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Niche Zero Espressomühle im Test – Auf der Überhol...

Niche Zero Espressomühle im Test – Auf der Überholspur

Niche Zero-Espressomühle

Die erste Niche Zero Espressomühle fand ihren Weg in Begleitung eines Kaffee-Enthusiasten in unsere Akademie. John Buckmann, der Gründer der Decent Espressomaschine, hatte die Mühle im Gepäck als Gegenüber zu seiner portablen Decent. Mit gerade einmal 4.1 kg ist die Mühle insbesondere im Verhältnis zu professionellen Espressomühlen ein Leichtgewicht und reisetauglich – aber durchaus mit dem Anspruch, selbst auf hohem Level zu mahlen.

Uns beschäftigen Kaffee- und Espressomühlen gerade sehr. Das liegt auch daran, dass im Verhältnis zu den Diskussionen über Vor- und Nachteile von Espressomaschinen, die passende Kaffeemühle oft zu kurz kommt. Dabei begrenzen oft die Kaffeemühlen die Qualität des Kaffees mehr als die Espressomaschine.

Auf der Suche nach einer guten und preislich interessanten Espresso- und Kaffeemühle, hat die Crowdfunding finanzierte Niche Zero bei uns einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Wir haben sie via Indiegogo für 617 CHF/580 € gekauft.

Niche Zero Mühle – die Einzelportionenmühle in der Übersicht

Die Niche Zero tanzt als Mühle auf gleich mehreren Hochzeiten. Sie mahlt espressofein. Vor allem dafür wurde sie konzipiert. Tatsächlich haben wir aber auch sehr gute Filterkaffees mit Kaffee gebrüht, den wir mit der Niche Zero gemahlen haben.

Die Mühle ist ein Leichtgewicht mit rund 12 cm Breite, 31 cm Höhe und eine Tiefe von 21 cm. Die Steuerung besteht aus einem einzigen Knopfhebel und einer Mahlstellung: Portionenmahlen und „off“. Konische Mahlscheiben mit einem Durchmesser von 63mm aus gehärtetem Stahl bilden das Mahlwerk der Niche Zero. Der Körper der Mühle ist aus Aluminium.

Die Niche Zero ist dafür geschaffen Einzelportionen zu mahlen. Der Bohnenbehälter selbst fast kaum 30 Gramm Bohnen. Das Konzept der Einzelportionenmahlung ist vor allem von professionellen Gastronomie Mühlen wie der EK43 bekannt. Währen im Gastronomie-Kontext durch das individuelle Mahlen oder Vorportionieren der Arbeitsfluss langsam wird, ist das im Alltag zuhause weniger ein Problem.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Es wird nur so viel Kaffee in den Bohnenbehälter gegeben, wie sofort benutzt wird. Kaffee welcher dem Licht und Sauerstoff ausgesetzt wird, altert schnell und verliert an geschmacklicher Komplexität. Die Kaffeeöle beginnen zu oxidieren – nicht fein! Dieses Problem gibt es bei der Niche Zero nicht.

Es wird abgewogen, Kaffee ins Mahlwerk eingegeben und der Deckel geschlossen. Im Einzelportionen-Modus beginnt die Mahlung mit dem schliessen des Deckels automatisch. Clevere Sicherheitsvorkehrung!

Eine grosse Frage ist: wieviel Bohnen kommen raus, wenn ich beispielsweise 18 Gramm Kaffee aufgebe.

Die „Null“ der Niche Zero – Totraummessung

Totraum ist was als Kaffeemenge in der Kaffeemühle kleben bleibt, wenn die gewünschte Portion Kaffee gemahlen wurde. Grundsätzlich hat jede Kaffeemühle Totraum. In Schraubenöffnungen, zwischen den Mahlscheiben und in den Zwischenräumen befinden sich kleinere oder grössere Lücken, die Kaffee aufnehmen. Dieser Rückstand bleibt zurück, wenn die Mahlung stoppt.

Wird gleich darauf ein weiterer Kaffee gemahlen, ist das weniger problematisch. Der „Totraum-Kaffee“ wird dann ausgetauscht und die Alterungsprozesse starten nicht. Problematischer ist es aber, wenn längere Zeit oder sogar ein Tag kein Kaffee gemahlen wird.

