Kaffee-Sensorik Kurse

Sensorik Kurse

Sensorikkurse

In unseren Sensorik-Kursen lassen wir uns voll auf unsere Gaumen und Nase ein. Wir schauen hinter den Geschmack und fragen uns, warum der Kaffee eigentlich so schmeckt, wie er schmeckt?

Die Teilnehmer werden befähigt, Kaffee zu beschreiben, professionell zu analysieren und zu argumentieren, wie sich Kaffees unterscheiden.

Wir schlürfen, riechen und schmecken und lernen Kaffees aus aller Welt kennen. Selten besteht die Möglichkeit, so viele verschiedene Kaffees an einem Tag zu verkosten.

Unsicher, welcher Kurs der richtige ist? Wir helfen gerne: kontakt@kaffeemacher.ch

08Mai09:0017:00Sensorik Niveau 1: EinführungWann ist Kaffee gut?

Zur Vertiefung der Kaffee-Sensorik

Die Sensorik ist vielleicht das wichtigste Lernfeld, wenn man mehr über Kaffee erfahren möchte. Wer analysieren kann, was einem schlechten Kaffee fehlt oder einen guten ausmacht, kann als Röster oder Barista Schlussfolgerungen ziehen.

Die Sensorik erlernt man am besten durch Übung, Kurse und den Besuch von Degustationen. Wir haben zum Thema Sensorik aber auch einige Texte und Videos veröffentlicht. Diese können euch helfen, das gerlernte zu vertiefen.

Fermenation in Coffee and Wine

Microbes at Work

Wein und Kaffee sind Luxusprodukte deren Geschmack massgeblich von der Fermentation beeinflusst werden. Doch was passiert während der Fermentation? Wie können wir sie nutzen, um Geschmäcker zu steuern? Wo liegen die Gemeinsamkeiten zwischen Wein und Kaffee und wie schmecken diese?

In diesem 1-tägigen Workshop nehmen Şeyma Baş und Philipp Schallberger Sie mit auf eine Geschmacks-Reise durch vers. Wein- und Kaffee-Regionen, Hefestränge, Ausbaumethoden, Fermentationszeiten und ganz viele neue sensorische Eindrücke.

  1. Radics Ildiko

    16 Juli

    Lieber Philipp
    Der Kurs war gut und Du hast es wirklich toll gemacht. Meine Erwartungen wurden erfüllt. Ein Vorteil natürlich, dass wir eine kleine Gruppe waren.
    Mein Feedback zum Kurs, wie schon am Sonntag erwähnt:
    – Die Sensorikattribute würde ich am Anfang vom Kurs kurz zusammenfassen, damit alle vom gleichen Reden.
    – Beim Cupping würde ich mischen: z.Bsp. Arabica, Robusta, Naturals, Defekts und ebenfalls die Länder, damit man wirklich die Unterschiede beim Cupping rausschmeckt.
    Ich fand es sehr ähnlich und deshalb auch schwierig grosse Unterschiede zu finden wie die Cuppings eingeteilt waren: in Arabica Milds, Naturals, Africa und Indonesia.

    Sonst war alles tiptop.

    Freue mich im Herbst auf die neuen Cuppings.

    Eine schöne Sommerzeit und bis bald herzlichst Ildikó

  2. Heute wird es endlich mal Zeit, für eine angemessene Bewertung der Kaffeemacher in Basel. Schon seit circa drei Jahren gehe ich regelmäßig zu Kursen zu den Kaffeebrühern.

    Angefangen hat alles ganz harmlos mit einem kleinen Röstkurs oder war es der Barista Einsteigerkurs? Ich erinnere mich nicht mehr, denn die Kaffeemacher Akademie hat mein Leben seit dem auf den Kopf gestellt.
    Wie bereits erwähnt, begann alles ganz harmlos mit einem Einsteiger Kurs. Damals wurde ich freundlich von Andre empfangen, mit einem Croissant begrüßt und erhielt prompt eine Tasse frisch gebrühten Kaffee. Alles Samstagmorgens um 10.00 Uhr natürlich.
    Nach meiner langen und nervenaufreibenden Fahrt mit der SBB von Zürich nach Basel war dies natürlich ein Segen. Doch wenn ich damals gewusst hätte, dass die freundlichen Kaffeegurus in ihren modisch fragwürdigen Westen, mein Leben mit ihrem niemals endenden Kaffeewissen, ihren ausgefallenen Cuppings, ihrer Leidenschaft für die kostbaren grünen bzw. braunen Bohnen so abhängig machen, wäre ich direkt wieder zur Tür hinaus spaziert. Doch damals konnte ich das nicht erkennen.

