ist für alle ein echter Mehrwert, die sich schnell einen Kaffee machen wollen. Eines ist dabei jedoch zu beachten. Zwar ist die Thermo-Jet genannte Aufwärmvorrichtung der Espressomaschine dann bereit – das Material von Siebträger und co. aber noch nicht aufgewärmt. Wer nun mit dem Brühen beginnt, verliert Temperatur an den Siebträger und die Statik. Deshalb: unbedingt mindestens einen Bezug bei eingespanntem Siebträger ohne Kaffee durchgeben. So wärmt ihr die Maschine auf und vom ersten Bezug an schmeckt der Espresso.

Praktisch. So merk man gut, wann die Tropfschale zu leeren ist.

Milch schäumen und Cappuccino

Die Sage SES 878 Barista Pro macht auch recht ordentlichen Milchschaum – wenn ihr das auch beherrscht. Damit ist die Voraussetzung für alle Espresso-Milch-Mischgetränke wie Cappuccino und Latte Macchiatto gegeben.

Auch hier ist die Umschaltgeschwindigkeit der Maschine wieder beeindruckend. Gerade noch wurde der Espresso gebrüht, schon ist die Maschine auf Milchbereitschaft. Auslösen lässt sich das mit einem Drehrad rechts neben der Maschine. Es sollte kurz das heiße Wasser abgelassen werden, dann kann das Schäumen beginnen.

Die Maschine hat eher wenig Kraft. Das verlangsamt den Schäumprozess – was zunächst für Anfänger gut ist. Ihr habt mehr Zeit die richtige Position zu finden und müsst euch nicht so stressen, wie das bei Maschinen mit mehr Druck der Fall ist. Andererseits ist es auch schwieriger die gesamte Milch in Drehung zu bringen und so die Milchbläschen wieder zu zerkleinern. Es ist aber absolut möglich und unser Video zum Thema Latte Art kann euch dabei helfen.

Das mitgelieferte Milchkännchen eignet sich zum Schäumen. Da der Ausguss jedoch nicht ganz gerade ist, wird das saubere und vor allem gerade Gießen erschwert. Hier lohnt sich ein Upgrade.

Americano und andere Kaffeegetränke

Auch andere Getränke, wie z.B. Tee oder auch ein Americano lassen sich mit der Barista Pro brühen. Direkt neben der Siebträgeraufhängung befindet sich ein kleiner Wasserauslass, der immerhin auf’s Mal rund 180 ml Wasser liefert.

Das ist praktisch, wenn ihr gerne verlängerten Espresso trinkt, den sogenannten Americano. Manchmal trinkt man ja gerne mehr Kaffeevolumen, will aber kein Milchgetränk machen. Dann ist die Americano-Methode sinnvoll. Dafür gebt ihr zunächst rund 100 ml Wasser in die Tasse. Bei der Sage Barista Pro könnt ihr die Tasse einfach unter den Siebhalter stellen und mit dem Rad rechts neben der Maschine – das Milchschäumrad – Wasser in die Tasse geben. Anschließend brüht ihr euren Espresso wie gehabt.

Die magnetische Tamperaufhängung.

Beim Americano wird vermieden, die gesamte Wassermenge durch den Kaffee zu pressen. Das führt zwar auch zu einer vollen Tasse, aber extrahiert den Kaffee zu stark. Wir sprechen in diesem Fall von einer Überextraktion und die ist bitter und unangenehm. Deshalb ist die Americano-Methode viel besser. Erst Wasser in die Tasse, dann Espresso drauf. Wenn ihr es in der Reihenfolge macht, entsteht sogar eine Crema.

Fazit zur Sage SES 878 Barista Pro

Klasse, was auf so kompakten Raum in einer Maschine möglich ist. Wir finden, dass Sage da wirklich gute Arbeit leistet und die bekannten Mitbewerber auch in teureren Preissegmenten unter Druck setzt. Man hat an vielen Stellen von der Kaffee-Community gelernt und einiges sehr gut umgesetzt.

Zum Beispiel bei der Kaffeedosierung bzw. Angabe der Siebgröße hat man mehr gewollt als nötig ist oder war. Hohe Dosierungen gelten zwar zum Teil als wünschenswert – aber nicht um jeden Preis. Und zu viel als reingeht ist alles andere als ideal.