Im gemahlenen Zustand verliert Kaffee innerhalb von Minuten einen Grossteil seiner flüchtigen Aroma-Komponenten. Das liegt daran, dass die Oberfläche des Kaffees durch die Mahlung vielfach vergrössert wurde. Stellt euch einen Apfel vor, den ihr in der Mitte durchschneidet. War zunächst nur die Aussenhaut der Luft und Sonne ausgesetzt, wirken diese nun auf die beiden inneren Hälften. Ähnlich, nur vielfach multipliziert, ist das beim Kaffee.

Der so gealterte Kaffee hat zwei Folgen. Erstens schmeckt er anders, und zwar oft nicht gut, sondern schnell ranzig. Er verklebt dann auch mehr die Mühle. Zweitens extrahiert er anders, was zu einem anderen Extraktionsverhalten beim Bezug des Espresso führen kann.

Wie stark dieser Effekt ist hängt davon ab, wieviel Kaffee im Totraum der Mühle bleibt und somit erst beim nächsten Bezug mit von der Partie ist. Bei vielen Mühlen sind das einige Gramm. Bei der Graef CM800 haben wir locker 4-5 Gramm gemessen, und noch höhere Spitzenwerte.

Das bedeutet dann, dass ein einfacher Espresso der mit 8 – 10 Gramm zubereitet wird, zur Hälfte aus Totraumkaffee (alter Kaffee) gebrüht wird. Bei einem doppelten Espresso von 16 – 20 Gramm kommen wir immer noch auf ein Viertel der Kaffeemenge.

Blick in den das geöffnete Mahlwerk ohne äussere Mahlscheibe.

Wir haben die Niche Zero demontiert, die Mahlscheiben entnommen und das Mahlgut zusammengekratzt. Man unterscheidet bei der Messung des Totraum-Kaffees zwischen Kaffee, der dauerhaft in einer Mühl kleben bleibt und solchem, der sich bei jeder Mahlung austauscht. Wirklich problematisch ist nur das Austauschmahlgut. Gesamthaft sind wir mit einer Feinwage auf obermaximal 0.82 Gramm Kaffee aus dem Totraum gekommen. Rund 0,35 davon tauschen sich nicht aus.

Der Totraum beträgt also nach unserer Messung 0,47 Gramm. Das ist wirklich, wirklich wenig! Wer eine Mühle kennt, die weniger Totraum hat, schreibt mir gerne.

Das „Zero“ der Niche lassen wir bei einer 0-Komma Zahl also gerne stehen.

Mahlen und Ablauf mit der Niche Zero

Beim Arbeiten mit der Niche Zero hat sich für mich schnell ein Arbeitsablauf eingestellt. Wer professionell mit einer EK43 arbeitet, wird den Ablauf mit der Niche lieben. Ich selbst bin kein EK43 Jünger und habe auch an Baristameisterschaften lieber mit einer „klassischen Espressomühle“ wie einer K30 von Mahlkönig gearbeitet. Aber mit der Niche bin ich schnell warm geworden.

  1. Die Kaffeemenge wird in dem mitgelieferten Metallbecher der Niche Zero abgewogen.
  2. Der Deckel der Mühle ist geöffnet. Ich gebe den Kaffee in den Bohneneingang, der eher einem Trichter als einem Bohnebehälter ähnelt.
  3. Ich stelle den Metallbecher unter die Ausgabe und schliesse den Deckel.
  4. Mit dem Schliessen des Deckels beginnt der Mahlprozess und die Ausgabe des Kaffees.
  5. Der Metallbecher lässt sich anschliessend direkt auf einen 58er Siebträger aufsetzen, um das Kaffeepulver aufzugeben.
  6. Durch „schütteln“ und vorsichtiges entfernen des Bechers, verteilt sich das Pulver gute im Siebträger.

Die Niche Zero ist kraftvoll, aber langsam. Die langsame Geschwindigkeit ist sicher ein Grund, weshalb die Mühle verhältnismässig leise ist. Für 18 Gramm mahlt die Mühle gut 16 Sekunden.

Niche Zero von vorne und von der Seite
Niche Zero von vorne und von der Seite.

