Heute hat Zuriga die T2 öffentlich angekündigt. Eine neue Espressomaschine aus Zürich, die in dieselbe Funktionskategorie wie Maro oder Decent zielt. Gleichzeitig will sie zugänglich und intuitiv steuerbar sein und auch für kleine Gastros sowie Büros funktionieren. Das klingt wie ein Widerspruch, ist aber ein spannender Ansatz.
Zur Technik, was bisher bekannt ist: Die T2 arbeitet mit einem Dickfilmheizer und bietet Flussprofil-Möglichkeiten. Brew by Weight ist integriert. Die Maschine misst laut Zuriga mehr als zehnmal pro Sekunde Druck, Temperatur, Durchfluss und Gewicht in der Tasse. Dazu gibt es eine sogenannte Shot-Repair-Technologie (Smart Profiler), die auch bei suboptimalem Mahlgrad das Beste aus dem Puck herausholt. Die Aufheizzeit soll bei 1,5 Minuten liegen.
Die komplexen Einstellungen wandern in die App. An der Maschine selbst bleibt die Bedienung bewusst einfach gehalten. Was Zuriga hier versucht, ist konsequent: Den anspruchsvollen Home Barista mit Flussprofiling abholen, und gleichzeitig die Maschine für kleine Cafés, Restaurants mit bis zu 40 Sitzplätzen oder Büros mit bis zu 50 Personen tauglich machen.
Materialseitig setzt Zuriga auf Eichenholz für den Siebträger, Chromstahl und eloxiertes Aluminium für das Gehäuse. Wir finden sie also wieder, die gewohnte Designsprache der Marke.
Der Preis: Zuriga gibt an, dass die T2 mindestens das Doppelte der E2-S kosten wird. Produktionsstart ist September 2026. Die Warteliste ist ab sofort offen, eine Anzahlung von CHF 200 sichert einen Platz.
Michel und ich haben die Maschine bereits vor einigen Monaten in der Zuriga-Manufaktur in Zürich gesehen und erste Rückmeldungen gegeben. Der erste Eindruck war positiv. Die Maschine wirkt durchdacht, und die Idee, komplexe Steuerung in die App auszulagern und gleichzeitig die Messstrategie ernstzunehmen, macht Sinn. Einen echten Test können wir aber erst liefern, wenn wir seriös gemessen haben. Das kommt, sobald wir eine Testmaschine haben. Rechnet mit Q4 26/Q1 27.