Bei der Mahlmenge wünschen wir uns noch mehr Einstellungsmöglichkeiten, bei der Temperatur mehr Präzision. Die in der Bewerbung laut proklamierten 3 Sekunden bis zum Brühstart sind beeindruckend – aber 15 Sekunden wären ehrlicher. Denn das Erwärmen des Materials ist für einen guten Espresso absolut notwendig. 3 Sekunden klingt zwar besser, aber 15 Sekunden ist immer noch grandios.

Alles in allem eine tolle Espressomaschine mit integrierter Mühle. Der Test hat Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf mehr!

Pro:

  • Grundwärme der Maschine ist relativ gering – dadurch heizt auch die Mühle nicht auf. Das ist oft ein Problem bei integrierten Mahlwerken.
  • Schneller warm als ihr bis 5 zählen könnt. Für spontane Kaffeetrinker, aber das Aufwärmen des Siebträgers nicht vergessen.
  • Geeignet für Espresso, Cappuccino, Americano und co.
  • Gute Kaffeequalität auf wenig Raum.
  • Riesiger 2 Liter Wassertank, den man gut rausnehmen und füllen kann.
  • Preis-Leistung sehr interessant für ca. 650 €/800 Franken.

Contra:

  • Kalte Tassen, da die Maschine kaum als Ganzes aufwärmt.
  • Siebgrößendurcheinander. Kann Sage nicht messen?
  • Enger Siebdurchmesser, deshalb Überlaufprobleme beim Mahlen
  • Ausläufe des Siebträgers eng beieinander. Genaues positionieren der Maschine ist notwendig
  • Temperatur nicht über den gesamten Brühprozess konstant und teilweise zu hoch.

Transparenz-Disclaimer: Wir haben die Sage Barista Pro gekauft. Das ist ein Grundsatz für all‘ unsere Tests. Sage hat uns zusätzlich die Barista Express leihweise zur Verfügung gestellt. Diese geben wir nach dem Test zurück.

Wir fanden das einen guten Kompromiss. Wir testen frei nach Schnauze und unabhängig, was ihr auch an diesem Test seht. Wird wurden sehr oft um Tests für diese und andere Maschinen gebeten. Unser Testgrundsatz alles selbst zu kaufen geht dann ganz schön ins Geld!

*Wenn ihr diese Maschine ohnehin bei einem Online-Händler wie Amazon kauft, dann macht es gerne über unseren Provisionslink. Für euch kostet es nichts mehr und wir können das in weitere Maschinentests stecken.


Macht Kaffee mit allen Sinnen. Benjamin Hohlmann ist Q-Arabica und Robusta Grader. Er war Schweizer Brewers Cup Meister und deutscher Cup Tasting Sieger. Unser geschäftsführender Gesellschafter und Gründer liebt es über Kaffee zu schreiben, mit Kaffee zu experimentieren und neues zu lernen.

  1. Hendrik Schwarz

    24 November

    Danke für das sehr informative Video. Ich selbst habe eine Gastroback(ohne „R“) 42612 ohne Display. Scheint aber nahezu baugleich zu sein. Leider gelingt es mir nicht immer den perfekten Druck zu erzeugen und hier hilft mir die Brewratio bestimmt weiter.
    Um das „Danebenlaufen“ beim Bezug zu verhindern habe ich ein ca. 2,5cm dickes und 10cm langes Stückchen Holz geschliffen und als meinen „Espressoheber“ getauft. Funzt super und sieht edel aus;)
    Die Reinigung ist super wichtig- bei meiner Maschine blink „Clean me“…je nach Wasserhärte alle paar Wochen…die Brühgruppe natürlich öfter…
    Abschließen noch mal ein dickes Kompliment für eure Arbeit: Eine Riesenhilfe für uns Home-Baristi!!!
    Hab nach eurer Anleitung bei einem Freund die Delonghi bearbeitet und wir waren sehr zufrieden…Uns gelang sogar ein sehr guter Milchschaum nach mehrmaligem Hin-und Hergießen…
    LG aus Hannover

    • Benjamin Hohlmann

      24 November

      Danke für deinen Kommentar Hendrik. So ein Schlitten als Unterlage ist ein guter Hinweis. Wir werden die Maschine auch in den Langzeittest nehmen und einig How tos erstellen.
      Freut uns sehr, dass unsere Videos helfen. Herzliche Kaffee-Grüsse und danke für den Hinweis mit der „r“ bei Gastroback.
      Benjamin

  2. David

    25 November

    Hallo,

    ich besitze diese Maschine seit 3 Monaten und bin vollkommen zufrieden!
    Es ist super, dass ihr die Temperatur getestet habt- ich habe die Temperatureinstellung auf der Mitte gehabt- vielleicht habe ich deswegen nicht immer einen guten Espresso hinbekommen.