Der Mahlgrad lässt sich stufenlos verstellen. Sehr feine Mahlgradveränderungen können so problemlos vorgenommen werden. Von espressofein bis zu Korngrössen, die sich für Filterkaffee eignen, lässt sich die Mühle verstellen. Die Mahlscheiben der Mühle sind explizit nicht für türkischen Kaffee geeignet – also übertreibt es nicht mit dem fein stellen.

Die Mahlgradverstellung von Espresso bis Filterkaffee ist selbst bei professionellen Mühlen kaum zu finden. In der Regel muss eine Mühle für eine Getränkekategorie kalibriert werden.

Das Design der Niche Zero ist so gestaltet, dass man die Mahlverstellung über den Endpunkt der Grob-Markierung hinaus drehen kann. Es ist dann lediglich wichtig, dass man sich merkt, wie viele Umdrehung man die Mühle geöffnet hat.

In unserem Fall hatten wir sehr gute Espressoergebnisse im Mahlgradbereich von 25 bis 15, was ungefähr der Uhrzeigerposition 6 – 7 Uhr entspricht. Für Filterkaffee habe ich im Mahlgradspektrum 11 – 1 Uhr gemahlen, wo keine Mahlgradmarkierungen mehr angebracht sind.

Wie schmeckt der Espresso und wie Konstanz ist Niche Zero?

Wir haben sehr gut Espressi mit der Niche gebrüht und vor allem erstaunlich konstant. Auch über viele Bezüge hinweg, hatten wir geschmacklich viele gute Bezüge. Auf 10 Espressi hatten wir maximale Kaffeemehlschwankungen von 0,2 Gramm pro Bezug. Das Pulver kommt ohne Klumpen aus der Mühle.

Im Partikelvergleich liegt die Niche Zero was das Grobpeak angeht, zwischen den Mühlen mit flachen Mahlscheiben (M2D, Eureka Mignon), und der beiden Mühlen mit konischen Mahlscheiben (Graef, Sette). Die Kurve ähnelt der Partikelverteilung des Sage Smart Grinder Pro. Die Extraktionsauswertung war nicht so hoch wie bei der Sage Smart Grinder Pro, dafür aber über viele Bezüge deutlich regelmässiger.

Partikelverteilung der Niche Zero.

In der folgenden Tabelle sieht man unsere Espressobezüger mit verschiedenen Mühlen. Die Mühlen wurden jeweils so eingestellt, dass rund 50 Gramm Espresso in 24.5 bis 25.5 Sekunden extrahiert wurden. Jeweils wurde die Konzentration der gelösten Kaffeeteilchen (TDS % gemessen) und die Extraktion berechnet. Für den Test haben wir unseren brasilianischen Espresso Henrique verwendet.

Name Mühle Pulvermenge Zeit Volumen/g TDS Extraktion
Sage Smart Grinder Pro 18,00 24,5 49,8 7,50% 20,75%
Graef CM 800 18,00 25,5 49,6 6,52% 17,97%
Eureka Mignon Perfetto 18,00 25,5 49,8 7,10% 19,64%
Macap M2D 18,00 24,5 49,6 7,64% 21,05%
Sette 270 WI 18,00 25 49,4 6,95% 19,07%
Anfim Practica 18,00 24,5 49,2 7,88% 21,54%
Niche Zero 18,00 25 49,7 7,14% 19,71%

Bei der Niche Zero haben wir eine Stärke von 7.14 % gemessen. Der Kaffee war sehr balanciert und vor allem süss. Geschmacklich abgefallen sind die Graef CM800 sowie die Sette 270 wi. Interessanterweise habe diese beiden Mühlen auch eine geringe Extraktionsauswertung

Vergleich der Partikelverteilung von 6 Espressomühlen unter 600 €.

Entfernen der Mahlscheiben und Reinigung

Eine gründliche Reinigung einer Espressomühle sollte lieber öfter als selten vorgenommen werden. Wir verstehen aber, dass das nicht gerne gemacht wird. Es ist meistens kompliziert. Bei der Niche Zero lässt sich die äussere Mahlscheibe ohne Werkzeug entfernen und so ein grösserer Teil des Mahlwerkes bereits reinigen. Der Mahlgrad der Mühle wird in Richtung grob geöffnet, bis die Mahlgradverstellung entfernt werden kann. Anschliessend können die äusseren Mahlscheiben mit zwei Fingern entfernt werden.

