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Nano. Unsere Linie für Raritäten-Kaffees. Selten, ...

Nano. Unsere Linie für Raritäten-Kaffees. Selten, eigen, limitiert.

Nano Kaffeemacher seltene Kaffees

Nano. Das sind Kaffees, die uns immer wieder zeigen, warum wir eigentlich Kaffee machen. Wir möchten diese Kaffees mit euch teilen und euch auf eine sensorische Reise einladen.

Immer wieder verkosten wir Kaffees, die uns überraschen. Oft sind das Kaffees, die nur in kleinen Mengen verfügbar sind. Solche, die rar sind, weil sie unheimlich aufwendig produziert wurden, oder weil sie von ProduzentInnen stammen, die selbst nur wenig Land besitzen.

Wir wollten eine neue Linie in unserem Sortiment für diese Kaffees schaffen. Nano. Nano steht für genau diese Kaffees, die arg limitiert sind. Kaffees, die so schön sind, dass wir darin schwimmen wollen. Kaffees, die uns immer wieder zeigen, warum wir eigentlich Kaffee machen.

Warum schmecken einige Kaffees so anders?

Guter Kaffee ist kein Zufall. Namen helfen nicht, einen Kaffee besser zu machen – es geht alleine um den Fokus auf Details, um den unablässigen Drang, möglichst präzise zu arbeiten, alle Einflussfaktoren zu verstehen und diese bewusst zu nutzen.

Das präzise Trocknen von Kaffekirschen. Hier: BridAzul in Ocotal, Nicaragua

Guter Kaffee braucht also nebst Zeit, ganz viel Aufmerksamkeit. Nicht jeder Kaffee kann so eng begleitet werden, da dies auch kaum wirtschaftlich zu bewerkstelligen wäre. Eine wachsende Minderheit von ProduzentInnen, denen es gelingt, nebst ihrer Hauptproduktion immer weiter zu tüfteln, widmet diesen speziellen Präparationen immer mehr Aufmerksamkeit.

Damit ein Kaffee also viel besser ist als andere, braucht es:

  • mit allen notwendigen Nährstoffen ausgestatteten Kaffeekirschen
  • einen einheitlichen Reifegrad der Kirschen
  • eine präzise Separierung der Kirschen in floaters (defekt oder beschädigt) und sinkers (intakt und reif)
  • eine saubere Trennung von Fruchtfleisch und Samen wenn entpulpt
  • ein äußerst präzises Trocknungsprotokoll wenn trocken aufbereitet
  • ein penibel sauberes Umfeld wenn die Kirschen in einem geschlossenen Umfeld weiterverarbeitet werden (Sack, Fass, Tank, etc.)
  • eine Kontrolle über Schatten-Sonne Verhältnis während der Trocknung, pH-Spiegel, Luft/keine Luft, etc.
  • eine langsame, gleichmässige und kontrollierte Trocknung des Pergaminos
  • eine kühle, trockene, stabile Lagerung des Pergaminos

Reif ist nicht gleich reif – verschiedene Stufen von Rot steht für verschiedene Reifestadien.

Den Röstansatz wählen wir am Ende danach aus, wie der Kaffee beschaffen ist. Gewaschene Kaffees rösten wir generell mit mehr Energie, trocken aufbereitete mit etwas weniger Energie, vor allem gegen Ende der Röstung.

Mit dem Rösten holen wir nur noch das aus dem Kaffee, was schon drin ist. Das Rösten von diesen Kaffees macht natürlich Spass, es ist aber auch viel Adrenalin dabei – denn die Arbeit, die in einen jeden Samen reinflossen, ist enorm.

Welche Kaffees kommen in die Nano-Linie?

Es sind Kaffees, die uns einerseits sensorisch überzeugen, andererseits für einen Wandel stehen. Wir haben keine Vorlieben, von wo diese Kaffees herkommen müssen, wir sind da völlig offen.

Regelmässigkeit

Wann ein neuer Nano-Kaffee in unser Sortiment kommt, legen wir nicht fest. Es passiert dann, wenn wir auf einen Kaffee stossen, der uns nicht mehr los lässt.

Raritäten

Die Kaffees sind nur in limitierter Anzahl erhältlich. First come, first serve, oder eben – dä Schnäller ich dä Gschwinder.

Die beiden aktuellen Nano-Kaffees

Pedro Vásquez, Mexico

Kerinci Honey, Sumatra


Lernt jeden Tag mehr über Kaffee. Philipp ist Q-Arabica Grader und jurierte während mehrere Jahren Barista-Weltmeisterschaften. Er ist Gesellschafter, Teil der Geschäftsleitung und leitet die Kaffeemacher-Rösterei. Philipp mag alles, was lecker ist, und wenn er keinen Kaffee machen würde, dann wäre es wohl Wein.

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