    Was mich interessieren würde: Ihr habt die voreingestellte Taste genutzt, um den Espresso zu beziehen. Wie lang war dann die Brühzeit, bei der ihr einen guten Espresso hinbekommen habt? Das habt Ihr leider nicht gesagt.

    Ansonsten super Video! Leider gibt es zu dieser Maschine wenig bis keine Infos- endlich mal ein wenig Aufklärung!

  3. Marcel

    26 November

    Hallo Jungs,

    Ihr habt ein super Test gemacht. Was haltet Ihr von der Barista Touch?

    Danke und Gruß aus Dresden

    • Benjamin Hohlmann

      27 November

      Danke Marcel. Schauen wir uns noch genauer an. Wir wollen unseren Tests nicht vorgreifen, da wir uns erst immer in dem Moment richtig intensiv mit einer Maschine auseinander setzen.
      Grüsse aus Basel nach Dresden, Benjamin

  4. Lukas

    4 Dezember

    Tolles Video, besitze eine Express, damit lassen sich ebenfalls wunderbare Ergebnisse erzielen. Mit ein wenig „wackeln“ am Siebträger kann man auch bei einem Durchlauf ohne Pause das gesamte Pulver im Siebträger unterbringen.

    Das Plastik im Siebträger ist auch bei der Express vorhanden und kann ohne Probleme entfernt werden, dies ist nur hineingeklipst. Dafür einfach unten aufschrauben und hinausdrücken, nun ist der Siebträger 100% aus Metall ;). Verbaut wurde es um das Auftreffen vom heißen Kaffee auf ein kaltes Metall zu verhindern, dies ist aber ohnehin irrelevant wenn man vorher wie in eurem Video zu sehen einen Blind-Shot durchlaufen lässt – sprich kann ohne Bedenken entfernt werden.

    Was vielleicht auch noch erwähnenswert wäre ist der im Tank verbaute und wechselbare Wasserfilter – gerade für den Gebrauch zu Hause super praktisch.

  5. Miro

    10 Dezember

    Hallo, super Test! Könnt ihr noch verraten wo man an der Barista Pro den Extraktionsdruck ablesen kann?

    • Benjamin

      10 Dezember

      Hallo Miro, kann man nicht. Ist aber auch ein nicht wirklich notwendiges Tool. Wichtig ist, die Brühzeit im Auge zu haben.

  6. Manuel

    11 Dezember

    Hallo,
    vielen Dank für den tollen und umfangreichen Test!
    Auch wenn Ihr jetzt schon zwei Sage Produkte getestet hat, würde ich mich über die „the Oracle Touch“ sehr freuen.
    Diese ist vom Preis ja schon deutlich höher und hat eine automatische Tamperfunktion!
    Grüße Manuel

    • Benjamin

      11 Dezember

      Hallo Manuel, wir schauen uns die auf jeden Fall an. Aber jetzt müssen wir kurz mal zu anderen Herstellern switchen, sonst wird das zu Sage-lastig. Denke, Anfang des neuen Jahres kommen wir auf diese Modell zurück.

  7. Jaeger

    20 Dezember

    Hallo zusammen, ja ich bin auch dafür das Ihr bitte einmal die Sage Oracle Touch testet und wie immer schön mit einem Video dies zelebriert.
    Danke Euch für die tollen eingestellten Videos und wünsche Euch eine schöne Weihnachtszeit.

    Grüße Gregor

  8. Sascha

    12 Januar

    Hallo Jung,
    klasse Review!
    Hab mich für die Maschine entschieden und bin erstmal zufrieden damit.
    Einziger Punkt der mich nervt ist der Plastiktrichter im Siebträger, wie Ihr ja auch schon kritisiert habt. Er sitzt nicht fest und scheint auch Wasser/Kaffee festzuhalten, sprich es bleibt immer ein Rest drin.
    Online bin ich nicht so richtig fündig geworden. Habt Ihr einen Tipp? Kann der Siebträger ersetzt werden?