Mit einem feinen Pinsel lassen sich nun Kaffeereste ohne weiteres entfernen. Wer auch die innere Mahlscheibe entfernen will, braucht dafür lediglich einen Schraubenschlüssel oder eine Ratsche. Wichtig: insbesondere beim wieder zusammen bauen die zentrale Schraube nicht zu fest ziehen.

Nach der Reinigung kann der Bohnentrichter wieder aufgeschraubt werden. Wir haben ihn bis zum Anschlag gedreht und dann wieder halb geöffnet. Damit war er wieder auf der Ausgangsstellung der Mühle und wir konnten die vorher verwendeten Mahlgradeinstellungen nutzen.

Fazit zur Niche Zero

Die Niche Zero ist meine aktuelle Lieblingsmühle. Sie macht einfach so vieles gut und das auf einfache Art und Weise. Die Einzelportionierung ist für mich im Haushalt sehr praktisch. Wenig abgestandener Kaffee und ich kann schnell die Kaffees wechseln. Im Alltag brühe ich so für mich den Espresso der mir schmeckt, für koffeinsensible einen entkoffeinierten Kaffee und für meinen Vater Café natur – mit drei verschiedenen Bohnen und Mahlgraden.

Die Mahlgradeinstellung gelingt intuitiv präzise. Nach wenigen Versuchen entwickelt man ein Gespür dafür, wie viel feiner die Niche Zero geht, wenn man z.B. zwei Markierungen feiner mahlt. So macht das Wechseln unterschiedlicher Kaffees Freude und erinnert stark an die EK43.

Die Mühle ist so kompakt, dass ich sie schnell verstauen oder sogar auf die nächste Reise mitnehmen kann. Das die Mühle trotz der kleinen Statur so viel Leistung bringt wie manch grössere Mühle, gefällt mir gut.

Ich habe wenig an der Niche Zero auszusetzen. Manchem Besucher der Kaffeeakademie hat das Design nicht gefallen. Ich finde es zweckmässig und mich stört nicht, dass es für manche aussieht wie eine Küchenmaschine.

Die Niche Zero passt für mich neben eine Profi-Home Espressomaschine wie die La Marzocco GS3 genauso wie neben eine Rocket Appartamento oder eine DeLonghi Dedica EC 685.

Verbesserungswünsche für die Niche Zero

  • Mahlgradmarkierung um den ganzen Kreis.
  • Zähler, wie viele Drehungen man den Mahlgradring geöffnet hat.
  • Becheroptionen für verschiedene Siebträgergrössen, nicht nur 58mm
  • Bei der Verwendung von harten Bohnen, springen die letzten zum Teil lange über dem Mahlwerk
  • Bei unserem Modell eierte die zentrale Schraube optisch bei der Auslieferung. Hat sich nicht negativ auf das Mahlgut ausgewirkt, aber genervt.

Bei positiven Testberichten werden öfters mal Fragen laut, wie z.B:

„Gibt es zwischen dem Autor oder den Kaffeemachern und Niche wirtschaftliche Verflechtungen?“ Klare Antwort. Nein! Wir verkaufen die Niche nicht, wir haben sie selbst gekauft, und zwar zu normalen Konditionen. Des Testbericht gibt meinen persönlichen Eindruck wieder.

Ergänzendes Bildmaterial und Messungen zur Niche Zero


Macht Kaffee mit allen Sinnen. Benjamin Hohlmann ist Q-Arabica und Robusta Grader. Er war Schweizer Brewers Cup Meister und deutscher Cup Tasting Sieger. Unser geschäftsführender Gesellschafter und Gründer liebt es über Kaffee zu schreiben, mit Kaffee zu experimentieren und neues zu lernen.

  1. Tobi

    1 März

    Zum Thema „springende Bohnen“ gibt es demnächst ein Upgrade (Stichwort „NFC Disk“, Ankündigung der industrialisierten Variante für Mitte des Monats). Vielleicht besorgt Ihr Euch das Upgrade und vermesst die Partikel nochmal? 🙂

    • Benjamin

      2 März

      Danke für den guten Tipp!

  2. Cristi

    1 März

    Please test the Eureka Mignon Manuale. It’s 250 euro, if we talk about price/performance propositions.

  3. Rainer

    2 März

    Hier findet ihr das Video zur NFC Disk:

    https://youtu.be/BsxUzpH0VIw

  4. Raras

    2 März

    nice review, thanks!