    Schon bald nahm das Thema Kaffee mehr und mehr meinen Alltag ein. Freunde und bekannte die zu Besuch kamen musste unfreiwillig Teilnehmer meines eigens veranstalteten Cuppings werden, bei dem ich mein neustes Kaffeemacher Wissen kundgab. ich zwang sie immer mehr und mehr Kaffees zu probieren.
    Verwandte die mit dem Auto kamen, mussten die Rolle der Spedition übernehmen und neue Kaffee Gadgets aus Deutschland nach Zürich transportieren. Der Kaffee war überall. Meine Gedanken waren voll von Kaffee-Spezifischen-Fachbegriffen und ich wollte immer mehr.
    Übermüdet lag ich nachts wach und rief im Minutentakt meine E-mails ab. War das ein Newsletter der Kaffeemacher, der über einen neuen Kurs informierte? Nein.
    Zu lange lag ich wach, zu viele Nächte habe ich durchgemacht, während das Koffein durch meine Adern floss.
    Später als In the name of eröffnete musste ich immer wieder meine Familie einspannen kiloweise meinen, von den Kaffeemachern gerösteten, Kaffee mit dem Auto zu transportieren. So lange, bis niemand mehr zu Besuch kam, aus lauter Angst kistenweise Kaffee durch die Schweiz kutschieren oder mit einem Puls von 200 wegen zu viel Koffein wieder heimfahren zu müssen.
    In meinem näheren Umfeld habe ich fleissig Aroma-Wheels verteilt. Mit grossen Reden über Geschmack und Aromen und allem was ich im letzten Kurs gelernt habe, habe ich auch die letzten Freunde vergrault. Besonders die, die eigentlich gar keinen Kaffee trinken. Der Kaffee beherrschte mein Leben.
    Nach dem Wasserkurs habe ich bei jedem Bekannten ungefragt das Wasser getestet und mit meinen Kursunterlagen den passenden Filter empfohlen. Schliesslich sollten alle so ein unglaubliches Kaffee-Erlebnis haben wie ich. Immer öfter wurde ich des Hauses verwiesen. Und schon bald, wollte mich niemand mehr in seiner Nähe haben.
    Mein Umfeld begann sich immer mehr von mir zu distanzieren, so war der einzige Ausweg für mich: die Kaffeemacher.
    Ja, hier hat man mich verstanden. Egal ob es Café Latte Art war, Sensorik, afrikanische Kaffees, das Rösten oder die Tätigkeiten als Barista. Wir redeten alle vom Selben – der liebe zum Kaffee.
    Dieser Liebe ist dann auch meine Beziehung zum Opfer gefallen. Denn immer häufiger verbrachte ich die Wochenenden in Basel bei weiteren Kursen. Wenn es kein Kurs gab, gab es ein Cup of Excellence Cupping. Ich war zu viele Wochenenden weg, meist ganze zwei Tage.
    Auch der Streitpunkt, ob Kakao mit Kaffee gemischt werden darf, löste eine schwere Beziehungskrise aus. Immer wieder kam es zu Auseinandersetzungen wegen dem Kaffee. Spätestens aber als ich die Haushaltskasse plünderte um eine neue Mühle, einen weiteren Kurs oder eine Kaffeemaschine zu kaufen, war die Beziehung am Ende. Auch der Urlaub musste abgesagt werden, da ich lieber zu einem SCAA Kurs ging und mit einem weiteren Zertifikat heimkam. Ach, was für eine Urlaubserinnerung.
    Ja, der Kaffee hatte gesiegt. Er war mein Partner und hatte nun meine volle Aufmerksamkeit.

    Später gab es immer wieder einen Grund zu den Kaffeemachern zu fahren. Und der Kaffee stand an erster Stelle.
    Alle Versuche meine, wegen dem Kaffee, zerbrochenen Beziehungen zu Freunden und meinem Freund zu retten, endeten im Leeren. Oder sollte ich sagen im vollen? Denn den Schmerz spülte ich stets mit einem heissen Filterkaffee runter. Geröstet in Basel, natürlich. Doch nicht nur mein Freundeskreis litt unter meiner zunehmenden Begeisterung für Kaffee.
    Auch am Arbeitsplatz lies ich mir immer wieder neue Ausreden einfallen, um heimlich zu Cuppings unter der Woche zu fahren und endlich wieder einen neuen Kaffee zu entdecken. Ich verwendete meinen gesamten Urlaub für Kaffeekurse bei den Kaffeemachern. Zu schön war die Atmosphäre, zu nett die Leute vor Ort. Ich fühlte mich verstanden, besonders von den anderen Teilnehmern, die wie ich, immer wieder kamen.

    Stück für Stück tauschte ich am Arbeitsplatz die Kaffeebohnen aus, jeden Tag ein bisschen mehr. Als man mich dabei erwischte musste ich auf mein privates Kaffeezubereitsungssystem umsteigen. Aber als ich dafür die halbe Küche beanspruchte wurde ich auch hier in die Schranken gewiesen.
    Warum verstand niemand diese einzigartige Liebe zum Kaffee? ich war am Ende. Ich hatte keine Freunde mehr, auf der Arbeit gab es nur noch schrecklichen Kapselkaffee und mein Sparbuch hatte ich für alle Kaffeemacher-Kurse geplündert.

    Nun ist es beinahe drei Jahre her, dass ich zum ersten Kurs bei den Kaffeemachern war. Nicht umsonst hat mich die Kaffeeschule in ihren Bann gezogen, denn das Thema Kaffee scheint ein unendliches Meer von Informationen und Entdeckungen zu sein. Ich kann nur von Glück reden, dass langsam die Kurse ausgehen, an denen ich teilnehmen kann, denn nur so, kann ich die Sucht durchbrechen und endlich wieder ein normales Leben führen. Mit vielleicht ein, zwei, drei oder vier Kaffeekursen im Jahr.

    Also bleibt mir nur noch zu sagen: Danke! An die Kaffeemacher für die tolle Atmosphäre, für all euer Wissen und die grosse Leidenschaft für Kaffee, die ihr mitbringt. Es macht immer wieder Freude zu euch zu gehen und ich kann es kaum erwarten wieder einmal vorbei zu kommen. Ihr seid ein tolles Team! Weiter so.

    Nachtrag: All meine Freunde und mein Freund sind wieder zurückgekommen. Seit dem führe ich ein normales Leben und versuche Kaffee in Maßen zu genießen.

    • Benjamin Hohlmann

      19 November

      Oh Isabella, was für ein wunderbarer Bericht. Wir haben sehr gelacht. 😉
      Wir sind sehr froh, dass es Dir nun besser gelingt, Freunde und Kaffee machen zu verbinden.

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