    • Benjamin

      25 Januar

      Du kannst den Plastik-Einsatz rausnehmen. 😉

  9. Janis

    24 Januar

    Hallo Kaffeemacher-Team,
    vielen Dank für diesen ausführlichen Blog und das dazugehörige Video. Ich habe schon seit einiger Zeit Lust mir eine gute Espressomaschine zuzulegen. Daher laufen bei mir auch gerade eure Videos auf und ab 😉
    Die Sage Pro hat mein Interesse geweckt. Mich würde eure Einschätzung interessieren, ob ihr euch eher die Sage kaufen würdet oder für das gleiche Geld eine Kombination aus eigenständiger Mühle und Siebträger?
    Wie würdet Ihr euch entscheiden. Gibt es zu dem gleichen Preis überhaupt eine gute Kombination?
    Vielen Dank für eure Antwort!

    P.S. Schaut Ihr euch auch mal die elektrische Kaffeemühle von Tchibo an? Klink sehr interessant.
    https://www.tchibo.de/kaffeemuehle-elektrisch-p400134737.html

  10. Benjamin

    25 Januar

    Lieber Janis, bisher haben wir keine Kombi Siebträger/Mühle in der Preisklasse gefunden, die mit der Sage Pro mithalten können. Vor allem bei den Mühlen ist es schwierig, für Espresso etwas in der Preisklasse zu finden.
    Die Tchibo ist ok für Filterkaffee, nicht für Espresso. Den Test dazu werde ich noch schreiben.

    Herzlich,
    benjamin

  11. Gabor

    26 Januar

    Hallo,
    bezüglich das Thema „eine Kombination aus eigenständiger Mühle und Siebträger“ von Janis: Was meint ihr über die folgende Kombination: Sage Smart Grinder Pro + Sage Bambino Plus? Oder doch lieber etwas mehr Geld ausgeben und die Sage Pro kaufen? Vielen Dank für Eure Antwort!
    Viele Grüße
    Gabor

  12. Florian

    18 Februar

    Hallo Benjamin!

    Wäre es mit der Sage Barista Pro von den Mahlgradeinstellungen auch möglich, hin und wieder Bohnen für Filterkaffee zu mahlen? Ich überlege derzeit, ob ich mir als Ersatz für unseren schwächelnden Vollautomaten die Sage Barista Pro oder eine separate Mühle (Sage Grinder Pro?) als Ergänzung zur DeLonghi Dedica kaufen soll. Wir trinken fast nur Espresso bzw. Cappuccino, selten aber auch mal einen Filterkaffee und da greifen wir dann notgedrungen auf vorgemahlenen Kaffee zurück. Das Espressopulver mahle ich derzeit von Hand.

    Liebe Grüße in die Schweiz,
    Florian

  13. Manu

    23 Februar

    naja also ich habe mir mehrfach sagen lassen, dass die Siebträgermachinen mit integriertem Mahlwerk von Lelit und Quickmill( mit Thermoblock) deutlich hochwertiger seien (gerade beim Mahlwerk) und einen konstanteren Druck besitzen. Bezüglich des Preises liegt die Lelit sogar unter den Sage/Gastroback/Solis Geräten (alles dasselbe) und werden nicht in China, sondern in Italien gebaut… Mich würde einen Test zur LELIT PL42 und Quickmill Pegaso daher freuen

  14. Carlos

    23 Februar

    Hallo

    Ihr macht das echt super!
    Eine Frage, Double Shoot 17,5 Gramm Kaffe habe ich verstanden. Wieviel Kaffee Gramm nehme ich dann für ein Single Shoot?

    1000 Dank

  15. Christian Konrad

    26 Februar

    So habe die Maschine nun auch schon 2 Monate und habe sie gut im Griff. Ein Tipp an alle… Entfernt das unnötige Plastikteil im Siebträger. Darunter bleibt altes Kaffeefett hängen und es fängt an zu riechen. Ich bin mir nicht sicher für was es überhaupt gut sein soll. In einem Amerikanischen Forum gab ein Mitarbeiter von Sage eine Antwort das das Plastikteil für das halten der Temperatur sein soll im Siebträger. Ich lass sowieso vor dem mahlen heißes Wasser durchlaufen. Also unnötig finde ich…
    Ich nutze 16 Gramm Kaffee, wiege diesen immer ab und bin bei 40 Gramm Espresso. Bin sehr zufrieden mit der Maschine…

  16. Peter

    2 März

    Lieber Benjamin
    Ich verfolge seit einiger Zeit eure Youtube Filme und finde sie sehr informativ und lehrreich, danke dafür!