  5. Asmus

    5 März

    Hey! Bin gerade – YouTubes‘ Algorithmen sei Dank – über eure Videos & Webseite gestolpert und muss euch erst mal ein fettes Lob aussprechen! Klasse Inhalte, und toll dass ihr euch die Mühe gegeben habt, tatsächlich auch die Partikelverteilung zu bestimmen! Vielleicht hab ich es nur noch nicht gefunden, aber habt ihr hier irgendwo auch die „Rohdaten“ der 6 verschieden Mühlen publiziert? Also die Partikelverteilung als Tabelle oder .csv Datei? Wäre total interessiert daran, das mal selbst zu plotten & für mich auszuwerten 😉
    Falls nicht, habt ihr da noch einen etwas genaueren Artikel dazu geplant? Im Test der Graef CM800 ist ja im Vergleichs-Plot auch eine Legende mit „Copt“, „x10,3“, usw. drin, bei der ich aber nicht weiß, was das jeweils bedeuten soll – steht das woanders schon erklärt?

  6. Benjamin

    5 März

    Moin Asmus, haben leider bislang keine Tabellenformate, aber zumindest bei den Einzelbestimmungen mit dem Mastersizer auch die Punktdaten. Die Legende zeigt die Oberfläche an den Peaks bzw. im Messungsraum. Wir werden mal noch ein erklärendes Video dazu machen, aber am liebsten mit einem echten Experten in dem Bereich. Wir lernen nämlich selbst immer weiter, während wir uns mit den Themen beschäftigen. Interessiert dich eine Mühle besonders? Dann sende ich dir die Datenpunkte.

  7. Denis

    8 März

    Hallo zusammen,
    ich beobachte die Niche Zero schon seit einiger Zeit und gerade heute und jetzt entschieden, die Mühle mir zu holen.

    Auf Indiegogo scheint eine Lieferung nach Deutschland nicht möglich. Schweiz auch nicht.
    Habt Ihr mehr Infos ob es temporär ist? Wie habt Ihr es geschafft, die Mühle geliefert zu bekommen?

    Danke im Voraus für die Antwort.
    Denis

    • Thorsten

      17 Juli

      Die Maschine wird in Chargen gebaut. Der Verkäufer stellt die Versionen für UK, EU und US in weiß und schwarz zum Kauf ein und wenn alle verkauft (und bezahlt) sind, wird gebaut. Dann gibt es zwischen den Chargen durchaus Zeiten, in denen man gerade keine zum Verkauf anbietet. Schau alle 2 Wochen oder so mal rein, irgendwann kommen die EU-Modelle wieder.

      Das ist der „Nachteil“ der Niche. Sie ist halt über Indiegogo made to order und nicht immer überall verfügbar. Auch wenn sie im Verkauf ist muss man warten, da sie nach dem Bezahlen überhaupt erst gebaut wird.

  8. Thorsten

    1 April

    Hallo Benjamin,
    Besten Dank für Deinen Test. Ich habe mir gerade eine Lelit Bianca und eine Mazzer Mini E gekauft. Ursprünglich komme ich von alten Handhebeln mit OE Lido2.
    Die Mazzer Mini E mit Scheibenmahlwerk habe ich mir geholt um bei sehr hellen/harten Bohnen das Maximum herauszuholen im Vergleich zur Lido 2. Habe die Mühle auf Single-Dose umgestellt und komme damit eilt. gut klar. Die Mahlgradverstellung nervt mich aber, da ich doch gerne zwischen diversen Bohnen hin und her wechsle ja nach Gusto 😉 und besser als die Lido mahlt Sie leider nicht, bzw. lässt Sie sich nicht gut fein-justieren. Hier meine Fragen:
    -Ist die Verstellung bei der Niche feiner und leichter (in kleinen Schritten) einzustellen, um sich ans Limit der Bohne heranzutasten?
    -Von den Ceados liest man sehr viel gutes hinsichtlich Mahlergebnis. Wie siehst du die Niche hier?

    Besten Dank für Deine Tests!
    Macht unbedingt weiter so!
    VG, Thorsten

  9. Nicola Buttgereit

    5 Mai

    Hey,
    ich liebe eure Videos und habe mir nachdem meine Quamar M80 den Geist, bzw. die Hauptsensortaste aufgegeben hat, die von euch vorgeschlagene Niche bestellt.
    Ihr habt alles wunderbar erklärt, nur die Kalibrierung verstehe ich nicht. Silberner Ring/schwarzer Ring?
    Würde mich über eine Erklärung sehr freuen.
    Auf der UK Seite in Englisch habe ich aufgegeben.

    Lieben Gruß Nicola

    • Robert

      18 Mai

      Hallo Nicola,
      wenn ich das richtig verstanden habe, ist der silberne Ring zur Einstellung des Mahlgrades da. Weiterhin hat man die Möglichkeit, den darunterliegenden schwarzen Ring stufenweise zu verstellen. Dadurch kann man die Mahlscheiben etwas anheben oder absenken und somit den Bereich, in dem die Mahlgrade beschriftet sind, perfekt an seine Bedürfnisse anpassen.

      Viele Grüße
      Robert

  10. Freitag

    17 Mai

    Ahoi!
    Wow was für ein Review. Über youtube bin ich auf euch aufmerksam geworden und bin begeistert. Ihr leistet klasse Arbeit und trotz fast 10 Jahren Erfahrung mit meiner Domobar Vibiemme lerne ich immernoch unglaublich viel dazu. Besonders super finde ich die wissenschaftliche Herangehensweise an das Thema Kaffee und Espresso.

    Eine Frage hätte ich zu der Niche. Meine Eureka Mignon MCI – also noch aus der Zeit bevor es die Perfetto/Silenzio/Specialita usw gab, nervt mich immer mehr. Sie ist laut und klumpt – was immer wieder zu nicht reproduzierbarer Extraktion führt. Denkt ihr, dass ich mit der Niche besser bedient wäre in Sachen Reproduzierbarkeit oder muss ich dazu noch tiefer in die Tasche greifen?

    Viele Grüße
    Freitag

  11. Robert

    18 Mai

    Hallo,
    vielen Dank für eurer Review.
    Ich steige derzeit auf Single Dosing um. Derzeit betreibe ich eine Baratza Forté AP (mit Keramik-Mahlscheiben). Die letzten Bohnen muss man bei der Mühle aber immer mit einem Pinsel nach unten befördern. Soll heißen, die Mühle ist nicht perfekt fürs Single Dosing geeignet. Ursprünglich hatte ich mich für diese Mühle entschieden, weil der Totraum durch die Bauform extrem klein ist. Dies konnte ich nun auch wieder beim Single Dosing bestätigen. Ein Wechsel zwischen Pour Over- und Espresso-Mahlgrad ist überhaupt kein Problem. Durch diese Erkenntnis ist meine Zweitmühle, die Graef CM800, schon rausgeflogen.
    Mich würde es nun ziemlich reizen, die Forté durch eine Niche Zero zu ersetzen. Ich bin nur noch etwas unsicher, ob ich da im Bezug auf das Mahlgut einen Rückschritt mache. Habt ihr eventuell Zugriff auf eine Forté und könntet die mal vermessen? Ich würde euch ja gerne meine zur Verfügung stellen. Da ich aber in Ostdeutschland wohne, ist das etwas schwierig.

    Viele Grüße
    Robert

  12. Benjamin

    19 Mai

    Hallo zusammen, danke für eure Mails und Nachfragen. Wir halten uns zurück mit Aussagen zu Mühlen die wir selbst noch nicht ausführlich getestet haben. Ich wünschte mir manchmal, ich könnte mich einige Tage einschliessen und nur Testen, aber das Alltagsgeschäft verlangt immer Aufmerksamkeit. Wir werden kontinuierlich weiter testen und dann die Berichte hier hoch laden. Wenn wir noch keine Berichte geschrieben haben, dann haben wir die Geräte auch noch nicht getestet oder die Infos so verdichtet, dass wir uns aus dem Fenster lehnen wollen. Herzlich, Benjamin

  13. Regina

    2 Juli

    Hallo ich liebe Eure Videos 🙂 . Ich bin Neu unter den Barista hihi… habe den Test gesehen von der Niche Zero. Wo kann man die den kaufen ? Über eine Antwort würde ich mich freuen

  14. Keith

    8 August

    Super, aus interesse was nutzt du für eine Waage?

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