    Meine Frau und ich wollen und eine Espresso Maschine zulegen. Beim recherchieren sind wir au die Solis Triple Heat gestossen resp. Sage / Breville The Dual Boiler. Eine Zweikreiser Espressomaschine. Genau: Zweikreiser. Das beste dazu kommt jetzt: 599.- CHF soll sie kosten.

    Auf den ersten Blick die selbe Maschine mit anderem Logo und unterschiedlichem Preis. Aber die Grössenangaben des Gehäuses sind unterschiedlich gemäss den Herstellerseiten. Und die Preisdifferenz ist ungewöhlich gross.

    Sucht man direkt nach der Solis auf zBsp. Google, wird die Maschine auf der Solis-Website für 750.- CHF angezeigt. Geht man aber über die Solis Seite auf „Kaffeemaschinen“, werden 599.- CHF aufgeführt – wählt man dann Warenkorb, werden es wieder 750.- CHF. Der Hersteller hat mir jedoch die 599.- CHF bestätigt; ich solle aber per Mail bestellen. Das ist suspekt und ich weiss nicht wie lange das Angebot noch so steht.

    Ausserdem gibt es im europäischen Raum kaum Erfahrungsberichte zu dieser Maschine. Ziemlich erstaunlich!? Und ihr könntet die ersten sein, die einen vernünftigen Erfahrungsbericht darüber macht… 🙂

    Meine Fragen:
    Sind das die gleichen Maschinen (Habt ihr da Insider-Infos)? Wie könnte es zu den Preisunterschieden kommen? Ist die Maschine mit der Sage Barista Pro zu vergleichen (bis aufs Mahlwerk natürlich)? Wie sieht ihr den Punkt Nachhaltigkeit (Plastikbauteile, Produktionsstätten)?
    Der letzte Punkt wird in euren Bewertungen selten angesprochen, jedoch sehe ich bei teureren Maschinen genau den Vorteil, dass solide Materialien verwendet werden, die eine vernünftige Reparatur auch zulassen.
    Ich wäre sehr froh über eine Antwort. Vielen Dank bereits im Voraus!

    Liebe Grüsse
    Peter

  17. Kurt Milewski

    7 März

    Hallo zusammen,
    erst einmal vielen Dank für Eure tollen Test und Videos! Es macht Spaß sie zu schauen!
    Ich bin auf der Suche nach der „richtigen“ Espressomaschine für unseren 2-Personen-Haushalt und finde die Sage schon sehr interessant. Da meine Frau ein Fan von Latte macchiato ist und ich eher der Espresso-Liebhaber, stellt sich mir hier noch die Frage, ob bei dieser Maschine das Temperatursurfen eine wesentliche Rolle spielt. Könnt Ihr mir hierzu etwas sagen?
    Vielen Dank im voraus und beste Grüße aus Hamburg in die Schweiz!
    Kurt

  18. Niklas Mayerhofer

    10 März

    Hallo Kaffeemacher!
    Vielen Dank für Euer Test-Engagement! Als Ingenieur gefällt mir ganz besonders Eure analytisch Herangehensweise. Das hebt Euch, zumindest soweit ich das überblicken kann, positiv von den anderen Testern ab.

    In obigem Test kündigt Ihr eine Langzeituntersuchung der Sage Barista Pro an. Für ein abschließendes Fazit ist es sicherlich noch zu früh, aber sind schon jetzt irgendwelche Auffälligkeiten aufgetreten? Ih tendiere dazu, mir eine zu zuzulegen, möchte aber die gute Performance nicht nur in der ersten Woche haben. Darum die Frage, bleibt es weiterhin bei der Kaufempfehlung, oder gibt es inzwisch ein oder mehrere „Aber“?

    Schon mal vielen Dank!

    Keep on brewing!
    Niklas

  19. Benjamin

    11 März

    Danke für deine Rückmeldung.
    3 Monate im Tests in einer Basler WG. Die Maschine läuft und die Anwender sind zufrieden. In weiteren 3 Monaten kommt sie wieder auf den Testtisch.

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